Nach Elini kommt man am besten mit der Eisenbahn: Begleitet vom verhaltenen Rattern auf den Schienen fährt man durch eine zauberhafte Landschaft mitten in einer üppigen Natur, wo tacchi und hundertjährige Olivenbäume soverän herrschen. Man kommt mitten im Dorf am alten Bahnhof an, der im 19. Jahrhundert aus Granitsteinen erbaut wurde und von dem Kanoniker Cocco als 'etwas sehr seltenes in der Ogliastra' bezeichnet wird.

Im Zentrum kann man die Pfarrkirche San Gavino Martire besichtigen, die im 20. Jahrhundert auf einem bestehenden Gebäude aus dem 16. Jahrhundert errichtet wurde. Im höher gelegenen Teil des Ortes genießt man ein spektakuläres Panorama und man kann zwischen jahrhundertealten Steineichen und nie versiegenden Quellen spazieren gehen. Hier liegt der Parco Carmine, jedes Jahr Ziel von hunderten von Besuchern, die Gaststätten und Picknickplätze vorfinden. Im Park sind auch die Reste von zwei Nuraghen und die schöne Wallfahrtskirche Madonna del Monte Carmelo aus dem 17. Jahrhundert, die erst vor kurzem renoviert wurde. Dieser Madonna ist das wichtigste Fest des Dorfes am 15. Juli gewidmet mit Feierlichkeiten und Prozessionen von Samstag bis Montag. Weitere Fest sind San Gavino am 18. Mai, das Fest der Kastanien am 25. Oktober und zu einem nicht festgelegten Datum die Sagra de s'anguli e cibudda.