Le Farfalle - Cala Suaraccia
Der Strand befindet sich im Gebiet Capo Coda Cavallo und zählt zur Gemeinde San Teodoro. Er zeichnet sich durch einen Untergrund mit hellem, leicht gräulichem, sehr feinem Sand aus. Die Bucht liegt inmitten einer üppigen Vegetation, die an heißen Sommertagen Schatten bietet und einen herrlichen Kontrast zum hellen Sand und dem Türkis des kristallklaren Wassers bildet. Auf der linken Seite befindet sich auch eine Bootsanlegestelle und im nahegelegenen Urlaubsort gibt es eine Tauchschule.
Der flach abfallende Strand ist bestens zum Baden und für spielende Kinder geeignet. Der Strand verfügt über einen Parkplatz, einen Campingplatz und Erfrischungsstände. Es besteht die Möglichkeit, Sonnenschirme, Liegen, Boote und Tretboote zu mieten.
Monte Pulchiana
S'Ortu Mannu
Nurri
Das Gebiet von Nurri, das vor allem aus Hügeln besteht, liegt zwischen den künstlich angelegten Seen Medio Flumendosa und Mulargia. Die Anlage der beiden Stauseen und das Vorhandensein zahlreicher Quellen haben ein Mikroklima geschaffen, das besonders günstig für die landwirtschaftliche Entwicklung der Region ist, in der Getreide, Wein und Olivenbäume angebaut werden. Auf die Anbauflächen folgen Gebiete mit mediterraner Macchia und Eichen- und Korkeichenwälder. Die Wirtschaft des Dorfes beruht auch auf der Herstellung von Käse von hervorragender Qualität, auch dank der Tatsache, dass Nurri über eine der modernsten Milchverarbeitungsanlagen der Insel verfügt. Der Ortsname leitet sich wahrscheinlich von der Tatsache ab, dass der ursprüngliche Kern von Nurri um die Nuraghe Sardajara lag, deren Ruinen noch zu sehen sind. Dies und das Vorhandensein zahlreicher Domus de Janas und anderer Nuraghen belegen die Anwesenheit von Menschen in diesem Gebiet seit der Vorgeschichte.
Aus der Römerzeit gibt es zahlreiche Zeugnisse, vor allem aus der Stadt Biora, die zu militärischen Zwecken errichtet wurde, um die Einfälle der Barbagia-Bevölkerung in die Ebene einzudämmen. Im Mittelalter gehörte Nurri zum Judicat von Cagliari und zur Curatoria von Siurgus. Jahrhundert wurde es zusammen mit Mandas und Escolca als Lehen an Francesco Carròs vergeben und wurde später Teil des Herzogtums von Mandas.
Das Dorf wird von der Pfarrkirche San Michele Arcangelo überragt, die im 16. Jahrhundert in gotisch-aragonischem Stil mit dem Grundriss eines griechischen Kreuzes erbaut und im 18. Jahrhundert restauriert wurde. Im selben Stil und aus der selben Zeit ist der Glockenturm, der eigenartigerweise abseits der Kirche steht. Er ist mit einem schönen Portal aus Tonfliesen geschmückt. Im Zentrum befindet sich auch die Kirche Santa Rosa da Viterbo (1643) mit einem Kapuzinerkloster aus dem 17. Jahrhundert. Am 4. September wird das Kirchweihfest mit einer Prozession und Folkloreveranstaltungen gefeiert. Zahlreich sind die archäologischen Stätten:
Aus der Urgeschichte stammen die domus de janas und die Nuraghen, von denen die wichtigsten Corongiu 'e Maria im Becken des Flumendosa, Santu Perdu in der Nähe der gleichnamigen Kirche und Su Pitti de is Cangialis, einer der seltenen fünflappigen Nuraghen, sind. Aus der Römerzeit sind die Ruinen der antiken Stadt Biora, die Spano bereits 1855 erwähnt. Wenn der Wasserspiegel des Sees Mulargia fällt, kann man auch eine römische Brücke sehen, die die Verbindung zur Barbagia herstellte. Das Handwerk ist ein wichtiger Teil der Wirtschaft im Dorf. Man findet Gegenstände aus Holz, aus Eisen und vor allem aus Stein. In früheren Zeiten war Nurri bekannt für die Herstellung der sardischen Mühlsteine. Beachtlich ist auch die Produktion von Klappmessern und Einrichtungsgegenständen. Auch die Gastronomie hat interessante Angebote: Es handelt sich um traditionelle, einfache Gerichte wie die warmen Vorspeisen mit fregula, malloreddus und ravioli. Wie schon erwähnt ist die Herstellung von köstlichem Käse wichtiges Standbein der Wirtschaft des Dorfes.
La Maddalena
Eine 45 km lange Panoramastraße verläuft rund um die Insel und bietet wahrlich atemberaubende Ausblicke: Granit- und Pophyrformationen begrenzen zerklüftete Abschnitte, einsame Meerbusen, stille Buchten, strahlend weiße Strände und türkisblaues Meer sowie sanfte Hügel, die sich ins Hinterland ziehen. La Maddalena ist die große Schwester von ungefähr 60 größeren und kleineren Inseln, die das größte Archipel der Gallura und Sardiniens bilden. 1994 wurde dieses Gebiet zum Nationalpark erklärt und ist ein unberührtes Wunder der Natur im Herzen des Mittelmeers. Die Insel ist ideales Ziel für Urlaube ganz im Einklang mit den Schätzen der Natur: Nur 3 km vom Wohngebiet führen Wege durch mediterrane Macchia zum Fjord von Cala Francese, der vor allem für die Abbaugrube hochwertigen Granits berühmt ist, die jahrhundertelang eine Quelle des Reichtums darstellte. Im Süden entlang der Uferpromenade von Padule erstreckt sich nahe einer Militärfestung der Nido d’Aquila. Unweit davon Punta Tegge, ein weiteres Paradies aus Sand und geschliffenen Felsen. Im Norden Buchten mit feinsten weißen Sanddünen inmitten von der Zeit geprägten Felsen: Cala Lunga, Monti d’Arena und Bassa Trinita, ein Strand, der von einer im 18. Jh. errichteten kleinen Kirche überragt wird, die ein Ort tiefer Andacht ist. Im Osten wird Sie die reizende kleine Bucht von Spalmatore bezaubern: cremefarbener Sand, gesäumt von mediterraner Macchia und beeindruckenden rosafarbenen Felsen.
Die Insel war in der Urgeschichte bewohnt, wurde aber ab dem Untergang des Weströmischen Reichs bis ins 17.Jh. verlassen, bis eine Hirtenkolonie sich hier niederließ und die heutige Gemeinde gründete. Ihre strategisch günstige Lage mit der unvermeidlichen Durchfahrt durch die Bocche di Bonifacio machte die Insel zu einem militärischen Vorposten, für den heute noch zu besichtigende Befestigungsanlagen Zeugnis ablegen. Dies war auch für Napoleon Bonaparte ein Anziehungspunkt, der 1793 von dem hier geborenen Kommandanten der Flotte Domenico Millelire zurückgeschlagen wurde. Lang war die Insel Stützpunkt der italienischen und auch US-amerikanischen Kriegsmarine, die endgültig Anfang 2008 aufgelöst wurde. Die U-Boote der USA waren vor Santo Stefano stationiert, der viert größten Insel des Archipels. Heute ist La Maddalena Sitz einer Unteroffizierschule und der Marineabteilung. Das einzige kleine Städtchen des Archipels zählt über 11.000 Einwohner. Dessen Hafen blickt auf den 15 Fährminuten entfernt gelegenen Ort Palau. Die gepflasterten Gässchen der Altstadt säumen Paläste aus dem auslaufenden 18. Jh. und erhebt sich die Pfarrkirche Santa Maria Maddalena. In der Sakristei dieser Kirche ist das Diözesanmuseum für Sakrale Kunst untergebracht, in dem der Schatz der Heiligen Schutzpatronin ausgestellt ist. Dieser umfasst das Kruzifix und zwei Silberkerzenleuchter, die 1804 Admiral Nelson geschenkt hatte. Sie ist eine historische Gedenkstätte der Stadt. Im kleinen Hafen von Cala Gavetta thront die Statue von Giuseppe Garibaldi, der seine letzten 26 Jahre auf der Insel Caprera verbracht hat, die mit La Maddalena durch den 600 m langen künstlichen Landstreifen Passo della Moneta verbunden ist. Die zweitgrößte Insel des Archipels war der „Garten “ des Helden der zwei Welten, der heute ob des Compendio garibaldino berühmt ist, dem meist besuchten Museum Sardiniens. Das unberührte Grünland ist umsäumt von traumhaften Buchten, von denen eine schöner ist als die andere: Hervorzuheben sind Coticcio, das Tahiti Sardiniens, Cala dei Due Mari und Spiaggia del Relitto. In Stagnali, Militärstützpunkt in der Zwischenkriegszeit und heute Zentrum für Umwelterziehung befindet sich das Museo geomineralogico naturalistico, wo Felsgestein und seltene Mineralien, wie riesige Quarzkristalle, Strandsand und Fossilien zu sehen sind. In der Stadt können Sie den Kulturrundgang im Meeresmuseum und im Archäologischen Schiffsmuseum Nino Lamboglia fortsetzen, das dem Wrack von Spargi gewidmet ist, einem römischen Frachtschiff, das um 120.v.Chr. im Meer der wunderschönen dritten Insel des Archipels untergegangen ist Hier ist der Querschnitt des Schiffskörpers in Originalgröße mit 200 Weinamphoren und Speisegefäßen ausgestellt, die am Meeresgrund entdeckt wurden. Spargi bietet außer Tauchausflügen auch absolute Meisterwerke der Natur, von denen vor allem Cala Corsara, ein Bouquet aus vier kleinen Buchten mit kaum spürbarem Sand hervorsticht, die von Wacholdersträuchern, Ginster und Strandlilien umgeben sind.
Luogosanto
Ein „heiliger“, authentischer Ort, wo die Zeit langsam vergeht, ein gastfreundliches Pilgerziel, das seinen Namen der Frömmigkeit, die dessen Gemeinschaft prägt, und den 22 Heiligtümern verdankt, die über dieses Gebiet verstreut sind. Luogosanto ist ein Dorf mit weniger als zweitausend Einwohnern im Herzen der Gallura, an den Hängen der granitenen Ghjuanni-Berge, wo eine Nuraghenstätte mit einer intakten (und zu besichtigenden) „Versammlungshütte“ hervorsticht. Die Gründung des Dorfes geht auf den Beginn des 13. Jahrhunderts zurück, als die Franziskaner hier ein Kloster errichteten, einem der ersten, als der heilige Franziskus noch lebte. Heute ist darin nach einem Umbau das Museum Natività beata Vergine Maria untergebracht, ein Dokumentationszentrum über das Mittelalter in der Gallura, in dem die lokalen historisch-religiösen Ereignisse rückverfolgt werden und wo die im Laufe der Jahrhunderte an das Madonnenkind gespendeten Ex-Voti ausgestellt sind. Ihr ist die Basilika Nostra Signora di Luogosanto geweiht, die von den Franziskanern aus Granitquadern mit romanischen Formen errichtet wurde. Darin ist eine hölzerne Madonna („Königin der Gallura“) aufbewahrt und im 18. Jahrhundert wurde sie mit dem Privileg der Heiligen Pforte geehrt: Seit den 1970er Jahren ist sie eine Bronzetür, ein Werk von Luca Luchetti, die alle sieben Jahre ein Jahr lang den Pilgern offen steht. Einer Legende zufolge wurde sie dort errichtet, wo die Muttergottes zwei Mönchen erschienen sein und ihnen den Weg zu den Reliquien der Heiligen Nikolaus und Trano gewiesen haben soll. Die Mönche fanden sie auf einem Felsenrelief: Dort wurde 1227 das Heiligtum für die beiden Märtyrer errichtet, in das die Höhle eingebunden wurde, in der sie gelebt haben sollen. Sie ist als Einsiedelei von St. Trano bekannt und deren Altar ist aus einem Steinblock gehauen, während die Höhle eine natürliche Apsis bildet.
Nach zwei Jahrhunderten der Entvölkerung erlangte Luogosanto im 17. Jahrhundert dank der Stazzi, typischen ländlichen Siedlungen, wieder an Bedeutung: 350 wurden in seinem Gebiet gezählt, deren Geschichte im Museo Agnana dokumentiert ist. Heute besteht das Dorf aus engen, gepflasterten Straßen und Herrenhäusern mit kleinen Eisenbalkonen. Vom Dorf aus führt eine Route auf Entdeckungsreise anderer mittelalterlicher Stätten. Auf kleinen Straßen durch Eichenwälder und vorbei an Naturdenkmälern geht es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd. Man kann die Überreste der Villa de Sent Steva besichtigen, ein Komplex, der bis Mitte des 14. Jahrhunderts existierte und 16 Räume umfasste, die auf einen Platz blickten. In der südöstlichen Ecke befinden sich die Ruinen des Palazzo di Baldu, vermutlich Eigentum von Ubaldo Visconti, einem Richter der Gallura (1225-38). Teil des Komplexes ist auch die kleine Kirche Santo Stefano aus dem 17. Jahrhundert. Auf dem Gipfel des Berges San Leonardo erhebt sich die Burg von Balaiana, die über eine Treppe zu erreichen ist. Sie geht auf das 11. Jahrhundert zurück und war die Sommerresidenz der Richter. Sie war bis zur Ankunft der Aragons erhalten. Auf einem Pfad von der Burg aus kommt man zur Kirche San Leonardo, die ursprünglich als Burgkapelle diente und heute ein seltener romanischer Bau der Gallura ist. In der Nähe befinden sich andere Heiligtümer: San Gavino di Li Coddi, bedeckt mit Wacholder, und San Salvatore, das ganz aus Granit gehauen ist. Nahe dem Dorf befindet sich die Kirche San Quirico, in der Anfang August eines der Volksfeste stattfindet, die von April bis November die Gemeinde beleben. Der Höhepunkt ist Anfang September das Manna-Fest. Auf keinen Fall sollte man sich im August Calici DiVini entgehen lassen, eine Gelegenheit, den Vermentino zu kosten.
Nuragus
Es ist wohl das bekannteste sardische Hochland, dank der Endemismen, die es kennzeichnen, insbesondere des kleinen sardischen Pferdes. Die Besiedlung des Gebiets reicht weit in die Vergangenheit zurück. Aus der Zeit der Nuraghen sind insbesondere etwa 30 Nuraghen erhalten, die von der dichten Besiedlung der Region ab der Bronzezeit zeugen. Laut dem Gelehrten Casalis soll der Ursprung des Ortsnamens gerade in der großen Anzahl an Nuraghen-Türmen liegen. Es scheint, dass das heutige Dorfgebiet nach der Zerstörung der römischen Stadt Valentia durch die Vandalen (8. Jahrhundert) besiedelt wurde, an die der griechische Geograf Ptolemäus erinnerte und die sich gemäß der toponomastischen Kontinuität auf dem Gebiet von Alenza befand. Die archäologischen Stätten in diesem Gebiet sind besonders interessant.
Unter ihnen ist die Nuraghe Alenza hervorzuheben, eines der seltenen Beispiele für eine Struktur mit fünf Türmen, deren Bau wahrscheinlich abgebrochen wurde. Eine weitere Nuraghe, die man besichtigen sollte, ist Santu Millanu, die aus einem zentralen Turm und einer Umzäunung mit vier Türmen besteht. Rundherum befinden sich die Überreste des nuraghischen Dorfes, das auch in römischer Zeit besiedelt war. In der Nähe, in der Konche von Coni, befindet sich ein Brunnentempel von großer Schönheit, der aus Basaltblöcken in unvollkommener isodomerischer Anordnung besteht, die in regelmäßigen Schichten angeordnet sind. Das Monument besteht aus einer Treppe, der ein Korridor vorausgeht, und einer unterirdischen Kammer, aus der die Quelle entsprang. Es sind nur noch fünf Reihen vorspringender Blöcke und der Fundamentkreis erhalten. Hier wurde eine Bronzestatuette gefunden, die eine Betende mit einem langen, ausladenden Gewand und einem Umhang darstellt, die als ' Matriarchin im Gebet ' bekannt ist. In der Nähe des Dorfes, in Serra Ilixi, wurden zum ersten Mal die charakteristischen Kupferbarren in Form einer Ochsenhaut mit Inschriften in ägäischem Alphabet in typisch kretischer und zypriotischer Form gefunden, die von engen Kontakten zwischen Sardinien und dem östlichen Mittelmeerraum seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. zeugen. Auch die Ruinen der Stadt Valentia sind äußerst interessant. Sein Name erinnert an die charakteristischen augurischen Namen der römischen Gründungen aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., ein Datum, das auch archäologisch belegt ist. Die Stadt war vor allem ein strategisches Zentrum, und es ist kein Zufall, dass sie auf einem Hochplateau mit einer Höhe von fast 400 m liegt. An den Rändern des Hochplateaus lassen Sandsteinquader auf eine Stadtmauer schließen, die sich über eine Länge von etwa 1500 m erstreckte. Die Zugänge zur Stadt befinden sich im Tal im Nordwesten, wo sich die Nuraghe Valenza befinden, und an der Nordostseite des Plateaus. Die Nekropole, sowohl für Brand- als auch für Körperbestattungen (in Sarkophagen, Kasten- und ' Sattelgräbern'), liegt am westlichen Hang.
Sant'Andrea Frius
Historisch interessant ist die Kirche Sant'Andrea, die wahrscheinlich auf einer bereits bestehenden Kirche gebaut wurde. An der Vorderseite befindet sich ein buntes Mosaik, das den Heiligen beim Fischen darstellt. Im Dorf steht die Kirche Sant'Isidoro, während die Ruinen der Kirche Madonna di Bonaria in der Peripherie an der Straße nach Coxinas liegen. Vom 24. bis 26. Mai beleben sich die Straßen von Sant'Andrea Frius zum Fest Sant'Andrea, dem so genannten sa festa manna. Zahlreiche Gläubige aus der Trexenta und dem Gerrei kommen ins Dorf und beteiligen sich zusammen mit den Dorfbewohneren an einer Prozession zur Pfarrkirche. I
n der letzten Maiwoche begeht man das Fest Sant'Isidoro, Schutzpatron der Bauern und Schäfer, mit einem Umzug mit der Heiligenstatue und festlich geschmückten Karren: eine Farbenpracht zwischen Religion und Vergnügen. Im Karneval finden am Tag der Pentolaccia (Sonntag nach dem Aschermittwoch) wilde Pferderennen statt.
La Cinta
La Cinta ist der berühmteste und beliebteste Strand von San Teodoro. Er befindet sich im Norden des Ortes und erstreckt sich bogenförmig über etwa 5 km. Ein schmaler Streifen Land, der mit niedriger Vegetation bewachsen ist, trennt den Strand von der Lagune. Die Landschaft mit ihren weißen Sanddünen und den jahrhundertealten Wacholderbäumen ist wahrhaft einzigartig. La Cinta ist der ideale Ort für lange Spaziergänge, auf denen man aus dem Staunen nicht herauskommt. Vor allem Freunde des Birdwatching werden begeistert sein. Sehr häufig kann man hier auch Flamingos durch das Wasser stelzen sehen. Blässhühner, Zwergseeschwalben, Purpurreiher und Stockenten leben ungestört in der Lagune.
Das seichte, kristallklare Wasser ist zum Baden einfach ideal, weshalb dieser Strand bei Familien und jungen Leuten sehr beliebt ist. Es gibt ein großes Serviceangebot mit Cafés, Parkplatz und Bootsverleih.
Serrenti
Serrenti ist ein Dorf am Fuße der Hügel, die die Campidano-Ebene umgeben. Das Gebiet, zu dem es gehört, zeichnet sich daher durch Erhebungen aus, die mit mediterraner Macchia und sogar mit einem Korkeichenwald bedeckt sind, was in den ländlichen Gebieten des zentralen Campidano eher selten vorkommt. Im Norden des Dorfes beherbergt die Landschaft zwei große Felsen, Perda longa und Sa filla, die die Landschaft besonders attraktiv machen. Der Ursprung des Ortsnamens ist noch immer unklar, obwohl man weiß, dass die menschlichen Siedlungen bis in die Nuraghenzeit zurückreichen, wie verschiedene archäologische Funde in der Umgebung belegen. Die Häuser des Dorfes sind typisch für die Campidano-Ebene, mit ihren weitläufigen Innenhöfen und den Mauern aus ungebrannten Ziegeln.
Freunde der Archäologie finden hier viele Stätten: Stätten aus der Nuraghenzeit in Nuraxi oliri, Bruncu su nuraxi, interessante Funde in Sa tellura, einem Ort, der leicht über die gleichnamige touristische Straße erreichbar ist. In Cuccui ist ein heiliger Brunnen und in derselben Gegend ist einer der wenigen (wenn nicht der einzige) Korkeichenwälder des Medio Campidano.
Eigenartig sind zwei große Felsen, die in der Nähe der Straße SS 131 emporragen. Sie sind unter dem Namen Perda longa bekannt und werden vom Monti Mannu überragt, der in einer Ausdehnung von 44 Hektar wieder aufgeforstet wird. Es ist ein Aussichtspark der Gemeinde, von dem aus man bis zum Golf von Cagliari und zum Golf von Oristano blickt. Man sollte auch einen Spaziergang durch die typischen engen Gassen im alten Teil des Dorfes machen. Dabei kommt man an den Kirchen San Giacomo, Madonna Immacolata und Santa Vitalia vorbei.