Sindia ist ein kleines Dorf im Gebiet der Planargia. Wie viele Nuraghen im Gemeindegebiet bezeugen, war die Gegend schon im Nuraghenzeitalter besiedelt. Einflüsse der römischen Kultur sind an verschiedenen römischen Straßen und den Überresten von zwei Brücken über den Riu Carrabusu e di Oinu erkennbar.

Gräber und Keramiken aus der Römerzeit wurden auch in den Nuraghen Sa Mandra, Sant'Arvara und Corizanas gefunden. Sehenswert ist die Casa Virdis, ein Adelspalast aus dem 19. Jahrhundert, von wo aus man den Nuraghen Virdis bewundern kann, der auch als Nurgahe Gianbasile bekannt ist.

Besonders reizvoll sind die Kirchen San Pietro und Santa Maria di Corte, die aus schwarzem Vulkangestein erbaut sind. Inmitten von Weiden und Korkeichenwäldern kann man unweit des Dorfes den beeindruckenden Nuraghen Santa Barbara bewundern. Ein weiteres verlockendes Ausflugsziel ist das Naturreservat Sant'Antonio mit seinen herrlichen vielfältigen Eichenarten.