Die Gemeinde Bulzi liegt auf einem Hügelabschnitt des Monte Acuto. Auch wenn es bis heute keine genauen Daten über die Ursprünge des Dorfes gibt, findet sich die älteste Erwähnung in den Dokumenten zum „Frieden von Arborea“ aus dem Jahr 1368: Dort wird nämlich ein gewisser Pietro de Campo genannt, Vertreter der Gemeinschaft von Gulsei, dem alten Namen des Dorfes. Die Kirche San Sebastiano, der Schutzpatron von Bulzi, hat eine besondere Bedeutung – nicht wegen ihrer Architektur, sondern aufgrund ihrer wertvollen, kürzlich restaurierten alten Ausstattung. Diese stammte ursprünglich aus der Kirche San Pietro delle Immagini und wurde nach der Restaurierung in die Pfarrkirche überführt. Die Siedlungsstruktur des Ortes ist zum einen durch Häuser im agro-pastoralen Stil geprägt, zum anderen durch die engen Gassen der Altstadt.
Die Gemeinde Bulzi liegt auf einem Hügelabschnitt des Monte Acuto. Auch wenn es bis heute keine genauen Daten über die Ursprünge des Dorfes gibt, findet sich die älteste Erwähnung in den Dokumenten zum „Frieden von Arborea“ aus dem Jahr 1368: Dort wird nämlich ein gewisser Pietro de Campo genannt, Vertreter der Gemeinschaft von Gulsei, dem alten Namen des Dorfes. Die Kirche San Sebastiano, der Schutzpatron von Bulzi, hat eine besondere Bedeutung – nicht wegen ihrer Architektur, sondern aufgrund ihrer wertvollen, kürzlich restaurierten alten Ausstattung. Diese stammte ursprünglich aus der Kirche San Pietro delle Immagini und wurde nach der Restaurierung in die Pfarrkirche überführt. Die Siedlungsstruktur des Ortes ist zum einen durch Häuser im agro-pastoralen Stil geprägt, zum anderen durch die engen Gassen der Altstadt.
Das Dorf Bulzi liegt im historisch bedeutsamen Gebiet Anglona, wo seit dem Mittelalter eine Vielzahl wichtiger Klöster gegründet wurden. In der Umgebung von Bulzei befindet sich eines der bedeutendsten romanisch-pisanischen Baudenkmäler Sardiniens. Es handelt sich um die Kirche San Pietro delle Immagini oder de su Rughifissu (vom Hl. Kreuz), die ursprünglich Teil einer eindrucksvollen Klosteranlage war, von der nur noch wenige Überreste erhalten geblieben sind.
Nach jüngst veröffentlichten Studien soll es sich bei der Kirche San Pietro del Crocifisso um die historische Kirche San Pietro di Nurchi handeln, die nach bisheriger Auffassung von Historikern in Nurra gestanden haben soll. Im August finden einige bedeutende religiöse Feierlichkeiten zu Ehren des Sant'Isidoro statt.