Die Altstadt ist geprägt von drei architektonisch interessanten Kirchen. Die im gotischen Stil erbaute Pfarrkirche San Martino stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Sie hat ein Mittelschiff sowie mehrere Seitenkapellen. Darin befindet sich eine vor kurzem restaurierte, alte Marienstatue, die nun in der Kapelle zu Ehren der Assunta steht. Die elegantere und ältere Kirche San Leonardo ist ein beachtenswertes Beispiel spätgotischen Baustils.

Die Fassade hat ein Giebeldach und einen Glockengiebel mit zwei Öffnungen. die Apsis wird von Pfeilern gestützt. Im Inneren der Kirche befinden sich im rechten Schiff und im Presbyterium die Original-Kreuzgewölbe im gotischen Stil. in der Apsis sind die reich gestalteten Kapitelle der Pfeiler sehr gut erhalten. Nach Ansicht von Historikern der Epoche des 19. Jahrhunderts lag um die Kirche herum ursprünglich der Friedhof. Auch die jüngst restaurierte Kirche Santa Croce ist sehenswert. Sie wird nicht mehr hauptsächlich für sakrale Zwecke, sondern vor allem für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt. In der Umgebung von Bessude hat man Reste von Baudenkmälern freigelegt, die eine menschliche Besiedlung in vornuraghischer und nuraghischer Zeit belegen.

In der Ortschaft S'Ena de Cannuia, an der Grenze zu Thiesi und Ittiri, befinden sich mehrere Höhlengräber (domus de janas), die wegen ihrer Wandbilder und Darstellungen in Ocker interessant sind. Nicht weit von dieser Grabanlage entfernt stehen die Reste mehrerer Nuraghenbauten, unter denen vor allem der Nuraghe San Teodoro sehenswert ist. In der Nähe dieser Stätte wurden außerdem Funde menschlicher Siedlungen aus römischer Zeit sowie dem Mittelalter entdeckt.