Auf einem Hügel wenige Kilometer von Carbonia liegt die wichtige archäologische Ausgrabungsstätte Monte Sirai, eine gut erhaltene phönizisch-punische Stadt, von wo aus man eine herrliche Aussicht auf den ganzen Golf von Palmas hat. In der Ortschaft Sirri ist unter dem Felsen Su Carropu ein Unterschlupf, aus dem die ältesten Funde der sardischen Jungsteinzeit stammen. Am Eingang der Stadt in der Nähe der Straße SS126 befindet sich das Bergwerk Grande Miniera di Serbariu, ein Kohlenbergwerk, das erst kürzlich für Museumszwecke instand gesetzt wurde.

Heute befindet sich dort das Museo del Carbone, wo ein unterirdischer Tunnel und eine ständige Ausstellung zur Geschichte Carbonias und des Bergwerks zu sehen sind. Interessant für Naturliebhaber ist die nahe Lagune S. Antioco, wo man aus geringer Entfernung rosa Flamingos, Seidenreiher, Reiher, Blässhühner und Säbelschnäbler beobachten kann. Jeden Sommer findet in Carbonia und anderen acht Orten in den Gebieten Sulcis-Iglesiente und Guspini die Veranstaltung &bdquo.Mare e Miniere' statt, bei der Orte, Symbole und Kultur des Territoriums in über 50 Kino-, Theater-, Musik-, Literatur- und kulinarischen Veranstaltungen neu entdeckt werden sollen.