Strandseen von Sarrabus
Auf dem Gebiet der Region Sarrabus liegen außer den Strandseen von Notteri, Colostrai und Feraxi auch der Strandsee von San Giovanni, der der Salinen und der von Piscina Rei. Auf dem Gebiet von Muravera befinden sich die Strandseen von Colostrai und Feraxi. Sie liegen in der Küstenebene von San Priamo in einem üppigen Pinienhain, der sich bis nach Torre delle Saline ausdehnt. Sie sind da, wo der Rio Picocca und der Rio Corr'e Pruna sich gegen Ende der 40er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts aufstauten, als das letzte Stück des Rio Picocca in eine Mulde hinter den Dünen des Strandes von Cristolaxeddu umgeleitet wurde. Das Wasser ist nicht besonders tief, aber an den Ufern hat sich eine üppige Vegetation entwickelt, die von einer abwechslungsreichen Vogelwelt bevölkert wird: Es gibt Blässhühner, Enten, Kormorane, aber auch die selteneren Säbelschnäbler, Eisvögel, Stelzenläufer und die an der Ostküste Sardiniens recht seltenen Flamingos. In der Gegend wurden auch Weißstörche gesichtet. Der See von Colostrai und der von Feraxi sind miteinander verbunden und wurden zum ständigen Vogelschutzgebiet erklärt.
Weiter oben an der Ostküste stößt man auf die in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts angelegte Mündung des Flumendosa und den daneben liegenden Strandsee von San Giovanni. Sie stehen über einen künstlichen Kanal mit dem Meer in Verbindung. An und in diesen Gewässern findet man den Zwergtaucher, das Blässhuhn, das Wasserhuhn, die Wasserralle und die Stockente. Eine Fischergenossenschaft züchtet hier Fische und Muscheln und trägt dadurch wesentlich zur Wirtschaft der Gegend bei. Bei Torre Salinas liegt inmitten der lebhaft gefärbten Mittelmeer-Macchia der kleine Strandsee der Salinen. Besonders in den warmen Monaten ist er von zahlreichen Flamingokolonien bewohnt. Bis vor kurzer Zeit trocknete der See im Sommer vollständig aus und man konnte dort dann Salz für den Hausgebrauch sammeln. Der Strandsee von Piscina Rei ist ziemlich klein, dafür kann man ihn aber mit bloßen Füssen erkunden. Man besucht ihn vor allem in der Trockenzeit und findet dann verschiedene Muscheln und Weichtiere.
Die Strandseen von Colostrai und Feraxi erreicht man auf der Staatsstraße 125, der östlichen Panoramastraße Sardiniens. auf dieser fährt man Richtung Muravera. am Capo Picci folgt man der Beschilderung nach Torre Salinas und erreicht die Strandseen. Der See von San Giovanni liegt an der Marina di San Giovanni in Muravera: Man erreicht ihn auf der Staatsstraße 125, indem man der Beschilderung zum Ort folgt. Hinter dem Ort biegt man nach wenigen Kilometern in die Straße ein, die zum Strand von San Giovanni führt. Ebenfalls auf der Staatsstraße 125 Richtung Muravera nimmt man nach dem Ort San Priamo die Abzweigung nach Torre Salinas. von der Straße aus sieht man dann den Strandsee der Salinen, der über einen etwa 300 Meter langen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Der Strandsee von Piscina Rei befindet sich in der Ortschaft Costa Rei in der Gemeinde Muravera. Man erreicht ihn auf der Panoramastraße. dort sind die Zufahrten zum Strand und dem See ausgeschildert.
Siliqua
Die Ortschaft Siliqua liegt in einer Ebene im Cixerri-Tal. Im Gemeindegebiet befindet sich die berühmte Burg Acquafredda. Die Umgebung ist von seltener Schönheit. Die Wirtschaft des Ortes fußt auf Viehzucht und Landwirtschaft. Es gibt verschiedene Hypothesen über die Herkunft des Namens Siliqua. Eine der glaubwürdigsten ist, dass er von dem lateinischen Wort siliqua (Schote) herrührt, mit dem man die Johannesbrotbäume bezeichnete, die einst im Cixerri-Tal in großer Zahl wuchsen. Die ältesten archäologischen Zeugnisse gehen auf die Jungsteinzeit zurück. Von erheblichem Interesse ist der Fund eines Gigantengrabes namens Sa Domu e' S'Orku, eine beeindruckende Begräbnisstätte aus der Nuraghenzeit. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist Sa Perda Fitta, die auch unter dem Namen Su Cuaddu de Sa Mongia bzw. Perda Managus bekannt ist. Es handelt sich um einen großen Granitstein mit einer Länge von 2 Metern und einer 1 Meter breiten Basis, der nach oben hin spitz zuläuft und dessen Oberfläche bearbeitet ist. Auch zahlreiche Nuraghen sind im Gebiet vorhanden. Für die phönizisch-punische Zeit sind die Siedlungen von Medau Casteddu zu nennen, Festungen und Lager, die von den Karthagern zur besseren Kontrolle des Gebiets errichtet wurden. Auf die Römerzeit gehen die Reste eines Aquädukts zurück, der von Siliqua bis nach Cagliari führte, sowie eine Nekropole, die in der Nähe der Ortschaft zutage gefördert wurde. In spätantiker Zeit entvölkerte sich Siliqua. Der mittelalterliche Ort ist erstmals 1272 belegt und wurde wahrscheinlich von Einwohnern des nahen Dorfes Aqua Frigida bewohnt, denn noch heute sind im Gebiet von Siliqua die Ruinen der Burg Acquafredda zu sehen, besser bekannt als Burg von Ugolino della Gherardesca, Graf von Donoratico. Die Burg wurde von den Pisanern errichtet, und der Überlieferung nach wurde hier vom Sohn des Grafen Ugolino ein gewisser Vanni Gubetta gefangen gehalten und schließlich getötet, der ein Verbündeter des von Dante Alighieri in seinem großen Werk in die Hölle verbannten Erzbischofs Ruggieri Ubaldini war.
Der Ort ist in ganz Sardinien wegen der Burg Acquafredda berühmt. Diese stand mit den Burgen Gioiosa Guardia in Villamassargia, Baratuli in Monastir und San Michele in Cagliari in Sichtverbindung und verdankt ihren Namen der frischen Wasserquelle, die aus der Tiefe des Hügels hervorsprudelt. Zu der auf drei Ebenen angelegten Burg, die an einem Abhang liegt, gelangte man von der Nordostseite aus durch ein Tor, das durch drei mächtige eckige Türme geschützt war. Der mittlere und wichtigste Turm (torre mayor) wurde unlängst restauriert. Er bestand aus drei durch Treppen verbundene Geschosse mit Holzdecken. Die Burg, die an einem schwer zugänglichen Ort liegt, kann dennoch besichtigt werden. Eine Kooperative vor Ort organisiert begleitete Besichtigungen der Ruine. Sehenswert sind auch die Kirchengebäude. Die erste Anlage der Kirche San Giorgio, der heutigen Pfarrkirche, geht auf das 14. Jahrhundert zurück. Zu nennen sind außerdem die Kirchen Sant'Anna im gotisch-katalanischen Stil sowie Sant'Antonio und San Sebastiano. Zu den Kirchen außerhalb des Ortes zählen Santa Margherita, die im 17. Jahrhundert umgebaut wurde, und San Giacomo, einst Pfarrkirche des verschwundenen Dorfes Stiaorro. In landschaftlicher Hinsicht empfiehlt sich vor allem ein Ausflug auf der Straße nach Giba, von wo aus sich ein reizvolles Panorama auf den See und Staudamm Bau Pressiu auftut. In der Nähe des Monte Orri liegt der Ortsteil Zinnigas, der für seine Mineralwasserquellen bekannt ist. Unter den religiösen und traditionellen Festen sind vor allem das Fest zu Ehren des Schutzpatrons San Giorgio, das am 23. April begangen wird, sowie die San Giacomo und Santa Margherita gewidmeten Feierlichkeiten am dritten Maisonntag bzw. Mitte September zu erwähnen. Religiöse und weltliche Zeremonien begleiten die Feiern zu Ehren der Heiligen.
Pimentel
Das Dorf bietet einen interessanten Weg zwischen Geschichte und Tradition. Im Zentrum des Dorfes ist die Pfarrkirche Beata Vergine del Carmelo aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Im Innern verwahrt sie eine wunderschöne Orgel, die nach einer in Sardinien einzigartigen Technik von Piras, einem Orgelbauer aus dem Dorf, gebaut wurde. Am Anfang der neuen Straße nach Guasila befinden sich die zwei Juwelen des Dorfes aus der späten Jungsteinzeit. Für eine Besichtigung braucht man etra zwei Stunden. Es handelt sich um die domus de janas Corongiu und die Nekropolis S'Acqua Salida. Erstere, eine einzelne domus zeigt eine besondere Reliefzeichnung, es scheint die Muttergöttin zu sein, die in Ruhe bei dem Toten wacht.
Die Nekropolis stellt ein einzigartiges architektonisches Beispiel unter den domus de janas der Insel dar mit Säulen und Pfeilern, Becken für die Waschung, Bänken für Opfergaben, Einschnitte für Türen und Spuren von schmückender Malerei. Von Februar bis September finden in Pimentel zahlreiche Feste und Volksfeste statt. Im Februar feiert man Karneval mit einem Umzug und in Öl gebratenem Gebäck, aber auch die Madonna di Lourdes am 11. Februar. Es finden eindrucksvolle Feiern statt mit einer Prozession zur Grotte Sa Ruta und einem Fackelzug am Abend. Ende Juni werden in den Straßen zu San Giovanni die Versöhnungsfeuer angezündet und man schließt Patenschaften mit dem antiken Blumenritus.
Mitte Juli feiert man die Madonna del Carmine, Schutzpatronin der Pfarrkirche. Auch im September wird gefeiert: am 1. findet Su Carmixeddu statt, eines der wichtigsten und ältesten Feste der Trexenta. Es wird zu Ehren der Madonna del Carmine organisiert mit einer Prozession in Trachten, folkloristischen Veranstaltungen und einem Feuerwerk, das in früheren Zeiten den Beginn eines neuen Jahres für die Landwirtschaft ankündigte. Am ersten Montag im Dezember wird das Fest S'Accodiubegangen.
Teulada
Teulada liegt im Südwesten Sardiniens, an der herrlichen Südküste, und ist für seine wunderschönen Strände und sein kristallklares Meer bekannt. Von einer urwüchsigen, weitgehend unberührten Natur umgeben, hält der Ort tausend Kostbarkeiten bereit. An der Küste, die durch das herrliche Capo Malfatano gekennzeichnet ist, wechseln lange Sandstrände mit schroffen, zerklüfteten Felsabschnitten ab, bis hinab zur äußersten Spitze, Capo Teulada. Auch in höherer Lage bietet der Ort dem Besucher wunderbare Ausblicke und Landschaften, wie den Wald Gutturu Mannu und den Berg Punta Sebera. Der Name Teulada geht auf lateinisch tegula zurück und zeugt von der bedeutenden Terrakottaproduktion im Gebiet. In vorgeschichtlicher Zeit war die Gegend von einheimischen Völkern bewohnt, wie rund zwanzig Nuraghen im Gemeindegebiet sowie zahlreiche archäologische. Die Phönizier und Punier nutzten die einladenden Küsten Teuladas seit der Eisenzeit. Zu den wichtigen Fundstätten zählen Malfatano, wo Überreste eines punischen Tophets auf der kleinen, dem Strand von Tuerredda vorgelagerten Insel zu sehen sind, der versunkene Porto di Melqart sowie ein alter punischer Steinbruch am Strand Piscinnì. Der Ort befand sich an der Straße, die Karalis mit Sulci verband. Der an der Küste gegründete Ort zog sich wegen der fortlaufenden Angriffe der Sarazenen, welche die Küsten unsicher machten, ins Hinterland zurück.
Teulada ist ohne Zweifel wegen seiner herrlichen Strände Tuerredda und Porto Tramatzu einen Besuch wert. Klein, aber sehr charakteristisch sind der Hafen Budello mit seinen typischen Fischerbooten und der Hafen Capo Malfatano. Naturausflüge bieten sich vor allem in das Waldgebiet Gutturu Mannu an, in dem viele endemische Arten, jahrhundertealte Stein- und Korkeichen und eine Mittelmeermacchia mit tausend Farben und Aromen vorkommen. Die Ortschaft ist im alten historischen Kern durch enge, verschlungene Gassen geprägt, während in anderen Teilen eine gerade Straßenführung überwiegt. Von erheblichem Interesse ist die Pfarrkirche Madonna del Carmelo, die Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Sie besitzt eine schlichte Fassade im klassizistischen Stil und beherbergt im Inneren bedeutende Marmorausstattungen. Die spätgotische Kirche San Francesco besteht aus einer Halle mit hölzernem Dachstuhl und hat eine sehr einfache Fassade mit Glockengiebel. In der Umgebung findet man die kleine Landkirche Sant'Isidoro, dort wo sich einst die Siedlung des alten Teulada befunden haben muss. Gegenüber der Pfarrkirche liegt die Casa baronale der Sanjust, der ehemaligen Feudalherren von Teulada, die heute für Ausstellungen genutzt wird. Die handwerklichen Traditionen sind nach wie vor lebendig und umfassen in erster Linie Webarbeiten (Teppiche und Wandteppiche) sowie Kork-, Leder- und Keramikarbeiten. Auch die Stickerei wurde seit alter Zeit gepflegt, und ein besonderer Stich ist nach dem Ort benannt ("punto Teulada"), weil er hier erfunden wurde.An den religiösen Festen nimmt die Bevölkerung tiefen Anteil. Ende Juni wird San Giovanni Battista mit dem rituellen is goppais e is gommais de froris (Besiegelung einer sehr engen Freundschaft) und dem Entzünden eines Feuers (su fogaroni) gefeiert. Im Juli findet das Fest zu Ehren der Schutzpatronin Madonna del Carmelo und im August das zu Ehren von Sant'Isidoro, dem Schutzpatron der Bauern, statt. Die Statue des Heiligen wird in einer Prozession bis zur kleinen Landkirche getragen, gefolgt von Trachtengruppen aus der ganzen Insel. Diese Veranstaltung zieht im Sommer viele Touristen an. Im August findet außerdem im weitläufigen Garten der Casa baronale das Brot- und Käsefest statt. Die alten Frauen des Dorfes, die noch die traditionelle Kleidung tragen, kneten den Brotteig, der im Holzofen gebacken und den Touristen angeboten wird.
Weiher von Cagliari
Seit punischer Zeit Hafen und jeher Inbegriff von Fischerei und Salinen sowie heute eine Lagune von internationalem Wert. Der Weiher von Cagliari ist ein 1300 ha großes Feuchtgebiet am Stadtrand von Cagliari von historischer und landschaftlicher Bedeutung. In ihm verschmelzen die Salinen von Macchiareddu, die bis in die 1970er Jahre in Betrieb waren, Porto Canale, der wichtigste Industriehafen Sardiniens, die Lagune von Santa Gilla, der Weiher von Capoterra und Sa Illetta, die ehemalige Insel San Simone, die im 16. Jahrhundert mit dem Festland verbunden wurde.
Der Weiher grenzt im Osten an den Flughafen Elmas, Cagliari und seine Straßen-, Eisenbahn- und Industrieinfrastrukturen, im Norden an die Mündungen des Fluminimannu und Rio Cixerri, im Westen an das Industriegebiet von Macchiareddu (Assemini), an landwirtschaftliche Flächen und die Wohngebiete von Capoterra, und im Süden an einen Landstreifen, der ihn vom Meer trennt. Die Grenzen haben sich im Laufe der Jahrhunderte aufgrund von Trockenlegung, Verstädterung, Infrastruktur sowie landwirtschaftlicher und industrieller Ausdehnung verändert. In Bezug auf Ausdehnung und Artenvielfalt ist sie eine der wichtigsten Lagunen Europas, wie in der Ramsar-Konvention festgelegt ist. Das Wasser, das maximal zweieinhalb Meter tief ist, ist größtenteils salzig und wird an den Einmündungen der Flüsse „versüßt“.
Dank seiner strategisch günstigen Lage konnte er zu einem Hafenzentrum aufsteigen, was zu Veränderungen im Ökosystem geführt hat. Dennoch ist die Ufervegetation ein Lebensraum für fast zweihundert Vogelarten, von denen 70 ansässig sind: Reiher, Enten, Schleiereulen, Stelzenläufer, Falken, Möwen und Eisvögel. Das Symbol sind die rosa Flamingos, die hier, ebenso wie im Molentargius - Park Cagliari als Nistplatz wählen. Man kann sie, ohne sie zu stören, an den Vogelbeobachtungsstationen an der am Capoterra-Weiher entlangführenden Bundesstraße beobachten.
Nachgewiesene Menschensiedlungen in der Lagune gehen auf das 8. Jahrhundert v. Chr. zurück. In Santa Gilla entstand der erste Kern der karthagischen Carales, ein Handels- und Fischereizentrum. In römischer Zeit wurde es zum Vorort Karalis. Im Mittelalter war Santa Igia auf dem Landstreifen über der Lagune die Hauptstadt des Judikats von Calari und Bischofssitz. Seine Gewässer wurden von den Schiffen der Seerepubliken befahren: In der Lagune wurde 1194 eine Seeschlacht zwischen Genua und Pisa um die Vorherrschaft über das Judikat ausgetragen. Apropos Geschichte und Kultur von Cagliari: Genießen Sie nach dem Besuch der Lagune die tausend Attraktionen der Hauptstadt Sardiniens.
Dolianova
Dolianova ist eine kleine Stadt im Herzen des Parteolla. Ihr Name hat einen unsicheren Ursprung, und einige Gelehrte schreiben ihr einen nuragischen Ursprung zu, doch die am meisten befolgte Theorie führt zu einem lateinischen Ursprung: Pars Olea, ein Name, den die Römer dem Parteolla gegeben haben sollen, um die Bedeutung des Olivenanbaus zu unterstreichen. Dolianova entstand um 1905 durch die Vereinigung der alten Dörfer San Pantaleo und Sicci San Biagio. Auf dem Land finden sich jedoch Überreste zahlreicher archäologischer Stätten, die auf eine menschliche Präsenz in der Region in viel früherer Zeit hinweisen. Die bergige Gegend bot wahrscheinlich viele Möglichkeiten für die Jagd und bessere Verteidigungsmöglichkeiten im Falle eines Angriffs. Erinnern wir uns an zahlreiche Stätten wie Sa dom' 'e s'orcu, Mitza salamu und Sa dom' 'e s'ossu.
Das Dorf zeichnet sich durch seine Häuser im Stil des Campidano aus und durch die einfache, für die Dörfer des Campidano typische Architektur. Den Besucher interessiert sicher die Kirche San Pantaleo, die in drei verschiedenen Epochen zwischen der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und dem Ende des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. Harmonisch verbindet sich der Pisaner Stil der ersten Phase mit dem gemischten Stil aus Romanik und Gotik der zweiten und den islamischen Einflüssen der dritten Phase.
Dolianova ist bekannt für seine Weine Nuragus, Nasco, Moscato und Malvasia und seine Genossenschaftskellerei. In den Käsereien wird ein typischer, scharfer Streichkäse hergestellt. Wichtig ist noch das Fest zum Schutzpatron San Pantaleo, das fünfzehn Tage dauert und kirchliche Zeremonien und andere interessante Veranstaltungen bietet.
Porto Pollo
Porto Puddu oder Porto Pollo zwischen Palau und Santa Teresa Gallura ist eine weitläufige Bucht mit weißem Sand, die von der typischen Macchia des Mittelmeerraums eingerahmt wird und in der Nähe der Mündung des Flusses Liscia und der Isola dei Gabbiani liegt, die mit dem Festland über einen schmalen Streifen Sand verbunden ist. Die Strände aus feinstem Sand, die geschützten felsigen Buchten, das smaragdfarbene, kristallklare Wasser, die Farben und der Duft der Macchia des Mittelmeerraums, die reich an Mastixsträuchern und Zistrosen ist, sind die Besonderheiten dieses Abschnittes der Nordküste Sardiniens. Dank der guten Windverhältnisse dieses Strands - wie übrigens des gesamten Küstenabschnitts - zieht dieser zahlreiche Windsurfer und Segler an. Die in der Nähe des Strands gelegene Segelschule bietet auch die Möglichkeit zu interessanten Ausflügen zu den nahegelegenen Inseln an. Das Übernachtungsangebot in dieser wunderschönen Landschaft stellt eine kostengünstige Alternative zu den berühmten Hotels der Costa Smeralda dar.
Der Strand ist gut besucht. Es gibt hier einen weitläufigen Parkplatz, der auch für Wohnmobile geeignet ist. Der sanft ins Meer abfallende Strand ist auch für spielende Kinder geeignet. Es besteht ein behindertengerechter Zugang. Außerdem können Sonnenschirme und Tretboote gemietet werden. In dieser Gegend besteht ein großes Serviceangebot mit Cafés, Restaurants, Hotels und Campingplatz.
Tuerredda
Man kann sich in dieses Naturwunder mit seinem tief blauen Wasser, grünen Sträuchern und zart goldenen feinen Sand nur verlieben. In einer Bucht zwischen Capo Malfatano und Capo Spartivento, im Gebiet von Teulada, am Südausläufer der Insel, erstreckt sich über mehr als einen halben Kilometer Tuerredda, einfach ein Juwel, das wie eine karibische Landschaft anmutet.
Von oben sieht man sie mit ihrer vorgelagerten Insel, die problemlos schwimmend erreicht werden kann und eine Kulisse bietet, wo oft Segelboote verankert sind, die jedoch auf kristallklarem Wasser zu liegen scheinen. Die kleine Insel, die nur einige hundert Meter vom Ufer entfernt liegt, ist eine kleine Welt für sich, in der man sich ein paar Stunden auf Sand oder auf warmen, glatten Felsen entspannen kann.
Aufgrund seiner Formation ist der Strand vom Mistral geschützt und das Meer fast immer ruhig und glasklar, eine ideale Voraussetzung für längeres Schwimmen mit Taucherbrille und Flossen oder zum Schnorcheln. An der nahen Küste wechseln sich sanfte mit schroffen Abschnitten ab, ebenso wie eine Abfolge von kleinen Sandstränden, die von Felszungen getrennt sind. Genießen Sie die zahllosen hochwertigen Angebote der Strandbäder, Kanu- und Tretbootverleihe, Schlauchbootfahrten, Bars und Restaurants ganz in der Nähe.
Ob mit dem Boot oder mit dem Auto auf der Panoramastraße (Provinzstraße 71) sollte man sich auf keinen Fall die Gelegenheit entgehen lassen, sich die vielen Reize der Küste zu Gemüte zu führen: Teulada und Chia (Domus de Maria) bieten viele andere Strände, die wahrlich atemberaubend sind, wie Is Arenas von Porto Pino, Porto Tramatzu, Capo Malfatano, Cala Zafferano, sa Colonia, su Giudeu uvm. Gemeinsamer Nenner: Sanddünen und kristallklares Meer.
Sarroch
Das Gebiet, zu dem Sarroch gehört, war bereits in der Nuraghenzeit bewohnt, wie die verschiedenen Nuraghen belegen, auf die man hier stößt, darunter Sa Domu e S'Orku und Antigori, wo mykenische Keramikfragmente gefunden wurden (13. - 11. Jh. v. Chr.). Im Mittelalter gehörte das Dorf zum Judicat von Cagliari.
Der Ursprung seines Namens ist zwar unklar, doch die wahrscheinlichste Hypothese bringt ihn mit dem Namen des Berges in Verbindung, der das Dorf überragt: Sa Rocca auf Sardisch und 'S'Arroch' auf Katalanisch, was 'Fels' bedeutet. Die Häuser in der Altstadt sind im ländlichen Stil gebaut, d. h. sie bestehen aus Schlamm- und Trachytziegeln, haben einen Innenhof und ein großes, verziertes Tor.
Zu den Schönheiten der Gegend zählt neben den Nuraghen auch die herrliche Villa d'Orri, Wohnhaus und Landgut. Sie wurde Ende des 18. Jahrhunderts erbaut und war Sommerresidenz der Savoyer. Im Innern sind prächtige Einrichtungen erhalten und ein wunderschöner grüner Park dehnt sich Richtung Meer aus.
Die wichtigste religiöse Veranstaltung ist das Fest Santa Vittoria, Schutzpatronin des Dorfes, am dritten Sonntag im September. Neben den religiösen Feierlichkeiten finden auch sportliche und kulturelle Veranstaltungen statt. Sehr beeindruckend ist der Durchzug der Heiligenstatue des Sant'Efisio im Dorf anlässlich des gleichnamigen Festes.
Palau Vecchio
Der Strand grenzt an eine lange Promenade und einen tiefgrünen Pinienwald, der an heißen Sommertagen kühlen Schatten spendet. Von hier aus kann man in den "Trenino Verde" steigen, den grünen Zug, der die Urlauber in das unbekannte Hinterland Sardiniens entführt auf einer Strecke, die bis nach Nulvi oder nach Tempio Pausania inmitten durch grüne Eichenwälder führt und den Urlaubern das künstlerische und historische Erbe dieser Insel, aber auch die Berg- und Seenlandschaft näherbringt und teilweise auch einen herrlichen Blick auf die vielförmige Küste bietet.
Palau Vecchio zählt zur Ortschaft Palau. Der Sand ist mittelfein und ockerfarben. Er ist von der Straße aus zu erkennen. Man erreicht in vom Norden der Ortschaft Palau aus, indem man die Gleise überquert und dann zum Parkplatz gelangt.
Der Meeresgrund ist recht flach und die Merkmale des Strandes sorgen dafür, dass dieser Strand besonders für spielende Kinder geeignet ist. Zum Serviceangebot zählen ein weitläufiger Parkplatz, eine behindertengerechte Ausstattung, Hotels und Cafés.