Von der Straße nach Monti zweigt man zum Wallfahrtsort S. Pietro l'Eremita romanischen Ursprungs ab. Am 15. August kommen hier Tausende von Pilgern aus der Umgebung zusammen. Ca. 300 m hinter dem Dorf erhebt sich ein Granitfelsen einzigartiger Form, den die Bewohner Sa conca 'e su padre (Kopf des Klosterbruders) nennen: Dieser Felsen wurde von den Einflüssen der Natur geformt und erinnert tatsächlich an den Kopf und die Brust eines kräftigen Mannes. Darum herum entstand eine Legende, die in dem Stein die Versteinerung eines christlichen Einsiedlers sieht, der sich dem Gebet und der Meditation hingibt. Interessant ist der archäologische Komplex Sos Nurattolos an den Abhängen der Spitze des Sennalonga über der Hochebene von Buddusò. In der Stätte befinden sich eine heilige Quelle, ein kleiner Megaron-Tempel und einige Hütten.

In geringer Entfernung liegt etwas höher eine große Gemeinschaftshütte mit einem Sitz unten an der Wand, wie man es in den so genannten Versammlungshütten zahlreicher Nuraghendörfer gefunden hat. Jedes Jahr im März findet in Alà dei Sardi die Veranstaltung Alasport statt, ein Geländelauf von internationalem Rang, an dem Olympiasieger und Weltrekordhalter teilnehmen. Im April werden die Straßen um Alà dei Sardi zu Rallypisten, wenn einige Etappen der Rally-Weltmeisterschaft ausgetragen werden. Groß ist die Teilnahme der Bewohner der gesamten Region an dem Fest S. Francesco am 4. und 5. Oktober, das am gleichnamigen Wallfahrtsort stattfindet. Neben den religiösen Feierlichkeiten finden auch weltliche statt, bei denen zahreiche Rinder und Schweine geschlachtet werden, die in den Räumen neben der Wahlfahrtskirche zubereitet und allen Gästen angeboten werden. Die Tiere werden von einer großen Zahl von Gläubigen als Dank oder in Verehrung des Heiligen gespendet.