Der historische Teil des Ortes aus dem 15. Jahrhundert wird durch viele Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert geprägt. Sehenswert ist die spätgotische Kirche S. Chiara. In der Umgebung von Cossoine wurden zahlreiche Spuren und Reste menschlicher Besiedlung seit dem Neolithikum freigelegt, darunter mehrere Höhlengräber (domus de janas). Die Fundstätte Corruoe, wo Reste einer bedeutenden Nuraghensiedlung sowie einer römischen Villa freigelegt wurden, sind ebenfalls eine Besichtigung wert.

Zu einem Ausflug in der Umgebung von Cossoine laden auch mehrere natürliche Grotten ein, die sich in den Vulkan- oder Kalkfelsgesteinen befinden. Sa Ucca 'e su Peltusu gilt als eine der größten Grotten in der Provinz Sassari. Neben beeindruckenden karstischen Erosionen im Gestein kann man im Innern dieser Grotte auch einen unterirdischen Wasserlauf sehen sowie einen Ort mit zahlreichen fossilen Muscheln aus dem Miozän. Ebenfalls interessant sind die Grotte Suiles und die Grotte Sa Ucca 'e Mammuscone, deren oberer Teil im Vulkanfelsen liegt und der darunter liegende Teil dagegen im Kalkgestein, wobei sie eine Tiefe von insgesamt 63 m misst. Im Programm sollte auch ein Ausflug zum Monte Traessu nicht fehlen.

Das Bergmassiv besteht aus Basaltfelsen und ist reich an Schluchten, steilen Abhängen und Grotten. In dieser Gegend wachsen viele Kork- und Flaumeichen. Im Mai feiert man in Cossoine das Fest des Heiligen Sebastian (San Sebastiano), das wegen des traditionellen Pferderennens, der sogenannten ardia, bekannt ist. Im August findet das Fest der Dorfpatronin des Dorfes Santa Chiara statt und zwischen Ende August und Anfang September wird das Fest zu Ehren der Santa Maria Iscalas veranstaltet.