Wegen seiner landschaftlichen und der vielen archäologischen Sehenswürdigkeiten gehört ein Abstecher in Mores ins Programm. In der Umgebung stehen zahlreiche Nuraghen: Mannu Suldu, Tresnuraghes, Istatos, Ranas und Sa Cuguttada. Beachtenswert sind auch die Dolmen in Sa Covaccada, die zu den eindrucksvollsten im gesamten Mittelmeerraum gehören. Aus der punischen sowie aus der römischen Zeit stammen einige Gräber, die ebenfalls sehenswert sind. Sie wurden am Fuße des Monte Lachesos freigelegt.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören schließlich auch die Höhlengräber (domus de Janas) sowie die Grotten Su buccu e sas Fadas und Su puttu Porchinu. Von besonderem Interesse ist der Kirchturm in Mores aus dem Jahre 1871. Er ist 46 m hoch und damit einer der höchsten Kirchtürme Sardiniens. Sehenswert ist auch die Pfarrkirche, die sich durch einen Kirchturm im neoklassischen Stil auszeichnet. er wurde im Jahre 1870 errichtet. Kennzeichnend für diese abwechslungsreiche Gegend sind neben Weideflächen, Wiesen und Feldern, die landschaftlich interessanten Steppenoasen. Die Oasen bieten ein ideales Habitat für Hasen, Zwergtrappen und das sardische Wiesel.

In der Gegend haben auch viele Vogelarten eine Heimat gefunden, darunter Triele, Weißstörche, Bienenfresser, Kalanderlerchen und Kauze. In Mores finden zahlreiche Feste und Veranstaltungen statt. am 1. Mai feiert man das Fest der Heiligen Lucia mit typischen sardischen Gesängen und Dichterwettbewerben. Ebenfalls sehr eindrucksvoll ist am 22. Mai das Fest Santa Rita sowie das Fest zu Ehren von San Giovanni Battista, das auf dem Land stattfindet.