Interessant ist der alte Teil des Dorfes mit den Kirchen San Geminiano, Beata Vergine di Monserrato, Santa Margherita, Sant'Isidoro und San Giuseppe und einer Reihe von typischen Häusern im Stil des Campidano. Die Struktur der traditionellen Häuser, die auch heute zwar mit leichten Veränderungen wieder auftaucht, ist das Muster der Häuser des Campidano mit einem großen Eingangsportal, das vom Wohngebäude durch einen geräumigen Innenhof (sa pratza) getrennt ist.

An der Außenmauer sind die Lagerräume für die Ernte, is dommus und die Räume für die Geräte und die Tiere, außerdem sa lolla, eine Art Patio, wo die haus- und landwirtschaftlichen Tätigkeiten verrichtet und Früchte getrocknet wurden. Es handelte sich zum großen Teil um Häuser der Bauern, die so gebaut waren, dass alle Arbeiten, die mit der Bearbeitung der Felder und der Ernte in Verbindung standen, verrrichtet werden konnten. In den 80er Jahren ist Samassi für sein Nachtleben bekannt geworden.