Das Vulkanmassiv des Monte Arcuentu erstreckt sich im Binnenland parallel zur Costa Verde und grenzt im Süden an das Massiv von Monte Linas. Der Felsen ist überwiegend aus Basalt, am Westhang gibt es jedoch auch einen fossiltragenden Bimssteintuff, der zur Küste hin abfällt. Der zentrale Kern, dessen höchsten Gipfel der Monte Arcuentu (784 m) bildet, besteht aus einer Serie von Felsnadeln aus Basalt, die dieser praktisch unbewohnten Vulkanlandschaft einen eindrucksvollen Reiz verleihen. Ein weiterer bedeutender Gipfel ist der Monte Maiori (725 m), den der Passo di Genna Flore (498) vom Monte Arcuentu trennt. Die Überreste einer Festung auf dem Gipfel des Monte Arcuentu belegen, dass es dort in der Vergangenheit einen militärischen Stützpunkt gab, von dem aus man sowohl die Küste als auch das Binnenland in Richtung der Campidano-Ebene hervorragend überblicken konnte.