Die Pfarrkirche S.Elena, die der Mutter des Kaisers Costantino geweiht ist, geht wahrscheinlich auf das 15. Jahrhundert zurück, vom ursprünglichen Bauwerk ist allerdings sehr wenig übrig. Der heute älteste Teil, das als Pfarrmuseum genutzte Oratorium del Rosario, ist auf die Anfänge des 17. Jahrhunderts zurückzuführen. Heute stellt das Gebäude ein lateinisches Kreuz dar und ist in drei Schiffe eingeteilt: Das größere Hauptschiff ist mit den Seitenschiffen mit Rundbögen verbunden. Vor dem modernen Rathaus befindet sich das Museum Sa Dom 'e Farra, was wörtlich &bdquo.Das Haus des Mehls' bedeutet. Es ist ein großes Herrenhaus nach Art des Campidano mit Tausenden von Gerätschaften aus der täglichen häuslichen und landwirtschaftlichen Tradition. Über 14 000 Teile hat der ehemalige Schäfer Gianni Musiu in seinem Leben gesammelt.

Die Gegenstände sind in den jeweiligen Räumen ausgestellt, wo die verschiedenen Arbeiten verrichtet wurden, von den Satteln und den Geschirren aus Leder des Stallknechts zu den Karren und dem Blasebalg des Schmieds. Interessant ist auch ein Kühlschrank mit Schnee, der Dank des in der Barbagia gesammelten Schnees funktionierte. Der Schnee wurde auf Maultieren nach Cagliari gebracht und unter der Erde in großen Behältern aus Heu aufbewahrt. Interessant ist auch die Umgebung von Quartu. Der lange Küstenstreifen des Poetto, die Lagune Molentargius und die nicht mehr genutzten staatlichen Salzseen sind Teil eines wichtigen Naturparks, wo neben den wunderschönen rosa Flamingos, Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Purpurhuhn und viele andere Vogelarten zu bewundern sind. Die übrige Küste Quartus fasziniert mit steilen Felsklippen über dem Meer, die sich mit Stränden aus feinem, weißem Sand abwechseln. Nicht zufällig hat einer der schönsten Strände der Küste Quartus wegen seiner leuchtenden Farben den Namen Mare Pintau (gemaltes Meer)