Südlich von Capo Comino liegen an der Granitküste im Norden Sardiniens drei Feuchtgebiete, die mit ihren außergewöhnlichen Szenarien bezaubernde Oasen darstellen. Es handelt sich um den Strandsee von Berchida, der von dem gleichnamigen Bach gespeist wird, den von Bidderosa, der gelegentlich Meerwasser empfängt und dem von Sa Curcurica, in den der Rio Pischina und der Rio Sa Mela fließen. Besonders interessant ist der See von Sa Curcurica (im Sardischen „Wasserhuhn”), da er vor einer herrlichen Kulisse von steilen Hügeln aus rosa Granit liegt, die von Pinienwäldern und Mittelmeer-Macchia bedeckt sind. Vervollständigt wird der atemberaubende Blick durch das smaragdfarbene Wasser des Sees, der von einem besonders klaren Meeresabschnitt versorgt wird. Hier lebt eine große Vielfalt an Zug- und anderen Vögeln: Vom Kormoran über den Seidenreiher, vom Graureiher bis zum Flamingo, vom Stelzenläufer bis zum Eisvogel. Außerdem findet man Reptilien, wie den Smaragdfrosch, den Sardischen Laubfrosch und Wasserschildkröten.

Man nimmt von Orosei die Staatsstraße Richtung Cala Ginepro. An der Abzweigung nach Cala Ginepro biegt man rechts ab (und folgt der Beschilderung zum Hotel „I Giardini”). gleich nach dem Hotel geht es links weiter. Nach wenigen Hundert Metern erreicht man den Strandsee Sa Curcurica.

Der See liegt in einem 860 Hektar großen vom Forstamt geschützten Gebiet. Um ihn herum gibt es verschiedene Gaststätten und Hotels.