Das Gebiet war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt und bewahrt mehrere domus de janas (Höhlengräber) an dem Ort Mancosu und Reste nuraghischer Bauten in Sa Piraera und Tudulo. Bis vor wenigen Jahren stützte sich die lokale Wirtschaft auf die Produktion eines schweren Wollstoffes, der in Sardinien zur Anfertigung einiger Kleidungsstücke der traditionellen Wintertracht verwendet wird.

Heute kann man am Fluss Tino, der im Tal in der Nähe des Dorfes fließt, noch die alte Wasserwalkmühle sehen, wo der schwere Stoff gewalkt wurde. Es ist eine einfache Konstruktion aus Stein mit einem Holzdach, wo der große Holzhammer aufbewahrt wird, mit dem man den Stoff bearbeitete, damit er strapazierfähiger wurde. Früher waren zahlreiche Walk- und Wassermühlen am Fluss, deshalb überlegt man, dort einen Park anzulegen.