Der Omodeo-Stausee entstand zwischen 1919 und 1924 durch den aufgestauten Fluss Tirso in der Schlucht von Santa Chiara D'Ula. Es handelt sich bei ihm um das wichtigste Wasserbecken der Insel. lange Zeit war es sogar das größte Europas. Für den Stausee wurde der alte Ort Zuri geopfert, der allerdings aus Originalmaterialien weiter oben wieder aufgebaut wurde. auch die alte romanische Kirche San Pietro wurde Stein für Stein abgetragen und wieder aufgebaut, sodass man ihr den „Umzug” in keiner Weise ansieht. Der See ist 22 Kilometer lang und über 3 Kilometer breit. Er liegt zwischen den Bergen der Barigadu-Gegend und vereint sich bei Fordongianus mit dem Flumini Mannu. Obwohl es sich ja um einen künstlichen See handelt, ist der Omodeo-See für Touristen interessant, weil er umgeben ist von den Basaltplateaus und rauen Gebirgsgegenden eines faszinierenden wilden Sardiniens. Zudem gibt es in der Gegend außer einer interessanten Tier- und Pflanzenwelt zahlreiche archäologisch interessante Nuraghen.