Unverwechselbare Ausblicke in die Landschaft der Barbagia mit dem mächtigen Supramonte, der das Dorf überragt. Ein Band farbiger murales, die die Häuser schmücken und das stolze politische und soziale Gewissen des Dorfes zeigt.

Aber vor allem eine tadellose Gastfreundschaft, die den Besucher mit geschmackvollen Gerichten zufriedenstellt.

Die lange Bildergalerie erzählt vom Leben der Hirten, Episoden vom Kampf für das Land, von sardischen Traditionen und von Ungerechtigkeiten am anderen Ende der Welt. Vom ursprünglichen Dorf ist nicht viel übrig geblieben: Einige wenige, abseits liegende, kleine Häuser zeigen noch etwas von den traditionellen Elementen, die Kirche San Pietro dagegen hat noch ihren Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert.

Die Feste Maria Himmelfahrt am 15. August und S. Anania am ersten Sonntag im Juni ziehen viele Touristen an. Ein Besuch lohnt sich auch in der Kirche dell'Assunta, Ausgangspunkt eines Reiterzuges in Tracht. Nach den religiösen Riten stellen die Reiter ihr Können zur Schau.

Orgosolo ist ein guter Ausgangspunkt für zahlreiche Exkursionen in die Berge. Man kann hoch steigen zum Wald von Montes und zur Quelle Funtana Bona, von da kann man weiter bis zum Felskopf des Monte Novo San Giovanni (1316 m).