Pompu
Der nuraghische Baukomplex Santu Miali zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Pompu, aber auch im Ortskern des kleinen Dorfes kann man zahlreiche Kunstwerke mit einer zum Teil erstaunlichen Entstehungsgeschichte besichtigen. Die Dorfkirche San Sebastiano ist ein modernes Gebäude, das im Innern die Figuren des Heiligen Sebastian sowie des Heiligen Georg aufbewahrt, der auf dem Pferde gegen den Drachen kämpfte. Beide Figuren stammen aus dem 18. Jahrhundert. In Pompu stand ursprünglich eine ältere Kirche mit dem Namen San Sebastiano, die bald Pfarrkirche wurde, aber im Jahre 1865 einstürzte. Die Statue des Heiligen Patrons wurde daraufhin in die auf einem Hügel liegende Kirche Santa Maria von Monserrato gebracht, wo sie bis zur Fertigstellung der neuen Kirche zu Ehren des Dorfpatrons aufbewahrt blieb.
Die alte Kirche Santa Maria von Monserrato existierte bereits vor der Gründung des Ortes Pompu. Sie besitzt einen interessanten Glockengiebel, dagegen ist die Steintreppe, die zu den Glocken führt nach einem Umbau in den 1980er Jahren nicht mehr sichtbar. In Pompu finden eindrucksvolle Feiern zu Ehren des hl. Dorfpatons San Sebastiano statt. Die Vorbereitungen für die eigentliche Heiligenfeier beginnen jedes Jahr am 19. Januar. Die jungen Leute gehen durch die Straßen des Dorfes und bitten alle Einwohner um Holz für das große Feuer am darauffolgenden Tag. Im Laufe der Nacht wird dann das Feuer vorbereitet und entzündet. Am 20. Januar bringt man die Statue des Hl. Sebastian während einer Prozession durch den Ort, um damit anschließend das große Feuer auf dem Dorfplatz zu segnen. Am 25. April feiert man den Schutzpatron der Landwirte, den Hl. Georg. Seine Statue wird bei einer Prozession durch den Ort getragen und dabei von Traktoren begleitet, die aus diesem Anlass mit Teppichen, gestickten Wandteppichen und Satteltaschen geschmückt sind. Am 8. September feiert man das Fest der Santa Maria von Monserrato. Die Statue der Heiligen wird mit einem Schleier, einer Krone und mehreren Schmuckstücken, den Weihgaben der Gläubigen, feierlich geschmückt.
Die Prozession beginnt in der kleinen Landkirche und erreicht schließlich das Dorf, wo in der Pfarrkirche San Sebastiano, eine feierliche Messe mit einem anschließenden Feuerwerk zu Ehren der Hl. Jungfrau zelebriert wird. Die Statue bleibt bis zum letzten Oktobersonntag in der Dorfkirche. danach kehrt sie in die Landkirche stattfindet, was auf Sardisch s'inserru heißt.
Elini
Nach Elini kommt man am besten mit der Eisenbahn: Begleitet vom verhaltenen Rattern auf den Schienen fährt man durch eine zauberhafte Landschaft mitten in einer üppigen Natur, wo tacchi und hundertjährige Olivenbäume soverän herrschen. Man kommt mitten im Dorf am alten Bahnhof an, der im 19. Jahrhundert aus Granitsteinen erbaut wurde und von dem Kanoniker Cocco als 'etwas sehr seltenes in der Ogliastra' bezeichnet wird.
Im Zentrum kann man die Pfarrkirche San Gavino Martire besichtigen, die im 20. Jahrhundert auf einem bestehenden Gebäude aus dem 16. Jahrhundert errichtet wurde. Im höher gelegenen Teil des Ortes genießt man ein spektakuläres Panorama und man kann zwischen jahrhundertealten Steineichen und nie versiegenden Quellen spazieren gehen. Hier liegt der Parco Carmine, jedes Jahr Ziel von hunderten von Besuchern, die Gaststätten und Picknickplätze vorfinden. Im Park sind auch die Reste von zwei Nuraghen und die schöne Wallfahrtskirche Madonna del Monte Carmelo aus dem 17. Jahrhundert, die erst vor kurzem renoviert wurde. Dieser Madonna ist das wichtigste Fest des Dorfes am 15. Juli gewidmet mit Feierlichkeiten und Prozessionen von Samstag bis Montag. Weitere Fest sind San Gavino am 18. Mai, das Fest der Kastanien am 25. Oktober und zu einem nicht festgelegten Datum die Sagra de s'anguli e cibudda.
Marina di Cardedu
Dieser Strand zeichnet sich durch den hellen, recht feinen Sand aus, der mit Kieselsteinen vermischt ist. Das Wasser ist glasklar und rein und besticht mit den verschiedenen Farbkontrasten. Ein weiterer Farbkontrast besteht zum Grün der Vegetation, die bis an den Strand heranreicht.
Marina di Cardedu befindet sich in der gleichnamigen Ortschaft und zählt zur Gemeinde Cardedu. Dieser Strand ist einfach zu erreichen auf der Staatsstraße 125 nach dem Ort Bari Sardo findet man zuerst Schilder zu Kirche Nostra Signora del Buoncammino und nach einer Brücke dann zum Strand.
Der Strand verfügt über ein großes Dienstleistungsangebot: Es gibt einen behindertengerechten Zugang, einen kleinen Parkplatz, Cafés, Erfrischungsstände und Lokale insgesamt, die auch für das Nachtleben berühmt sind. Marina di Cardedu fällt steil ins Meer ab und im Wasser spielende Kinder müssen hier beaufsichtigt werden. Dieser stark den Winden ausgesetzte Strand ist ein Mekka für Surfer und auch bei Freunden der Unterwasserjagd sehr beliebt. Aber auch all diejenigen, die einfach nur den Meeresgrund bewundern wollen, kommen hier keineswegs zu kurz. Außerhalb der Hochsaison, wenn der Strand nicht überlaufen ist, kann man hier auch FKK betreiben.
Tertenia
Zwischen dem Monte Ferru und dem Monte Arbu, im südlichsten Teil der Ogliastra, liegt das Dorf Tertenia in einem Tal zwischen Meer und Bergen, inmitten einer Region mit einer natürlichen Umgebung und wunderschönen Landschaften, die noch weit entfernt von den Strömen des Massentourismus ist. Der Ortsname scheint vorrömische Ursprünge zu haben. Einige glauben, dass er aufgrund seiner Lage mit dem phönizischen Wort tzar, Festung, in Verbindung steht. Das Gebiet von Tertenia war schon in prähistorischer Zeit bewohnt. Tatsächlich wurden in Höhlen am Fuße des Monte Giulea Spuren menschlicher Besiedlung gefunden, die der Jungsteinzeit zuzuordnen sind, und 67 Nuraghen und zahlreiche Grabstätten (Gräber von Riesen) sind über das gesamte Gebiet verstreut. Mündlichen Überlieferungen zufolge soll sich das Dorf ursprünglich am Meer befunden haben und erst auf eine Anhöhe und dann an seinen heutigen Standort verlegt worden sein, um sich den Überfällen der Barbaren zu entziehen. Tatsächlich wird angenommen, dass der Ortsname Sarrala, der Name des Marina di Tertenia, von der alten römischen Stadt Saralapis stammt, die sich ohne nähere Angaben in diesem Gebiet befand.
Die Pfarrkirche Beata Vergine Assunta stammt aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Die erste Pfarrkirche stammte aus dem 17. Jahrhundert und befand sich in Cuccuru 'e Murdegu. Im Dorf gibt es noch die Kirche S. Teresa d'Avila aus dem 17. Jahrhundert, die bis 1936, als sie wieder geweiht wurde, der Monte Granatico war. Auf dem Land in Bidda 'e Susu liegt noch die Kirche Santa Sofia aus byzantinischer Zeit. Im Dorf ist das Museo d'arte moderna Albino Manca, das Werdegang dieses Künstlers gewidmet ist. Er wurde 1898 in Tertenia geboren und zog nach Rom, um seine Ausbildung zu vervollständigen. Er begann seine Werke unter dem Mäzenatentum der Grafen Leopardi vorzustellen und wichtige Aufträge zu erhalten (von der Herzogin von Apulien, Mussolini, mehreren Botschaftern und Adeligen). Für das Korps der Carabinieri in Cagliari erstellte er vier riesige Bronzestatuen von pathetischem Geschmack im Einklang mit der damaligen Zeit: die Zeit der Faschisten, die Gerechtigkeit, die neue Jugend, die Pflicht. 1938 ging er nach Amerika und erlangte auch dort den großen Erfolg der Kritiker und des Publikums. Er erhielt wichtige Aufträge, darunter das Gefallenendenkmal am Atlantik (East Coast War Memorial), den riesigen Bronzeadler im Battery Park (Manhattan), von dem ein kleines Modell auf dem Platz in Tertenia steht, und die goldene Gedenkmedaille zur Erinnerung an den Besuch von Papst Paolo VI 1965 in New York. Er starb 1976 und ist in Tertenia begraben. Die wirkliche Anziehungskraft von Tertenia ist seine Natur. Durch das Gebiet fließt der Fluss Quirra, der mit seinen Nebenflüssen herrliche Landschaften schafft. Weinplantagen und Steineichenwälder wie Monte Ferru färben das Land in allen möglichen Grüntönen.
Die Küste erstreckt sich über 12 Kilometer und bietet lange, wunderschöne Sandstrände, wie den Strand Marina di Tertenia. In Sarrala steht zur Kontrolle der Küste der Turm San Giovanni. Er wurde aus Granitsteinen erbaut, ist elf Meter hoch und hat die Form eines stumpfen Kegels. Wahrscheinlich stammt er von Anfang des 18. Jahrhunderts und wurde zum Schutz der Küste zwischen Capo San Lorenzo des Salto di Quirra und dem Turm von Barì errichtet, aber auch um die darunterliegende Cala Francese zu überwachen, wo sich häufig Flottillen der Mauren aufhielten. Die wichtigsten Veranstaltungen in Tertenia fallen mit den Festen seiner Heiligen zusammen. Das größte darunter ist ohne Zweifel das Fest Santa Sofia am 1. September. Am Nachmittag des 31. August findet eine Prozession statt, bei der die Heiligenstatue bis zu ihrer kleinen Kirche auf dem Land getragen wird. Am nächsten Tag wird eine feierliche Messe zelebriert und am Ende wird die Heiligenstatue wieder in die Pfarrkirche zurückgetragen. Ein weiteres wichtiges Fest ist San Pietro Apostolo mit einer Prozession in Tracht, folkloristischen Veranstaltungen und einem Feuerwerk. Im August organisiert der örtliche Fremdenverkehrsverein das Fest der typischen, lokalen Erzeugnisse wie gebratenes oder gekochtes Schaf, Käse, Wein usw., die alle Besucher probieren können.
Cea
Weicher, kaum spürbarer weißer Sand, seichtes Wasser, glatte Felsen und das Sonnenlicht, das die smaragdgrünen Schattierungen des Meeres unterstreicht. Cea ist ein über einen Kilometer langer Strand, der zu drei Vierteln zum Gebiet von Tortolì gehört, von dem er nur wenige Kilometer entfernt ist, wenn man die Küste von Orrì entlang fährt, und zu einem Viertel zur Küste von Bari Sardo, von der er etwa sieben Kilometer entfernt liegt. Im Süden wird er von einer Felszunge, der Punta Niedda begrenzt, und gleich dahinter erhebt sich das Vulkangestein der Hochebene von Teccu. Ein Spaziergang hier ist ein wahres Sinneserlebnis: Der seidige Sand, der Duft von Wacholder und mediterraner Macchia, das Rauschen des Meeres und die Farben machen ihn zu einem unvergesslichen Ort Ihres Urlaubs.
Vom nahegelegenen Hügel aus streckt sich ein Bergrücken aus rotem Porphyr bis zum Strand. In der gleichen Richtung, 300 m vom Ufer entfernt, ragen zwei zwanzig Meter hohe Felsen in der Mitte der Küste empor: Is Scoglius Arrubius, die bei Sonnenuntergang in einem beeindruckenden Farbschauspiel in Flammen aufgehen. Sie sind das Symbol von Cea und man kann sie sowohl schwimmend, als auch mit Tretboot erreichen.
Der Strand verfügt über Erfrischungsmöglichkeiten, großen Parkplatz und einen Ausrüstungsverleih. Es gibt auch Serviceleistungen für Menschen mit Behinderung und Stege bis zum Wasser. Gleich hinter dem Strand liegt eine Bucht mit Felsen und Steinen, in der Sportboote anlegen können. Dahinter wächst dichte Vegetation und in der Nähe liegen kleine Weiher, die bei Flut mit dem Meer verbunden sind und in denen man Meeräschen fischen kann.
In nördlicher Richtung, im Gebiet von Tortolì, befindet sich ein weiteres Postkartenmotiv, der Lido di Orrì, ein 16 km langer Küstenstreifen mit Buchten und kleinen menschenleeren Stränden, darunter die traumhafte Cala Ginepro. Auf dem Gebiet von Bari Sardo hingegen darf ein Besuch am Strand des Torre di Barì, dem Wahrzeichen dieser Ortschaft der Ogliastra, nicht fehlen. Apropos roter Granit: In der Nähe von Arbatax wiederum, einem Ortsteil und Hafen von Tortolì, sollte man es sich nicht entgehen lassen, den kleinen Strand von Rocce Rosse zu besuchen, der ein weiteres Paradies, den „Stadtstrand“ von Cala Moresca, schützt.
Coccorrocci
Coccorrocci besteht aus Dünen, die aus einer riesigen Fläche von Porphyrsteinen gebildet wurden. Die Farbe dieser Steine reicht von grau über rosa bis grün und das Gestein ist sicherlich vulkanischen Ursprungs. Der Strand von Coccorrocci ist der größte Steinstrand Sardiniens. Außergewöhnlich ist das Panorama der Bergketten Monti Ferru und Cartucceddu, die die Küste mit Felsen und dichten Wäldern zu beherrschen scheinen.
Das Wasser ist kristallklar und glitzert herrlich azurblau durch das Spiel der einfallenden Sonnenstrahlen, die vom Meeresgrund zurückgespiegelt werden: Ein weiteres Farbspiel bietet das Grün der Wacholderbäume, die bis an den Strand heranreichen.
Der Strand bietet ein gewisses Serviceangebot: er verfügt über einen weitläufigen Parkplatz, der auch für Wohnmobile geeignet ist, einen Campingplatz und verschiedene andere Lokale. Diese Gegend ist auch für das aufregende Nachtleben berühmt.
Foxi Murdegu
Dieser Strand wird von dem spanischen Aussichtsturm San Giovanni Sarrala beherrscht, der während des zweiten Weltkriegs in einen Bunker umgewandelt wurde. Er besticht durch den feinen hellen Sand, der von mit Kies gemischten Kieselsteinen eingerahmt wird. Das Wasser ist kristallklar und glitzert herrlich durch das Spiel der einfallenden Sonnenstrahlen, die vom Meeresgrund zurückgespiegelt werden: Ein weiteres Farbspiel bietet das Grün der Vegetation, die bis an den Strand heranreicht.
Foxi Murdegu befindet sich in der Ortschaft Sarrala auf dem Gemeindegebiet von Tertenia und ist von der Staatsstraße 125 aus einfach zu erreichen, der man bis Marina di Tertenia folgt. hier biegt man ab und folgt etwa zehn Kilometer dieser Straße, bevor man dann in Richtung Barisoni abbiegt und dieser Straße weitere drei Kilometer folgt, bis man schließlich links abbiegt.
Der Strand hat ein großes Serviceangebot: Es gibt hier einen kleinen Parkplatz, Hotels, einen Campingplatz, Cafés und Erfrischungskioske. Dieser sehr flache Strand ist bestens auch für spielende Kinder geeignet. Der vom Wind verwöhnte Strand ist ein Mekka für Surfer, aber auch bei Freunden der Unterwasserjagd beliebt. Man kann sich aber auch einfach nur in die Fluten stürzen, vielleicht mit einer Taucherbrille und Flossen, um den herrlichen Meeresgrund zu erforschen, der mit angenehmen Überraschungen aufwartet.
Palmasera
Der Strand von Palmasera im weitläufigen Golf von Orosei besticht durch den feinen roten Kies, der mit hellem Sand vermischt ist. Diese Besonderheit verleiht diesem Strand ein ganz einzigartiges Aussehen. Aus dem Wasser ragen einige Felsen hervor, von denen aus man das Grün der Landschaft bewundern kann, die bis an den Strand heranreicht.
Palmasera befindet sich in der Ortschaft Calagonone und zählt zur Gemeinde Dorgali. Dieser Ort ist auf der Staatsstraße 125, von der aus man nach Calagonone abbiegt, leicht zu erreichen: Der Weg zum Strand ist in der Nähe der Ortschaft ausgeschildert.
Der Strand hat ein großes Serviceangebot: Es gibt hier einen weitläufigen Parkplatz, Hotels, Campingplatz und Cafés. Dieser sehr flache Strand ist bestens auch für spielende Kinder geeignet. Außerdem können Sonnenschirme, Liegen und Tretboote gemietet werden. Besonders beliebt ist er bei Freunden der Unterwasserjagd, aber auch einfach nur um sich in die herrlichen Fluten zu stürzen.
Städtisches Antiquarium - Irgoli
Das Antiquarium im alten Rathaus von Irgoli präsentiert in seinen Räumen Funde . fast ausschließlich aus dem Gemeindegebiet . aus einem Zeitraum, der sich vom jüngeren Neolithikum bis zum Mittelalter erstreckt. Zu den hier gesammelten Oberflächenfunden kommen Objekte hinzu, die bei jüngeren Ausgrabungen der nuraghischen Heiligtümer Janna 'e Pruna und Su Notante zutage gefördert wurden.
Der gesamte Ausstellungsrundgang des Museums, der sich auf zwei Ebenen verteilt, ist vorwiegend didaktisch konzipiert und gestattet dem Besucher dank vielfältiger Begleitmaterialien (Erklärungstafeln, Lagepläne und fotografische Reproduktionen) einen leichten und unmittelbaren Zugang. Die ausgestellten Objekte werden sozusagen zum Vorwand für eine Erzählung, die sich durch die Jahrtausende zieht und verschiedene Aspekte der produktiven Tätigkeiten und der kulturellen und geistigen Sphäre berührt: Utensilien aus Stein (Schleifsteine, Äxte, Klingen, Mahlsteine, Stößel, Eselsmühlen) und Bronze (Äxte und Meißel) dokumentieren den Ursprung und die Entwicklung der Feldarbeit. Kochgefäße und Siebe zum Pressen des Käsebruchs zeugen von der Milchverarbeitung. vollständige und bruchstückhafte Gefäße illustrieren die Entwicklung der Keramikproduktion im Verlauf der Jahrhunderte. Fragmente von Barren, Gussformen und das Enderzeugnis in seinen mannigfaltigen Formen zeigen die vielschichtige Kreativität des Metallhandwerkers.
Webstuhlgewichte erinnern an die weiblichen Tätigkeiten des Spinnens und Webens. eine herrliche Pintadera belegt die Zubereitung verzierter Brote, während Ketten aus Glaspaste, bronzener Halsschmuck, Haarnadeln und Armreife unmittelbar enthüllen, welcher Wert auf den Schmuck der Person gelegt wurde. Die Votivgaben, die in den Heiligtümern Janna 'e Pruna und Su Notante gefunden wurden, bilden schließlich interessante Zeugnisse der Glaubenswelt, so wie ein stumpfkegeliger Baitylos aus Basalt und ein monumentaler 'gezackter' Granitquader, die aus Gigantengräbern geborgen wurden, auf den Bestattungsbereich verweisen.
Dank seiner didaktischen Gestaltung, einer eingehenden Führung und eines Werkstatt-Angebots für Kinder und Jugendliche bietet das Antiquarium dem Besucher Gelegenheit, sich unmittelbar zu den Zeugnissen der alten Besiedlung des Gebiets von Irgoli in Beziehung zu setzen. Gelegenheit zur Vertiefung bietet die Besichtigung der nuraghischen Heiligtümer Janna'e Pruna und Su Notante.
Cala Sisine
Der Strand von Cala Sisine, eine Perle des Golfs von Orosei, befindet sich zwischen den spektakulären Felsformationen der Serra Ovra, die von einer Höhe von 500 Metern ausgehend schroff ins Meer abfällt. Diese Bucht liegt geschützt zwischen zwei Felsvorsprüngen, die diesem Ort das einzigartige Aussehen eines Bergs verleihen, was durch den auf den Felswänden des Schlunds wachsenden Wäldern, in denen man auch jahrhundertealte Johannisbrotbäume und Steineichen findet, noch verstärkt wird. Der Meeresgrund besteht aus grobem, weißem Kalksteinsand und vom Meer geschliffenen Kieselsteinen. Dieser Ort ist geradezu ideal für all diejenigen, die sich hier in die Fluten stürzen wollen, um die verborgene Unterwasserwelt zu erkunden.