Der Besucher kann im Dorf verschiedene Etappen machen. Interessant ist die Kirche S. Sebastiano aus dem 17. Jahrhundert. Gegenüber steht ein Gebäude aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderst, das Sitz des Monte Granatico war. Von außen sieht das Gebäude herrschaftlich aus, über den Fenstern sind palladianische Dekorationen, die die Zugehörigkeit des Künstlers zur klassizistischen Schule, die in Sardinien zur Zeit der Savoyer entstand, andeutet.

Bei einem Rundgang durch den alten Teil des Dorfes kann man die typischen Bauten der Marmilla, die Häuser mit Höfen, bewundern. Sehenswert ist noch der eindrucksvolle Park der Oliven und der Monumentalfriedhof S. Elia. Im September findet eine einzigartige Veranstaltung statt: die Ausstellung der Vogelscheuchen. Turri teilt sich mit San Gavino den ersten Rang in der Herstellung des Safran, des roten Goldes von Sardinien.