Sicherlich ist Jerzu überall für die Herstellung des Cannonau bekannt und ein Abstecher in die Genossenschaftskellerei ist bei einem Besuch im Dorf Pflicht. Das Dorf bietet aber auch noch andere Attraktivitäten: Die Gegend ist reich an Nuraghendörfern und domus de janas (Höhlengräber), die bei den sardischen Archäologen auf großes Interesse stoßen. Man zählt etwa dreißig Nuraghen und am Fuß des Monte Corongiu befindet sich eine punische Nekropole.

Im Zentrum des Dorfs ist das Museo Naturalistico ed Ambientale zum Schutz der wertvollen Naturschätze rund um das Dorf. Wenn man schon im Dorf ist, sollte man die besonderen Spezialitäten wie su pani conciu (in Wein gekochtes Brot) und is tacculas (in Myrte gekochte Drosseln) mit einem guten Glas Cannonau versuchen. Das wichtigste Fest ist Sant'Antonio da Padova am 13. Juni. Diesem Heiligen ist auch eine Kirche im Dorf geweiht.