Interessant sind die archäologischen Zeungisse im Territorium des Dorfes. Vor allem der Nuraghe Alenza, einer der wenigen mit fünflappigem Grundriss, dessen Bau allerdings wahrscheinlich unterbrochen wurde. Ein weiterer beachtlicher Nuraghe ist Santu Milani mit einem Hauptturm und einer vierlappigen Bastion. Rundherum befinden sich Spuren eines Nuraghendorfes, über das allerdings in römischer Zeit gebaut wurde. Nicht weit entfernt ìst im Becken von Coni ein schöner Brunnentempel aus Basaltsteinen, die in regelmäßigen Reihen übereinanderliegen. Eine Treppe führt zu einem Korridor hinunter, der wiederum zu einem unterirdischen Raum führt, wo die Wasserader an die Oberfläche kam.

Heute sind nur noch drei Reihen vorspringender Steine und der Ring der Grundmauer übrig. Hier fand man die Bronzefigur einer betenden Frau in einem langen weiten Rock und Umhang, die als matriarca in preghiera bekannt ist. In Serra Ilixi in der Nähe des Dorfes hat man zum ersten Mal die typischen Kupferbarren in Form eines Ochsenleders gefunden. Es sind Buchstaben des ägäischen Alfabeths mit den typischen Formen von Kreta und Zypern eingeritzt, ein Beweis für die engen Kontakte, die Sardinien seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. mit dem östlichen Mittelmeer pflegte. Sehr interessant sind die Reste der Stadt Valentia. Der Ortsname ìst ein typischer Name für römische Gründungen aus dem 2. Jh. V. Chr., mit dem gute Wünsche verbunden werden. Der Ort hatte streng stragetische Funktionen und befand sich nicht zufällig auf einer Hochebene, die fast 400 m Höhe erreicht. Am Rand der Hochebene liegen einige kantige Blöcke aus Sandstein, die wahrscheinlich von einem 1500 m langen Mauergürtel stammen. Der Zugänge zur Stadt sind im nordwestlichen Tal, wo der Nuraghe Valenza steht, und an der nordöstlichen Seite der Hochebene. Die Nekropole mit Aschenurnen und Bestattungen in Sarkophagen und Gräbern liegt an den westlichen Abhängen.