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Funtanazza

Funtanazza befindet sich im gleichnamigen Gemeindegebiet und zählt zur Gemeinde Arbus. Der Strand, der an der herrlichen Costa Verde liegt, zeichnet sich durch einen hellen, mittelgroben Sand und einige herausragende Felsen aus. Er ist weitläufig und fällt sanft ins Meer ab, weshalb er bestens für spielende und badende Kinder geeignet ist Es bietet sich ein wunderschönes Farbspiel: Die goldene Farbe des Sands vermischt sich mit der dunklen Farbe der Felsen und dem intensiven Azurblau des Meers.

Der Strand ist über die Staatsstraße 126 leicht zu erreichen: Man folgt den Schildern von Marina di Arbus bis zu ehemaligen Ferienkolonie von Funtanazza, die gegen Mitte des letzten Jahrhunderts für die Familien der Belegschaft des Bergwerks von Montevecchio errichtet wurde.

Der Strand bietet folgende Serviceleistungen: einen weitläufigen Parkplatz, Campingplatz, Angebote für Taucher und Windsurfer.

Suni

Eine kulturelle Sehenswürdigkeit ist der Archäologiepark Suni. Dazu gehören verschiedene Funde und Baudenkmäler, wie das komplexe Bauwerk des Nuraghen Nuraddeo, die Höhlengräber (domus de janas) von Chirisconis, der Nuraghe Seneghe in der Tiefebene von Modolo, das als Museum fungierende Wohnhaus Tiu Virgiliu im Ortszentrum, die Kirche San Pancrazio (15. Jahrhundert) mit einer Figur aus dem 16. Jahrhundert und die Landkirche San Narciso. Eine landschaftliche Sehenswürdigkeit ist der Stagno Pischina 'e Paule, ein jahreszeitenabhängiger Binnensee, der Heimat für viele Tierarten ist und in der Nähe des Nuraghenbaus Nuraddeo liegt.

In dieser Gegend gibt es außerdem zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten, bei denen man einen traumhaftem Blick in die umliegende Landschaft und sogar die Gelegenheit bekommt, zu den Nistgebieten der Gänsegeier zu gelangen. Die Gemeinde Suni ist Mitgliedt der Initiative &bdquo.Weinstraße und Straße des Malvasia-Weins von Bosa' ("la strada del vino e della Malvasia di Bosa"). sie wird von den Berggemeinden Sardiniens der Territorien Marghine und Planargia gefördert, um die Weinerzeugung des guten Weines aus diesen Regionen aufzuwerten. In Suni werden im Laufe des Jahres viele beliebte religiöse Feste und Volkfeste veranstaltet, darunter das Fest des Heiligen Pankratius (San Pancrazio), das am 12. Mai mit langen Prozessionen entlang der Straßen des Dorfes, folkloristischen Tänzen und Gesängen veranstaltet wird.

Am letzten Junisonntag findet das Fest des Hl. Narcissus (San Narciso) statt, auf das am 5. August das Fest der Santa Maria della Neve folgt. Im September feiert man das Fest der Heiligen Cosmas und Damian (Santi Cosma e Damiano), bei dem am 26. und 27. September feierliche Prozessionen begleitet von rhythmischen Gesängen und traditionellen sardischen Melodien veranstaltet werden. In dieser Aufzählung darf das Fest des Sant'Antonio Abate nicht fehlen, das in der Nacht des 16. Januar gefeiert wird. Aus diesem Anlass wird auf dem Dorfplatz ein gewaltiges Feuer entzündet.

Costa Serena

Der Strand von Costa Serena erstreckt sich langgezogen entlang der Küste und besticht durch den mittelkörnige, weißen Sand. Die Vegetation, die den Strand einrahmt, ist üppig und reicht fast bis an das Meer heran. Der intensive Duft und das kristallklare Wasser dieses Küstenabschnittes bieten dem Besucher eine einmalige Kulisse und Naturfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten.

500 Meter vor dem Ortseingang von Palau biegt man links ab und folgt den Schildern in Richtung Porto Rafael - Punta Sardegna. Nach etwa 2 km folgt man den Schildern in Richtung Costa Serena.

Es gibt hier auch einen kleinen Kai, an dem Boote anlegen können.

Valledoria

Valledoria bietet Touristen 20 Kilometer lange, wunderschöne Strände, die die Klippen von Castelsardo mit den Felsen der Isola Rossa verbinden. Man kann im azurblauen Wasser auch Tauchgänge unternehmen oder windsurfen. der Küstenstreifen garantiert in jedem Falle abwechslungsreiche und eindrucksvolle Ferien.

Die Umgebung von Valledoria ist mit ihren Wäldern, Flüssen und Seen sowie den bergigen Gebieten für alle Naturliebhaber reich an faszinierenden Ausflugsmöglichkeiten, bei denen man ein herrliches Panorama genießt. Im Winter siedeln hier viele Vogelarten, wie Enten, Möwen und Reiher und an den dicht bewachsenen Flussufern befinden sich inmitten von Sumpfweiden, Lärchen, Rohrkolben, Tamarisken und vereinzelten Weiden die Nistplätze verschiedener Wasservögel, darunter Wasserhühner, Teichhühner und Wasserrallen.

Samugheo

Samugheo ist auf der gesamten Insel wegen seiner florierenden Textilherstellung bekannt, deren Verfahren nach uralter Tradition von den Frauen an ihre Töchter weitergegeben werden. Bei allen Ausstellungen über sardisches Kunsthandwerk sind auch die berühmten Teppiche, Wandteppiche und Decken aus diesem Dorf vertreten, die auf Holzwebstühlen angefertigt werden. Farben und Maße haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, und neben der traditionellen Ausstattung sind im Zuge des Fremdenverkehrs neue Produkte hinzugekommen. Außer den klassischen Naturfarben gibt es die Stoffe inzwischen in den bunten Farben eines breiten Spektrums.

Diese Veränderungen haben jedoch der Schönheit dieser wertvollen, in Handarbeit erstellten Erzeugnisse keinen Abbruch getan. die seit Jahrhunderten bekannten und inzwischen sehr berühmt gewordenen Muster und Motive sind erhalten geblieben. Als Bestätigung für die Besonderheit und den Wert der Stoffe von Samugheo wurde dem Ort das Gütesiegel D.O.C. als originale Herkunftsbezeichnung dieser Produkte verliehen. Außerdem wurde eine Genossenschaft eingerichtet, an der sich viele Firmen aus der Umgebung beteiligen. Die Kunst der Stoffherstellung wird auch durch die Eröffnung eines bisher einmaligen regionalen Museums dieser Art (Museo Unico Regionale dell'Arte Tessile) am Ortsrand von Samugheo hervorgehoben. In mehreren Ausstellungsräumen sind dort außer Stoffen auch Geräte und Werkzeuge ausgestellt, die bei der Herstellung zum Einsatz kommen.

Der Besucher von Samugheo kann in diesem Gebiet zahlreiche archäologische Fundstätten besichtigen. Am eindrucksvollsten ist mit Sicherheit der Ort, wo sich das sagenumwobene Schloss Medusa befindet (Castello di Medusa). Es erhebt sich auf einem Berg hoch über der Schlucht des Riu Aratisi und ist vollständig in einen Marmorfelsen gehauen. Das Schloss stammt aus der byzantinischen Zeit und hatte die Aufgabe, das Gebiet zu bewachen und vor den häufigen Überfällen von Räubern der Barbagia zu schützen, die in das Gebiet der Marmilla eindrangen um die Dörfer zu plündern. Heute wird die Besichtigung des Schlosses durch eine dichte und üppige Vegetation erschwert. Einer Legende nach soll in dem Schloss noch immer das Gespenst der geheimnisvollen Königin Medusa hausen. In der Umgebung des Dorfes kann man auch mehrere Höhlengräber (domus de janas) besichtigen, wie zum Beispiel die Grabstätte von Spelunca Orre, die in rosafarbenen Trachyt getrieben wurde. das Felsengrab Paule Luturu (dessen Menhire in das Gebäude Casa Serra gebracht wurden, das inzwischen der Gemeinde gehört). mehrere Nuraghen, von denen der eintürmige Nuraghe Perda Orrubia im Tal des Rio Noedda besonders sehenswert ist, ebenso wie das jüdische Hypogäum in der Ortschaft Pranu 'e Laccos aus dem 4. Jh. n. Chr., wo ein siebenarmiger Leuchter gefunden wurden, der auf die Präsenz einer jüdischen Gemeinde im Gebiet um Samugheo schließen lässt. In dieser Gegend befinden sich außerdem etwa 700 &bdquo.pinnatzusu', das heißt kreisförmige Trockenbauten mit einer Steinbedachung, die in der Vergangenheit den Hirten als Unterkunft dienten und heute zum Unterstellen der Tiere genutzt werden. In Samugheo sind folgende Kirchen besonders sehenswert: die Kirchen San Mari di Abbassa, San Basilio, San Michele und die Kirche San Sebastiano.

Die Landkirche San Mari di Abbassa, von der man einen wunderschönen Ausblick auf die umliegende Gegend hat, wurde 1931 wiederaufgebaut, um das Gelübde eines jungen Mannes aus Samugheo zu erfüllen, der dank der hl. Jungfrau den Krieg überlebte. Die Grundmauern des Sakralbaus reichen vermutlich ins 15. Jahrhundert zurück und sind damals wiederum auf den Ruinen eines heidnischen Tempels zu Ehren Kybeles errichtet worden. Nach einer Pestepidemie im 16. Jahrhundert wurde die Kirche zu Ehren des San Basilio erbaut, einem Heiligen, der das Dorf durch seine Wundertaten von der Pest befreit hatte. Der Bau hat keinen besonderen baugeschichtlichen Wert, die Bewohnern halten die Kirche aber besonders heilig und verehren den Hl. Basilius als &bdquo.Basile Mannu Dottore', ihren Beschützer und Heiler. Von gewissem archäologischen Interesse ist auch das Gebiet, wo sich früher die Landkirche San Michele befand und wo heute nur eine Ruine der Kirche steht, die alten Erzählungen zufolge wohl die älteste Kirche des Ortes gewesen ist. Abschließend sollte man auch der Kirche San Sebastiano einen Besuch abstatten. Sie wurde zwischen dem 15. und 16. Jh. erbaut. Einer Legende nach sollte diese Kirche eigentlich 300 m westlicher stehen, doch das Baumaterial wurde jeden Morgen auf geheimnisvolle Weise an dem Ort gefunden, wo sich die Kirche heute befindet. so glaubte man an eine Wundertat des Heiligen und errichtete die Kirche an ihrem aktuellen Standort. Samugheo bietet auch eine faszinierende Umgebung. im Gemeindegebiet liegen inmitten einer dichten Vegetation mehrere Höhlen und Grotten, die viele Höhlenforscher anziehen. Von den zahlreichen Höhlen sollen an dieser Stelle vor allem folgende erwähnt werden: &bdquo.Sa conca 'e su Cuaddu' im Tal des Riu Settilighe, die Adlergrotte (Grotta dell'Aquila) auf dem Berg &bdquo.Sa Pala de is Fais' (man erreicht diese Höhle allerdings nur, indem man sich aus der Höhe etwa 25 m mit Seilen und kleinen Treppen herabseilt) sowie die in der Nähe des Schlosses von Medusa (Castello di Medusa) liegenden Höhlen, wie die eindrucksvolle Grotte &bdquo.Buco della Chiave' (Schlüsselloch), die die charakteristische Form einer Sanduhr besitzt. In Samugheo werden noch viele alte Traditionen gepflegt, die auch aufgrund der besonderen geografischen &bdquo.Isolation' lange Zeit bewahrt blieben.

Sehr charakteristisch ist zum Beispiel die Festtracht der Frauen, vor allem die in ihrer Art einmalige Kopfbedeckung, die aus vier kleinen Tüchern (eigentlich waren es früher sieben) besteht. Sie werden zusammengerollt und um das Gesicht der Frau gelegt, sodass nur wenige Gesichtszüge zu erkennen sind. Sehr eindrucksvoll sind auch die Feiern zu Ehren der von den Bewohnern Samugheos verehrten Heiligen sowie der Karneval mit seinen typischen Masken. Die Feiern beginnen am il 17. und 20. Januar, wenn beachtliche Feuer mit dem gespendeten Holz aller Bewohner des Ortes zu Ehren der Hl. Sant'Antonio und San Sebastiano entzündet werden. Im Februar füllen sich die Straßen anlässlich der Karnevals-Rituale mit Menschen. der Karneval in Samugheo gehört in ganz Sardinien zu den beeindruckendsten seiner Art. Die besondere Aufmerksamkeit gilt den Masken tragenden Mamutzones, die mit Ziegenfell &bdquo.bekleidet' sind, hohe Korkmasken mit großen Hörnern tragen und dabei schwere Glocken, sogenannte campanacci, erklingen lassen, die sie auf dem Rücken tragen. Ihre Gesichter sind mit schwarzem Rauch angemalt. Die Mamutzones tanzen um den S'Urtzu, eine Figur, die halb Ziegenbock und halb Mensch ist. Ein Hüter, Su Omadore, versucht diese Figur mit einem Stock, einer Kette und einem Stachel zu bezwingen und als Opfer darzubringen. Die Bedeutung der Masken von Samugheo hat gleichermaßen Bezug zum Heiligen als auch zum Profanen oder Heidnischen Ritus und symbolisiert wahrscheinlich die antiken Bräuche dionysischer Riten. Am 7. Juli wird das Fest des San Costantino gefeiert, zu dessen Ehren eine kleine 'Ardia', das heißt ein rituelles Pferderennen, rund um die Kirche San Basilio veranstaltet wird. Am 1. September findet eines der ältesten Feste in Samugheo, das San Basilio-Fest statt. Dabei wird die Figur während einer Prozession durch das Dorf getragen. Außerdem findet ein Pferderennen, ein sogenannter &bdquo.palio' statt, an dem sich auch Reiter aus den benachbarten Ortschaften beteiligen. Am 8. September wird eine Feier zu Ehren der Santa Maria in der kleinen, gleichnamigen Landkirche veranstaltet, ebenfalls mit einem Pferderennen, dem palio. Vom 9. August bis zum 10. September ist Samugheo das Ziel tausender Touristen, die die Handwerksmesse (Mostra dell'Artigianato) besuchen, bei der lokale handwerkliche Produkte aus Schmiedeeisen oder Holz sowie die berühmten Stoffe ausgestellt werden.

Das letzte lokale Volksfest im Jahr findet im Oktober statt, es ist das Fest des Brotes, bei dem altüberlieferte Verfahren zur Brotherstellung gezeigt werden, mit anschließender Verköstigung. Viele verschiedene Brotsorten werden dabei präsentiert, wie zum Beispiel &bdquo.sa farrighinjiada' (ein Brot in länglicher Form und einem Loch in der Mitte), &bdquo.sa fresa o pistoccu' (ein flaches, rundliches Brot), &bdquo.su tzicchi' (ein Brot mit Verzierungen, die je nach Anlass variieren) und schließlich &bdquo.sa coccoa cun bedra' (diese Brotsorte wird in der Zeit des Schweineschlachtens gemacht, da man zu seiner Herstellung Schmalz benötigt. je nach Rezept wird es aber auch mit &bdquo.Ricotta' und Rosinen gefüllt).

Cala Conneri

Cala Conneri ist eine Bucht mit feinstem hellem Sand, die von rötlichen Felsen eingerahmt wird, auf denen Wacholderbäume, Rosmarinsträucher und Wildlilien wachsen. Dies ist die herrliche Kulisse eines smaragdgrünen Meers, das auf ganz besondere, fast surrealistische Art leuchtet dank der unterschiedlichen, intensiven Farbtöne, die vor allem an sonnigen Tagen einen einzigartigen Anblick bilden. Der Strand von Cala Conneri erfreut sich bei Badeurlaubern großer Beliebtheit, was sich einerseits damit erklären lässt, dass von ihm eine unglaubliche Faszination ausgeht und er andererseits auch sehr windgeschützt ist.

Cala Conneri befindet sich im Osten der Isola di Spargi, auf dem Gebiet der Gemeinde La Maddalena und ist ausschließlich über das Meer erreichbar.

Dieser sanft ins Meer abfallende Strand ist auch für spielende Kinder bestens geeignet. Er ist aber auch bei Freunden des Tauchsports sehr beliebt.

Santa Caterina di Pittinuri

Der beschauliche Strand, der inmitten einer bezaubernden kleinen Bucht zwischen Punta Cagaragas und dem Landvorsprung von Torre Pittinuri zwischen ganz hellen Kalksteinfelswänden liegt, ist einer der berühmtesten der gesamten Gegend von Oristano. Ein ganz besonderer Reiz besteht auch in den einzigartig schönen Grotten und Kluften. Der Strand zeichnet sich durch einen feinen, gelben bis rötlichen Sand aus, der von Steinen unterschiedlicher Form und Größe sowie von buntem Kies unterbrochen wird. Das nicht sehr tiefe und stets ruhige Wasser, das diesen Strand umspült ist besonders für im Wasser spielende Kinder geeignet.

Der Strand von Santa Caterina di Pittinuro befindet sich im gleichnamigen Gebiet der Gemeinde Villasimius. Man erreicht ihn von der Staatsstraße 292 aus von Oristano in Richtung Cuglieri. Hinter Riola Sarda bleibt man weiter auf der Straße bis nach Torre del Pozzo und biegt an der Kreuzung hinter dem Ortszentrum S'Archittu zur Ortschaft Santa Caterina di Pittinuri ab.

Das Serviceangebot umfasst einen Parkplatz, Hotels, Restaurants, Cafés, Pizzerien und verschiedene sonstige Lokale. Dieser Strand ist bei Windsurfern sehr beliebt.

Solarussa

Solarussa ist ein renommierter ländlicher Ort im Campidano di Oristano, der in einer Talsohle des Tirso liegt. Die frühesten menschlichen Siedlungen in diesem Gebiet gehen auf die Nuraghenzeit zurück. Noch heute sind Überreste von Nuraghen zu sehen, die in der Nähe des Ortes errichtet wurden. Ein so reiches und fruchtbares Land musste zwangsläufig die Punier der nahen Stadt Tharros und später die Römer anziehen, die aus Solarussa ein Halteziel auf der Straße Tharros - Forum Traiani machten, welche die altrömische Stadt Tharros mit dem heutigen Fordongianus verband. Der Name des Ortes scheint sich von der unverwechselbaren Rotfärbung der Erde im Gebiet herzuleiten. So gibt es in der Nähe des Dorfes eine Örtlichkeit, die noch heute "Terra Arrubia" (also rote Erde) heißt und nach der das Dorf angeblich benannt wurde.

Der Ort ist nach dem charakteristischen Muster der landwirtschaftlichen Dörfer des Campidano angelegt. Im Gegensatz zu anderen Ortschaften des Campidano waren die sozialen Klassenunterschiede in Solarussa jedoch sehr ausgeprägt. Die Häuser der mittleren Grundbesitzer waren ästhetisch und stilistisch ansprechend, mit schmiedeeisernen Balkonen und hohen Eingangstoren, neben denen das Familienwappen prangte. Ein klassisches Beispiel für diesen Architekturstil ist die Casa Sanna. Dagegen waren die Häuser der Bauern und Tagelöhner allesamt aus Lehmziegeln gebaut. Das Dach war außen ziegelgedeckt. Die Toiletten der Bauernhäuser lagen fast immer außerhalb des Wohnhauses und meistens in der Nähe der Ställe.

Solarussa hat Besuchern vielerlei zu bieten. Seine Geschichte und die Präsenz der Römer haben unauslöschliche Spuren hinterlassen und sind für Geschichts- und Archäologiebegeisterte unzweifelhaft interessant. Am Fuß des kleinen Hügels, auf dem die Kirche S. Gregorio liegt, können römische Ruinen und ein wahrscheinlich aus derselben Epoche stammender Brunnen besichtigt werden. Empfehlenswert ist ein Besuch der hübschen Kirche San Pietro Apostolo, die Ende des 17. Jahrhunderts in spätgotischem Stil erbaut wurde. In ihrem Inneren werden zwei Gemälde von Pietro Angeletti und verschiedene heilige Gegenstände aus Silber aufbewahrt. Von erheblicher Bedeutung ist auch die Kirche delle Anime. Mit ihren tonnenüberwölbten Schiffen, Wandgesimsen und Säulen, dem mit buntem Marmor verkleideten Altar, der Holzkanzel und der schönen Einrahmung des Sakristeieingangs bietet die Innenausstattung viele reizvolle Aspekte.

Unter den wirtschaftlichen Tätigkeiten kommt dem Weinbau, insbesondere der Vernaccia-Herstellung, ein besonderer Stellenwert zu. Neben landwirtschaftlichen Tätigkeiten und Weinbau, die seit der Römerzeit hier betrieben wurden, gab es am Ort bis in die erste Hälfte des vergangenen Jahrhunderts eine handwerkliche Backstein- und Dachziegelherstellung. Produziert wurden diese in Bangius und Cu'e Forru, Örtlichkeiten südlich des Dorfes, die alten Dokumenten zufolge an das Dorf Bidda Longa bzw. Villalonga angrenzten, das im 14. Jahrhundert der Pest zum Opfer fiel. Im historischen Ortskern können Besucher bei einem Spaziergang die Wandmalereien ("Murales") bewundern, die durch eine Initiative der Gemeinde von 1995 zustande kamen, sowie die Skulptur von Luigi Taras neben der Kirche delle Grazie.

Rena di Ponente und Rena di Levante.

Im Gebiet von Santa Teresa Gallura, vier Kilometer vom Wohngebiet entfernt, entlang der Landenge, die die Vorgebirgshalbinsel von Capo Testa mit dem Festland verbindet, liegen zwei wunderschöne Strände: im Westen Rena di Ponente (oder La Taltana) und im Osten Rena di Levante. Dank ihrer Lage kann man unter allen Bedingungen das ruhige Meer genießen und je nach Windrichtung auf den einen oder den anderen Strand gehen. Eindrucksvolle Granitfelsen, denen der Wind und das Meer bizarre, originelle Formen gegeben haben, machen das vom Grün der mediterranen Vegetation gefärbte Schauspiel noch eindrucksvoller. Dieser Meeresabschnitt besticht durch seine Reinheit, für die er mit der Blauen Flagge ausgezeichnet wurde, und der besonders für Kinder, entspannende Spaziergänge im Wasser und eindrucksvolle Tauchgänge geeignet ist.

Der Strand von „di Ponente“ zeichnet sich durch seinen weichen, weißen Sand aus, der vom farbenprächtigen Meer umspült wird, das von Türkis über Blau bis hin zu Smaragdgrün einiges zu bieten hat. Rena di Levante besteht aus einer niedrigen Steilküste, die nach und nach in den wunderschönen Capicciolu (oder Zia Colomba - Strand) mit goldenen Körnern übergeht, die im klaren, seichten Wasser versinken. Hier befand sich die römische Kolonie Tibula, deren Straßen noch zu sehen sind und wo Schiffe mit Granit ablegten, mit dem die Paläste Roms dekoriert wurden. In der Nähe von „di Ponente“ erheben sich Granitfelsen, die von Wind und Wasser zu Zylindern geformt wurden, die römischen Säulen ähneln.

Auf der Westseite des Kaps befindet sich ein weiteres Symbol der Küste von Santa Teresa: Cala Grande-Valle della Luna: imposante Granitfelsen, die von der tausendjährigen Kraft der Zeit geformt wurden, nehmen im Mondlicht einen besonderen weißen Farbton an. Hier tauchen versteckte Buchten mit kristallklarem Wasser auf. Bevor man zur Halbinsel gelangt und den Ort Santa Teresa verlässt, lohnt sich ein Besuch der Felsbuchten von Santa Reparata. Nur wenige Schritte von der Altstadt des Ferienortes der Gallura entfernt hingegen kann man die schillernden Farben von Rena Bianca genießen, einem Stadtstrand von unschätzbarer Schönheit, über dem der spanische Turm von Longosardo thront. Östlich der Stadt erwarten Sie zahlreiche weitere Perlen: Cala Sanbuco, La Marmorata und, in Richtung Palau, Valle dell’Erica, Porto Liscia-Sciumara sowie die Conca Verde.

Abbasanta

Abbasanta liegt in der Region Barigadu, die von einem dichten Naturwald bedeckt ist, und erhebt sich im Herzen Sardiniens auf einem Basalt-Hochplateau, das denselben Namen trägt. Diese privilegierte Lage, die schon in der Antike als solche erkannt wurde, brachte dem Ort in römischer Zeit die Bezeichnung Ad Medias Acquas ein. Der Ortsname Aba Sancta wurde erstmals im 12. Jahrhundert in den Rationes Decimarum Sardiniae erwähnt, d. h. in dem Verzeichnis, in dem der Zehnte der Kirche gezahlt wurde. Die ersten menschlichen Siedlungen sind jedoch viel älter, wie der Dolmen von S'Angrone, der heilige Brunnen von Calegastea und das Gigantengrab von Sos Ozzastros belegen. In der Nähe von Abbasanta steht einer der größten und ( - auch wegen seiner Nähe zur großen Nord-Südverbindung, der Nationalstraße SS 131 - ) bekanntesten Nuraghen Sardiniens. Es handelt sich um den Nuraghen Losa, der etwa ab 1500 v.Chr. verschiedene Bauphasen erlebte.

Interessant ist auch ein Abstecher in Umgebung. in Tanca Regia, das wegen der Pferdezucht bekannt ist, gibt es jahrhundertealte Korkeichenwälder mit besonderem Landschaftswert. Dort liegt auch der kleine Ort Sant'Agostino, der um die gleichnamige Kirche entstanden ist. Um die Kirche stehen einige typische Bauten, die sogenannten muristenes, die den Gläubigen während der Heiligenfeier als Unterkunft dienen. Im Dorf gibt es heute traditionelle Häuser aus dunkel gefärbtem Basaltstein. Die Kirche S. Caterina im Zentrum des Dorfes stammt aus dem 19. Jahrhundert, weist jedoch eine Architektur auf, die sich an der Renaissance orientiert.

Nicht weit von Abbasanta entfernt befindet sich ein weiteres bedeutendes nuraghisches Baudenkmal, das jedoch bereits zum Gebiet Paulilatino gehört. es handelt sich um den heiligen Brunnen S. Cristina, zu dem eine kleine Siedlung und die Kirche der Heiligen Cristina gehören. Auch an dieser Kirche befinden sich die Gebäude muristenes. Ein hochwertiges "Slow Food'-Erzeugnis aus Abbasanta ist der unter dem Namen casizolu bekannte Käse aus Kuhmilch.