Neoneli liegt in den grünen Hügeln des Barigadu. Der kleine Ort ist reich an archäologischen Stätten aus der Nuraghenzeit. Von besonderer Schönheit sind die Höhlengräber (domus de janas) Puleu, Pranu-Sasa und Su Angiu. Der Wohnort ist durch Häuser aus Trachyt mit Fenstern in aragonischem Stil und Basaltschmuck geprägt.

Neoneli wurde aufgrund der künstlerischen Zusammenarbeit seines namhaften coro a tenores, einem traditionellen polyfonen Quartett, mit dem Liedermacher Francesco Guccini und der Gruppe Elio e le Storie Tese in ganz Italien berühmt.

Von architektonischem Interesse ist die alte Pfarrkirche San Pietro mit einer Fassade aus rosa Trachyt, die ein kostbares silbernes Ostensorium aus dem 15. Jahrhundert und zwei Holzstatuen birgt.

Sehenswert sind außerdem die Überreste der Nuraghenanlagen von Nocurreli, Olisetzo und Prunas und die Höhlengräber Puleu, Pranu-Sasa und Su Angiu.
Nach Verabredung kann die Naturoase Assai am Monte Santa Vittoria besichtigt werden, die sich im Eigentum der sardischen Forstbehörde (Ente Foreste della Sardegna) befindet. Dort lässt sich die lokale Fauna beobachten.