Der Zauber eines antiken Ortes zwischen Wäldern und Bergen. In der Karnevalszeit füllen sich die Straßen mit bunten Umzügen am Aschermittwoch und am Sonntag der Pentolaccia (der Sonntag nach dem Aschermittwoch). Die Umgebung ist reich an archäologischen Stätten aus der Vornuraghen- und Nuraghenzeit vor allem in der Nähe des Flusses Taloro. Auf dem Berg Gulana sind die Ruinen eines mittelalterlichen Schlosses. Unweit vom Dorf kann man einen Menhir und ein Dolmengrab bewundern. Sehenswert ist auch die tomba di giganti (Felsengrab) S'Ena 'e sa Vacca.

Die alte Wassermühle Su Mulinu Vezzu aus dem 18. Jahrhundert funktioniert heute noch. Im Dorf sticht die Kirche Santa Barbara aus dem 14.-15. Jahrhundert heraus. Sie hat drei Schiffe und am Hauptaltar ist ein Retabel der Pest, das vom so genannten Maestro von Olzai im 15. Jahrhundert gemalt wurde. Einige Wissenschaftler halten ihn für den Stammvater der sardischen Schule der Malerei. Einen Besuch sollte man dem Haus des Malers Carmelo Floris im Ortsteil Sant'Anastasio abstatten. Ursprünglich gehörte es Don Sebastiano Melis, einem der letzten Hidalgos Sardiniens. Dann erbte es die Mutter des Malers, der in den Räumen des Hauses zahlreiche Motive fand, auch dank der herrlichen Landschaft rings herum. Heute ist das Haus im Besitz der Gemeinde und man kann es besichtigen und die Geheimnisse der großen ländlichen Häuser entdecken. Am 27. Juni feiert man das Fest des Schutzpatrons San Giovanni Battista.