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Cala Reale

Cala Reale befindet sich im Norden der Insel Asinara mit Blick in Richtung Süden. An diesem Ort gibt es einen kleinen Hafen, der immer schon ein wichtiger Anlegeplatz war und mit Porto Torres und Stintino verbunden ist. Dort stehen verschiedene Gebäude aus einer Epoche, in der die Insel zu einem Ort der Quarantäne (Lazarett) und zugleich zur Strafkolonie wurde. im Palazzo Reale befindet sich der Sitz des Nationalparks der Insel Asinara. Cala Reale ist der Ausgangspunkt von Ausflügen entlang des Gedächtnispfads (bis zum österreichisch-ungarischen Beinhaus von Campu Perdu) oder auf dem Pfad des Weißen Esels, auf dem die Besucher diese seltene und sehr interessante Albino-Art bewundern können. In der Nähe des Lazzaret-Kais wurden 1995 in etwa 8 Metern Tiefe die Überreste eines römischen Schiffes (Navis Oneraria) gefunden, das gegen Ende des 4. Jh. n.Chr. Pfirsische von den spanischen Küsten nach Rom transportierte.

Von Cala Reale aus werden zahlreiche Aktivitäten angeboten: Wanderungen, Fahrradausflüge, Tauchgänge und Besuche der verschiedenen Einrichtungen der Insel.

Puntaldìa

Marina di Puntaldia befindet sich im gleichnamigen Ort und zählt zur Gemeinde San Teodoro.
Er zeichnet sich durch einen Untergrund aus hellem, sehr feinen Sand aus, der wunderschön in der Sonne leuchtet.

Der kleine Strand auf der südlichen Seite des Hafens Puntaldìa bietet einen herrlichen Blick auf die Südküste von Capo Coda Cavallo und die Inseln im Norden.
Dieser Strand ist bei Wassersportlern jeder Art sehr beliebt, weshalb es hier auch ein Tauchzentrum gibt. Außerdem gibt es hier einen Golfplatz.
Der Name geht vermutlich auf Punta Aldia zurück, was "Aussichtungspunkt" bedeutet.

Der Strand von Marina di Puntaldìa zeichnet sich dadurch aus, dass er sanft ins Meer abfällt, weshalb er für spielende Kinder bestens geeignet ist.
Er bietet ein umfangreiches Serviceangebot und verfügt über einen weitläufigen Parkplatz, Hotels, Campingplatz, Cafés und Erfrischungsstände.
Es besteht die Möglichkeit, Sonnenschirme, Liegen, Boote und Tretboote zu mieten.
Dieser Strand ist bei Windsurfern sehr beliebt.

Cala Sabina - Asinara

Umrahmt ist sie von einem Granitvorsprung am Nordostausläufer der Asinara: Hier kann man in einem traumhaften Naturbecken schwimmen, dem einzigen Strand - aber was für einem Strand! - im Schutzgebiet, wo dies möglich ist. Ein Besuch der Cala Sabina wird zu einem unvergesslichen Erlebnis: der feine weiße Sand, der sich wie Mehl anfühlt, in dem man sich ruhig entspannen kann, das klare Wasser mit seinen vielen Farbtönen, die zwischen Azur, Blau und Hellgrün variieren, und der unberührte Meeresboden, der so transparent ist, dass man viele zutrauliche Fische sehen kann, die sich einem nähern. Hier sind Flora und Fauna gut aufgehoben und geschützt. Der Strand ist mit einigen Felsen übersät und in üppige mediterrane Macchia versunken, deren Farben und Düfte die gesamte Küste des Nationalparks prägen.

Cala Sabina erreicht man, den Anweisungen und Genehmigungen der Parkverwaltung folgend, auf dem Seeweg, und auf dem Landweg, der von Cala d’Oliva aus nach Norden führt. Die beiden ebenso wunderschönen Strände nahe dem kleinen Dorf und der Ort selbst, der einst von den Gründerfamilien von Stintino (1885) bewohnt wurde, sowie die Gefängnisviertel - nur wenige Schritte vom Bunker entfernt - und auch Inselresidenz der Richter Falcone und Borsellino, heute Sitz des Botanischen Observatoriums, werden Sie begeistern.

Beim Besuch der Insel auf der Insel stößt man auf weitere einmalige Buchten Richtung Süden: Trabuccato, ein Schnorchelparadies, in dem man seltene Riesenmuscheln bewundern kann; d’Arena, für viele der schönste Strand überhaupt, mit seinem strahlend weißen Sand und seinem kristallklaren Wasser; und Sant’Andrea, weißer Sand, umspült von türkisfarbenem Meer, in höchstem Maße geschützt und nur in Begleitung von Parkführern zu besuchen. Von Cala Reale aus starten hingegen die meisten Ausflüge auf den Wanderwegen der Asinara, einem beeindruckenden Ort, der die Zeit überdauert hat. Hier regiert die Natur, und Pflanzen- und Tierarten, die andernorts ausgestorben sind, leben hier ungestört, darunter auch das Symbol der Insel, der weiße Esel.

Punta Est

Punta Est befindet sich im Gebiet Capo Coda Cavallo und zählt zur Gemeinde San Teodoro. Der Strand wird von einer dichten Vegetation eingerahmt und besticht durch den Kontrast zwischen dem hellen Sand und dem Türkis des kristallklaren Wassers. Bei einem Spaziergang auf dem Berg von Capo Coda Cavallo hat man einen herrlichen Blick auf die Inseln Lu Ferru oder Proratora, Molara und Tavolara sowie auf den Strand La Cinta in San Teodoro und in der Ferne auf den Strandsee.

Er zeichnet sich durch einen Untergrund aus hellem, sehr feinem Sand aus, der teilweise gräulich schimmert und wird an den Seiten von Felsen eingerahmt. 

Das Wasser ist seicht und fällt nur langsam ab und der wunderschöne Strand und ist geradezu ideal zum Baden und für spielende Kinder. Der Strand verfügt über einen Parkplatz, behindertengerechte Einrichtungen, einen Campingplatz und Erfrischungsstände. Es besteht die Möglichkeit, Sonnenschirme, Liegen, Boote und Tretboote zu mieten. Er ist besonders bei Windsurfern beliebt, aber auch Taucher und Schnorchler kommen hier voll auf ihre Kosten.

Cala Trana

Zwei enorme Felsvorsprünge, i Delfini und Punta Don Diego bilden den natürlichen Rahmen von Cala Trana, einem kleinen Sandstrand, der über schützende Sanddünen in die mediterrane Macchia des Hinterlandes übergeht. Er liegt am Küstenabschnitt von Punta Sardegna, im Einzugsgebiet vonPalau, im nördlichsten Teil der Insel, drei Kilometer nord-östlich von einem weiteren malerischen Strand von Palau, Porto Pollo. Die 200 Meter lange Cala Trana ist eingebettet zwischen zwei immensen Granitfelsen und sowohl über das Meer als auch zu Fuß über einen kleinen Pfad zu erreichen, der von der Straße nach Costa Serena abzweigt.

Absolut unvergleichlich sind der leicht rosa gefärbte Sand und das kristallklare Meer. Die Bucht liegt sehr abgeschieden und verfügt über keine Strandbäder und ist somit der ideale Ort für Liebhaber der Ruhe und Taucher auf Erkundung der vielfältigen Meeresfauna. Für das besonders klare und transparente Wasser und den reinen Sand wurde Cala Trana und der gesamten Küsten von Palau die begehrte Auszeichnung „3 Vele“ der Goletta Verde von Legambiente verliehen.

Nur wenige Kilometer weiter westlich von Punta Don Diego aus kann man den Militärstützpunkt Batteria militare di Talmone besichtigen, der als Wachposten über den Kanal zwischen Spargi und Sardinien eingerichtet wurde. Kurz danach gelangt man dann zum Fortino Talmone, das aus dem Zweiten Weltkrieg stammt.

Torpè

Das Dorf Torpè liegt an der Nordostküste Sardiniens und ist von einer imposanten Bergkette umgeben. Mario Delitala, ein sardischer Maler des 20. Jahrhunderts, ließ sich von dem Dorf inspirieren und stellte Männer und Frauen in Tuschezeichnungen, Xylographien und Gemälden dar. Sein Gebiet ist übersät mit archäologischen Stätten, die von einer sehr alten menschlichen Präsenz zeugen, die mit einer strategischen geografischen Lage zwischen Bergpässen und Furten über Flüsse zusammenhängt, die den idealen Zugangsweg zwischen der Küste von Posada und dem Hochland von Bitti und Buddusò bildeten.

Im Norden reihen sich die Hügel Cuccuru 'e luna, Monte Pedra Ruina und Monte Nizzu aneinander, an dessen Hängen sich eine Kupfermine befindet. Naturliebhaber kommen im Waldgebiet Su Lidone mit Korkeichen, Erdbeerbaum und Steineichen auf ihre Kosten. Interessant ist auch der Staatswald Usinavà und der See Cuccuru Ozastru. Ein atemberaubendes Panorama genießt man von den Gipfeln rings um das Dorf: den Kalksteinvorsprung von Capo Figari und den gesamten Golf von Olbia mit den Inseln Tavolara, Molara und Molarotto, im Süden reicht der Blick bis zum Golf von Orosei und der langen Kalksteinkette des Supramonte von Dorgali.

Einer der interessantesten Nuraghen der Gegend ist San Pietro mit Hauptturm und weiteren Türmen, von denen einer in der Römerzeit benutzt wurde. Der Veranstaltungskalender von Torpè sieht in der Nacht des 16. Januars das spektakuläre Lagerfeuer zu Sant'Antonio Abate mit Tanz und Gesang vor. Am 22. Mai feiert man Santa Rita und am dritten Sonntag im September die Beata Vergine Immacolata. Am 8. September wird das feierliche Fest Nostra Signora degli Angeli von Folkloreveranstaltungen mit Musik, Spielen und sportlichen Wettkämpfen begleitet. Am ersten Sonntag im Oktober belebt sich das Dorf zum Fest Santa Teresa.

Nulvi

Nulvi liegt am Fuße des Monte San Lorenzo, einem Kalksteinhochplateau im Herzen der Anglona. Die zahlreichen archäologischen Stätten haben dem Ort den Beinamen „Dorf der Nuraghen“ eingebracht. Die bekanntesten unter ihnen sind die Nuraghe Orria mit einem Riesengrab und die Nuraghe Irru, in der sich ein heiliger Kalksteinbrunnen befindet. Die Wirtschaft des Dorfes ist hauptsächlich agropastoral, mit der Herstellung von Käse, der bis nach Nordamerika exportiert wird, und ausgezeichneten Weinen.

Das Dorf besitzt zahlreiche Kirchen, wie die Kirche der Madonna del Rimedio. Die schönen Feierlichkeiten, die ihr gewidmet sind, finden am 2. Juli statt und werden von der Prozession dreier riesiger Kerzenleuchter, den sogenannten Drei Riesen, durch die Straßen des Dorfes begleitet. Die Prozession erfüllt das Gelübde, das der Madonna gemacht wurde, weil sie das Dorf vor der Pest geschützt hat. Nach der Prozession kehren die Leuchter in die Kirche San Filippo Neri zurück, wo sie das ganze Jahr über aufbewahrt werden.

Sehenswert ist auch der historische Stadtkern mit seinen schönen Wohnhäusern und der Pfarrkirche Vergine Assunta aus dem 18. Jahrhundert, deren schöner Kirchturm den Ort überragt. Neben der Pfarrkirche steht die kleine Rosenkranz-Kirche mit barocker Fassade, in der das Museum für Sakrale Kunst (Museo d'Arte Sacra) untergebracht ist. In der Nähe der beiden Kirchen befindet sich das Oratorium San Filippo. Ebenfalls sehenswert ist die Kirche San Bonaventura mit ihrem angrenzenden Kloster. Die Einwohner von Nulvi sind mit ihren alten Traditionen tief verbunden.

Zu den bedeutendsten religiösen Veranstaltungen gehören das Fest der Assunta, das am 14. August gefeiert wird. Während der alljährlichen Feier findet eine Prozession mit drei eindrucksvollen, etwa 9 m hohen Kerzenleuchtern, den candelieri, in den Straßen des Ortes statt. Nulvis geschmackvolle Käsesorten werden von Feinschmeckern sehr geschätzt.

Kathedrale von San Nicola

Eine prächtige, harmonische Überlagerung von Baustilen, „und doch möchte man ihr nichts davon wegnehmen", wie der Schriftsteller Elio Vittorini bei der Besichtigung sagte. Die Basilika, die dem Heiligen Nikolaus von Bari geweiht ist, seit 1441 Kathedrale und als Dom bekannt, befindet sich in der Altstadt, wo der erste Kern von Sassari entstand. Die gotischen Gewölbe, die barocke Fassade und die klassizistischen Verzierungen sind das Ergebnis von Renovierungen, die Wurzeln sind alt und bescheiden und eng mit den Ursprüngen der Stadt verbunden. Die erste Erwähnung der Kirche findet sich in den Condaghe von San Pietro di Silki aus dem Jahre 1135. Sie wurde auf einem frühchristlichen Gebäude errichtet, dessen Überreste noch unter der Apsis zu sehen sind. Im 13. Jahrhundert wurde sie im romanischen Stil umgebaut: links vom Gotteshaus steht noch der Glockenturm, an den fünf Jahrhunderte später ein kleiner Turm mit kleiner Kuppel angebaut wurde.

In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde San Nicola zur Kathedrale erhoben und im katalanisch-gotischen Stil gestaltet. Nach mehr als zwei Jahrhunderten erhielt sie durch weitere Arbeiten ihr heutiges Aussehen, von dem vor allem die prachtvolle Barockfassade ins Auge sticht. Sie besteht aus drei Teilen: einem Säulengang mit drei Rundbögen mit dem Eingangsportal, drei Nischen, die mit den Statuen der Märtyrer Gavino, Proto und Gianuario von Porto Torres geschmückt sind, und einem großen Giebel mit einer einzigen Nische, in der sich das Simulakrum des Heiligen Nikolaus befindet. Auf dem Scheitelpunkt erhebt sich eine Skulptur Gottvaters.

Durch den Säulengang mit sternenbedecktem Kreuzgewölbe gelangt man in das einschiffige, breite Kirchenschiff, das in zwei Joche mit acht Kapellen unterteilt ist. Werfen Sie einen Blick nach oben zu den Rippen der Gewölbe und folgen Sie ihrem Rhythmus, bis Sie den Kreuzungspunkt mit dem Querschiff erblicken, wo eine Kuppel im Renaissance-Stil zu sehen ist. Blickt man nach unten, bietet sich der Hochaltar aus Marmor im klassischen Stil (von 1690) mit korinthischen Säulen und Kapitellen. Über dem Altar befindet sich die Madonna del Bosco (Unsere Liebe Frau vom Wald)), ein Gemälde der sienesischen Schule aus dem 14. Jahrhundert. Im Querschiff ist auf der rechten Seite die Kapelle des Allerheiligsten Sakraments mit einem spätbarocken Altar, der die Coena Domini, ein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert beherbergt, und auf der linken Seite die Kapelle der Heiligen Anna mit einer Skulptur aus dem Mausoleum von Placido Benedetto von Savoyen. Hinter dem Altar weist die Apsis zwei Räume auf: in einem befindet sich ein Holzchor aus dem 18.
Jahrhundert. Das sind nur einige der zahlreichen Schätze der Kathedrale, eine Fundgrube von Gemälden und Skulpturen von Künstlern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert.

Im Zentrum von Sassari sind weitere Gotteshäuser zu sehen, wie die Kirchen Santa Maria di Betlem und Sant’Apollinare, die ältesten der Hauptstadt Nordsardiniens. Diese Stadt, deren historisch-kulturellen Wahrzeichen die Piazza d’Italia und die Fontana di Rosello und deren größten Festlichkeiten die Cavalcata Sarda sowie die Discesa dei Candelieri sind.

Cala Capriccioli

Ein mit mediterraner Vegetation bewachsener Granitstreifen ragt am südlichen Teil der Costa Smeralda ins Meer hinaus. Der Name Capriccioli bedeutet auf Gallurisch „kleine Ziegen“. Es handelt sich dabei um ein Paar mächtiger, abgerundeter und vom Meer geglätteter Felsen, die mehrere Buchten bilden, die südlich von Porto Cervo, im Gebiet von Arzachena, etwa 15 km von der Stadt entfernt, liegen.

Die kleinen Strände von Capriccioli bestehen alle aus feinem, hellen Sand mit gräulichen Schattierungen, der im tiefblauen Meer versinkt, geschützt von gelben, rosafarbenen und rötlichen Granitfelsen inmitten dichter mediterraner Macchia: Wacholder, Mastixbäume, Olivenbäume und Strandkiefern, die zum wilden Charme des Ortes beitragen. Die Ostküste ist durch flachen, sandigen Meeresgrund geprägt, vor dem Mistral geschützt und somit ein idealer Ort für Familien mit Kindern. Durch rosafarbene Granitblöcke getrennt liegt im Westen die andere Seite des Küstenstreifens von Capriccioli, der zwei weitere Strände bietet. Der erste wird auch „del Pirata“ genannt. Hier ermöglicht ein kleiner Holzsteg das Anlegen und man kann Schlauchboote, Kanus und Tretboote mieten. Etwas weiter am Ausläufer der Halbinsel befindet sich der zweite Strand, der auch als „delle Tartarughe“ bekannt ist: eine natürliche Oase, die in der Laichzeit von Meeresschildkröten aufgesucht wird und durch ein intaktes Dünensystem und einen Wacholderhain geschützt ist.

Capriccioli bietet alle Serviceleistungen und ist zweifelsohne eine der berühmtesten Buchten der Costa Smeralda: Hier kann man mit der Kamera oder dem Smartphone faszinierende Aufnahmen der Küste und des Panoramas machen, das durch die nahe gelegenen Inseln Soffi und Camere bereichert wird, die beide durch Granit und wunderbar unberührte Landschaften geprägt sind. Vor dem Strand liegt auch die kleine Insel Mortorio, eine kleine Naturoase, die mit einem kleinen Boot von der kleinen Anlegestelle auf der rechten Seite der Bucht zu erreichen ist.

Bessude

Die Altstadt ist geprägt von drei architektonisch interessanten Kirchen. Die im gotischen Stil erbaute Pfarrkirche San Martino stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Sie hat ein Mittelschiff sowie mehrere Seitenkapellen. Darin befindet sich eine vor kurzem restaurierte, alte Marienstatue, die nun in der Kapelle zu Ehren der Assunta steht. Die elegantere und ältere Kirche San Leonardo ist ein beachtenswertes Beispiel spätgotischen Baustils.

Die Fassade hat ein Giebeldach und einen Glockengiebel mit zwei Öffnungen. die Apsis wird von Pfeilern gestützt. Im Inneren der Kirche befinden sich im rechten Schiff und im Presbyterium die Original-Kreuzgewölbe im gotischen Stil. in der Apsis sind die reich gestalteten Kapitelle der Pfeiler sehr gut erhalten. Nach Ansicht von Historikern der Epoche des 19. Jahrhunderts lag um die Kirche herum ursprünglich der Friedhof. Auch die jüngst restaurierte Kirche Santa Croce ist sehenswert. Sie wird nicht mehr hauptsächlich für sakrale Zwecke, sondern vor allem für kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt. In der Umgebung von Bessude hat man Reste von Baudenkmälern freigelegt, die eine menschliche Besiedlung in vornuraghischer und nuraghischer Zeit belegen.

In der Ortschaft S'Ena de Cannuia, an der Grenze zu Thiesi und Ittiri, befinden sich mehrere Höhlengräber (domus de janas), die wegen ihrer Wandbilder und Darstellungen in Ocker interessant sind. Nicht weit von dieser Grabanlage entfernt stehen die Reste mehrerer Nuraghenbauten, unter denen vor allem der Nuraghe San Teodoro sehenswert ist. In der Nähe dieser Stätte wurden außerdem Funde menschlicher Siedlungen aus römischer Zeit sowie dem Mittelalter entdeckt.