In Fonni ist eine interessante Pflanzen- und Tierwelt vertreten: Thymian, Ginster, Trockenblumen, Eiben, Korkeichen, Sommereichen, Steineichen, Nuss-, Kirsch- und Ahornbäume, Päonien, Enzian und wilde Rosen. Vom Monte Spade (1594 m) sieht man Richtung Norden das Dorf, den Stausee Govossai, den Gipfel der Madonna del Monte, Richtung Süden erkennt man Punta la Marmora und den Monte Novu. Das erste Bild, das man von dem Dorf hat, wenn man aus Pratobello kommt, ist eine Handvoll Häuser mitten im Grünen am Hang eines Berges. Fonni ist eines der höchstgelegenen Dörfer (1000 m) Sardiniens und sein Einkommen kommt zum Teil aus der traditionellen Wirtschaft und zum Teil von der Entwicklung des Fremdenverkehr, den das Klima und die Lage anzieht. Interessant ist das Kunsthandwerk: Gebäck, Stoffe und Teppiche.

Am Rand des Dorfes liegt der Franziskanerkonvent Madonna dei Martiri aus dem 17. Jahrhundert. Dort wird eine kleine Statue der Madonna aufbewahrt, die aus zermahlenen und wieder untereinander vermischten Reliquien aus der Römerzeit gefertigt wurde. Im Juni feiert man hier ein Fest, das an die Rückkehr der Hirten von den oft Wochen andauernden Wanderungen erinnert.