Arbus ist bekannt für seine messer mit gebogener klinge, die von lokalen messermachern hergestellt werden. in der umgebung ist die verlassen bergarbeitersiedlung ingurtosu, die von der französischen gesellschaft pertusola, ehemaliger besitzerin des berwerks, gebaut wurde. die häuser, die kirche und das gebäude der direktion sind vom grün der macchia und des pinienwaldes umgeben. Ein schotterweg führt durch minen, verlassene gebäude und riesigen schutthalden hinunter nach Narcauli mit den ruinen der waschanlage aus der nachkriegszeit.

Einst brachte ein kleiner zug das geförderte material bis zum meer, wo es auf schiffe verladen wurde. einige alte gleisabschnitte mit den wagons sind am strand von Piscinas in der nähe des hotels le dune zu sehen. das hotel entstand aus alten bergwerksgebäuden. dahinter erhebt sich eine kette weißer, durch den wind entstandener dünen, die vom grün der macchia bedeckt sind. der strand dehnt sich 9 km nach süden bis zum capo pecora aus, im norden folgt die küste der costa verde. Weltbekannt sind die bergwerkssiedlungen ingurtosu und montevecchio. die strände der costa verde, piscinas, torre dei corsari und scivu haben oft die fünf segel als höchste auszeichnung der umweltvereinigung legambiete erhalten. zur gemeinde arbus gehören die ortsteile sant'antonio, Santadi und Ingurtosu. der kleine ortsteil Montevecchio gehört zu zwei verwaltungen, zu Guspini und zu Arbus.