In der Umgebung des Dorfes liegen mehrere Wälder und am Monte Paidorzu befindet sich ein Waldgebiet um das Gebäude der Forstaufsicht, das intensiv wieder aufgeforstet wird. Auf einer Reihe bequemer Wanderwege, die das Gebiet durchqueren, kann der Besucher die faszinierende und wunderschöne Gegend kennen lernen. Fährt man auf der Straße Strada delle vette in Richtung Pattada, sieht man das Gebäude Sa Fraigada, das in der gleichnamigen Ortschaft steht. Der Ort liegt inmitten eines Eibenwalds, in dem auch schwefelhaltige Quellen fließen.

In der Nähe des Waldes Foresta dei Fiorentini, bei der Kaserne der Forstaufsicht "Morelli", gibt es Stellen, von denen man einen traumhaften Blick auf die umliegenden Täler hat. In dieser Gegend steht eine kleine sehenswerte alte Kirche zu Ehren der Madonna di Fatima. Aus archäologischer Sicht ist die Gegend, abgesehen von den zahlreichen Höhlengräbern (domus de janas) vor allem wegen des Nuraghen Tilariga interessant, der auf eine Zeit zwischen 1400 und 1000 v. Chr. datiert wird. Dieser Nuraghe befindet sich im Berggebiet oberhalb des Dorfes und besteht aus einem zentralen Turm mit einer angebauten Bastion und drei Nebentürmen. Im Inneren ist ein Korridor, über den man in die Haupträume sowie zu den Türmen gelangt. In der Ortschaft Su campu steht an der Straße nach Anela die kleine Kirche San Saturnino di Usolvisi.

Sie wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Baustil errichtet und war ein Geschenk von Attone, dem Bischof von Castra an die Kamaldulensermönche. Das Gebäude, das sich durch seine schlichte Bauweise auszeichnet, besteht aus roten Trachytziegeln und wurde auf den Resten eines Nuraghen erbaut. die Apsis wird von einem Dachgiebel bedeckt. In unmittelbarer Nähe der Kirche befindet sich die Thermalanlage mit dem gleichen Namen. In den Thermen, die bereits in römischer Zeit unter dem Namen Aquae Lusitanae bekannt waren, sprudeln heiße schwefel- und eisenhaltige Quellen.