Die Anlage befindet sich auf dem Hügel aus Trachytgestein und umfasst etwa zehn Gräber mit Zugangskorridor („dromos”). Einige weisen architektonische Besonderheiten (Stufen, Absätze, Einfassungen, Rahmen, Architrav, halbrunde Decken und Pfeiler) sowie Elemente mit Symbolcharakter auf (Scheintüren und Stierprotome) und sind mit rotem Ocker dekoriert. Die Fundstücke wurden folgenden Kulturen zugerechnet: Ozieri, Filigosa, Abeatzu, Monte Claro, Glockenbecherkultur und Bonnanaro (3200 - 1600 v.Chr.). Auf dem Gipfel des Hügels steht die Nuraghe Santu Pedru, die aufgrund von Einstürzen nicht besucht werden kann. Es handelt sich hierbei vermutlich um eine eintürmige Nuraghe, bestehend aus nur leicht behauenen Trachytblöcken.

Man verlässt Alghero auf der Staatsstraße 127-bis nach Uri und Ittiri. nach der Abzweigung in Richtung Olmedo bleibt man noch weitere 2,4 km auf dieser Straße: Am Ende einer langen geradlinigen Strecke und direkt nach einer Rechtskurve auf Höhe des Straßenkilometers 24,5 befindet sich die archäologische Ausgrabungsstätte.

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