Im Zentrum des Dorfes ist die Pfarrkirche San Gavino aus dem 15. Jahrhundert, wo das Fest des Patrons am 25. Oktober gefeiert wird. Die bedeutenden Attraktivitäten von Oniferi sind die archäologischen Stätten, die im ganzen Gebiet verstreut sind. In Sos Settiles finden sich Spuren einer Nekropole mit mehreren Menhiren, die um die wichtigste Grabstätte herum stehen.

Zu den zahlreichen Nuraghen zählen Soloai, Maddorocco, Murtas, Istorito, Ola und Predosu. Unter dem Nuraghen Brodu an den Hängen eines Hügels ist in einem Trachytfelsen eine weitere jungsteinzeitliche Nekropolis gehauen. Zu dieser Anlage gehören vier nicht besonders ausgearbeitete Grabstätten. Die interessanteste ist wahrscheinlich die so genannte Tomba IV mit der Darstellung symbolischer Element an den Wänden: Vier Stierhörner sind ineinander verschlungen am Rahmen des Eingangs zur Hauptkammer.

An den Wänden sind auch Spuren von roter Farbe, dem Symbol des Blutes, also des Lebens. Außer zum Pfarrfest versammeln sich die Einwohner von Oniferi um die großen Lagerfeuer zum Fest S. Antonio in der Nacht des 16. Januars. Bei dieser Gelegenheit werden typisches Gebäck und Wein angeboten.