Die Nekropole von Montessu liegt in einem natürlichen Amphitheater aus Trachytgestein. Es handelt sich hierbei um die eindrucksvollste und weitläufigste Nekropole mit Felsengräbern (&bdquo.domus de janas') im südlichen Sardinien. Es wurden hier mehr als vierzig Gräber unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlichem Grundriss gefunden. Zwei dieser Gräber sind von Bedeutung im Hinblick auf die hier gefundenen neusteinzeitlichen religiösen Symbole. Dazu zählt eine Stierprotome, die aus der Eingangswand der Zelle gehauen wurde. Es wurden aber auch andere Symbole gefunden, wie: Augen und Brüste der Muttergottheit und eine Scheintür, welche den Durchgang zum Jenseits symbolisiert. Das andere Grab weist Hörner unterschiedlicher Form auf, die auf den Kult des Stiergottes hindeuten. Sie wurden aus dem Gewölbe und der Stufe am Eingang des Felsengrabs gehauen. Die bei den Ausgrabungsarbeiten gefundenen Keramikgegenstände zeugen von einer sehr langen Nutzung dieser Nekropole, von der älteren Jungsteinzeit und der jüngeren Bronzezeit bis zur älteren Bronzezeit.

Von der Staatsstraße 130 in der Nähe von Iglesias fährt man auf die Straße in Richtung Carbonia. Auf der Provinzstraße 126 bleibt man bis nach Carbonia und San Giovanni Suergiu, kreuzt die Provinzstraße 77 und fährt auf dieser weiter bis nach Tratalias. Nachdem man die Ortschaft durchquert hat, fährt man nach dem Ortsausgang in Richtung der Provinzstraße 79 weiter, die bis nach Villaperuccio führt. Man durchquert das Ortszentrum, biegt auf die Provinzstraße 80 in Richtung Narcao ab und biegt dann etwa 1 km nach dem Rio Mannu links ab und folgt den Schildern zur Nekropole.

Tel. 0781 64040. 3383818283
Website: www.comune.villaperuccio.ca.it
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