Serramanna liegt in der Campidano-Ebene an der Mündung des Torrente Leni und des Flumini Mannu. Die Fruchtbarkeit und Geländebeschaffenheit des Gemeindegebiets führten seit alter Zeit zu einer bedeutenden Verbreitung des Getreide- und Gemüseanbaus. Noch heute ist der Ort einer der wichtigsten Obst- und Gemüseerzeuger Sardiniens. Die Etymologie des Ortsnamens ist umstritten. Er soll von dem Wort 'serra' hergeleitet sein, das sich einigen zufolge auf die unregelmäßigen Anhöhen bezieht, auf denen das Dorf entstand, während es nach Ansicht anderer auf die Anordnung verweist, welche die Bauern den Getreidebergen gaben. Die Ortsmitte dehnt sich in Längsrichtung auf der Achse Samassi . Villasor entlang der Bahnlinie aus, die den Ort durchquert. Die traditionellen Wohnhäuser weisen die typischen Merkmale der campidanesischen Bauweise auf: eine längliche Fassade zur Straße hin, auf die sich ein großes Eingangstor öffnet, das meistens mit einem Rahmen aus Trachyt oder Backstein versehen ist. Wie in fast allen Dörfern des Medio Campidano, wurde in der Vergangenheit typischerweise der Lehmziegel (ladiri) als Baumaterial verwendet.

Den Besuchern des Ortes wird eine Besichtigung des Museo delle memorie e delle tradizioni religiose di Serramanna (Museum der religiösen Traditionen von Serramanna) empfohlen, das sich der materiellen und ideellen Bewahrung der Glaubenszeugnisse des Dorfes annimmt. Interessant ist für Besucher ohne Zweifel das Fest zu Ehren von Sant'Isidoro, dem Beschützer der Bauern. Es findet im Mai statt und schließt verschiedene religiöse und weltliche Veranstaltungen ein.