Die Siedlung am Monte Sirai befindet sich wenige Kilometer von Carbonia entfernt auf einer Vulkananhöhe, die es erlaubt, die Zugänge zum Meer mit den davor liegenden Inseln und die Ebene bis zu den Bergen zu kontrollieren.
Diese Stätte wurde ab der Jungsteinzeit und im Zeitalter der Nuraghenerbauer besucht und wurde etwa um das Jahr 750 v.Chr. zu einer phönizischen Siedlung. Auf dem Gipfel des Bergs befanden sich die Wohnviertel und die öffentlichen Gebäude. Das wichtigste davon war sicherlich der Astarte-Tempel und die Verbrennungsnekropole.
Um das Jahr 520 v.Chr. wurde die Stadt von den Karthagern vollständig zerstört und neu bevölkert, wobei das Ortszentrum auch von einer Stadtmauer umgeben war.
Die Stadt vom Monte Sirai war sehr wichtig für das Verständnis der phönizischen und punischen Kultur, da das Ortszentrum mit all seinen wesentlichen Bestandteilen keine späteren Überlagerungen erlebt hat.