Sardinien - Königin des Sommers 2018

Cala Cipolla - Chia

Sardinien - Königin des Sommers 2018

Die sardischen Küstenstreifen führend in der Wertung der Guida Blu von Legambiente und des Touring Club Italien ob ihrer Schönheit und ökologischen Nachhaltigkeit

Unter den mit der höchsten Auszeichnung der 5 blauen Segel für Umweltschutz und Qualität der Serviceleistungen prämierten Meeresgebieten nimmt italienweit die Baronìa di Posada und vom Parco di Tepilora den ersten Platz ein, gefolgt vom wunderschönen Küstenstreifen von Chia (Domus de Maria). Unter den Top Ten des Führers, dem „Kompass“, um sich unter den Küstenorten zu orientieren, rangiert auch die unvergleichlich schöne Küste von Baunei. Ausgezeichnet sind auch Planargia di Bosa und der Norden der Gallura.

Spitzenreiter die Baronìa di Posada e del parco di Tepilora, Inbegriff für umweltgerechten Tourismus

Türkisblaues und smaragdgrünes Wasser, seidenartiger Sand, Schutz der Küsten und Biodiversität, nachhaltige Mobilität, hervorragende Landwirtschaftsprodukte und Aktivurlaub in der Natur. Zur Baronìa gehören die Oase von Bidderosa, von Capo Comino, von Berchida, von La Caletta, von San Giovanni und von Su Tiriarzu, Traumplätzchen im Norden des Gebiets von Orosei bis Posada, das als die beste Gemeindegebiet ausgezeichnet wurde, und vorbei an Siniscola. Zu diesem Gebiet gehört auch die Oase von Tepilora, 8000 Hektar unbefleckte Wälder, Flüsse und Küstendünen, Inbegriff von Landschaftsschutz und touristischer Nutzbarkeit: Es erstreckt sich von den Wäldern des Monte Tepilora bis zur Mündung des Rio Posada, wo rosa Flamingos, Stelzenläufer und Pupurhühner nisten. Der ideale Rahmen für Kayak, während sich Montalbo für Wandertouren und die Ufer des Sees Maccheronis für Radausflüge anbieten. Apropos „sanfte Mobilität“, in Posada erreicht man den Strand mit elektrischen Verkehrsmitteln.
Siniscola, la Caletta
In der Provinz von Nuoro, im nördlichsten Teil des Golfs von Orosei an der Ostküste Sardiniens fallen viele Schmuckstücke aus hellem und feinem...

Den zweiten Platz in Italien nehmen die Strände von Chia ein, ein wahrlich zauberhafter Küstenstreifen

Ein Stück Paradies am Südwestausläufer Sardiniens: Sieben Kilometer lange Strände mit weichem goldenem Sand, die in blaues und türkisfarbenes Wasser übergehen und von kleinen Felsvorspüngen unterbrochen werden. Dahinter liegen Lagunen und Wälder. Vom Turm in Chia in südwestlicher Richtung aus trifft man auf Sa Tuerra, Porto Campana, den Strand De Su Sali und letztendlich auf Su Giudeu, dem schönsten aller Strände, der oftmals als Kulisse für Werbespots dient. Dahinter liegt der Weiher Spartivento, der ein Lebensraum für seltene Tierarten ist. Am westlichen Ende liegt der wunderschöne und abgeschiedene Strand Cala Cipolla. Neben einem Bad im Meer können Sie hier auch in die archäologische Geschichte eintauchen: An der Stelle, an der Chia liegt, befand sich einst das Zentrum der Phönizer und Punier Bithia (das später von den Römern genutzt wurde). Weiter im Landesinneren schweift der Blick am Horizont vorbei auf die grüne Weite von Is Cannoneris, eine Oase für Ausflügler, die auf Trekkingpfaden wandern können.
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Ein Paradies aus feinstem weißem Sand mit flach abfallendem Meeresgrund und glasklarem Wasser an der Südwest- küste Sardiniens, das seinen Namen...

Den achten Platz der Rangliste nimmt die bezaubernde Küste von Baunei, in Ogliastra, dem Land der Langlebigkeit, ein

Wälle aus Kalkstein in Meeresnähe, wunderschöne Sandflächen mit Wasser, das so blau ist, das es sich nicht vom Himmel unterscheiden lässt. Baunei ist eine Ortschaft, die auf der Anhöhe eines Bergs liegt, die den weltweit einmaligen Küstenstreifen dominiert. Cala Biriola, Cala Goloritzé, Cala Mariolu und Cala Sisine sind beispielhafte Strände. Unbedingt sollte man der Cala Luna (gemeinsam mit Dorgali) einen Besuch abstatten: Steht man oben auf den Kratern aus Kalk, scheint es einem, als wäre das Meer in einer Flasche eingeschlossen. Hundertjährige Steineichen, Wacholderbüsche und andere Pflanzen der mediterranen Macchia liegen dicht an den blauen Meeresstreifen. Die darin gelegenen Canyons, Karsttäler, steilen Wände und Schlunde des Golgo machen aus Baunei das ideale Ziel für Trekkingbegeisterte und Kletterer.
Cala Biriola - Baunei
Der Meeresgrund aus weißen Steinchen, die Dragees ähneln, spiegeln das vom smaragdfarbenen Wasser gefilterte Sonnenlicht wieder, vor einem...

Gleich danach folgt den Top Ten der von der Guida Blu ausgewählten Urlaubsziele die Küste der Planargia

Die zwanzig Kilometer lange Küste reicht von Turas nach Bosa Marina, von S’Abba Druche bis Compoltitu, von den Buchten von Torre Argentina bis nach Portu Managu über die Küstenlandschaft der mittelalterlichen Ortschaft Bosa, dem Hauptzentrum der Planargia. Bosa Marina ist ein großer ausgerüsteter Strand, mit leicht abfallender Wassertiefe, der sich für entspannte Stunden mit der Familie eignet. Weiterhin gibt es schöne abgeschiedene Strände mit feinem Sand oder mit glatten Kieseln oder Steinen. Alle werden von kobaltblauem oder smaragdgrünem Wasser umspült. In unmittelbarer Nähe der Küste kann man im Park des Kaps Marrargiu, dem Felsvorsprung der Gänsegeier, und im Naturschutzgebiet Badde Aggiosu Trekking und Birdwatching (Vogelbeobachtung) betreiben.
Bosa Marina, spiaggia
Nicht nur Kunst, Kultur und Landwirtschafts-, Handwerks- und Handelstradition; die einzige authentische mittelalterliche Stadt Sardiniens weist...

Am 15.Platz steht unter den italienischen Küstengebieten der Nordteil der Gallura

Im äußersten Norden Sardiniens liegt Santa Teresa Gallura an der Spitze, gefolgt von La Maddalena, Palau und Arzachena. Sie liegen alle in einem unvergleichbaren Küstenstreifen, der den Park des Archipels der Maddalena mit über 60 großen und kleinen Inseln beinhaltet. Besonders schön ist Budelli mit dem Strand Rosa, die atemberaubenden Buchten von Caprera, Santo Stefano und Spargi, die ein ideales Ausflugsziel für Bootstouren inmitten der einmaligen Farbe des Meers sind, wo man Naturmonumente bewundern und in den paradiesischen Tiefen tauchen gehen kann. Nicht zu vergessen sind die Strände der Insel Maddalena: Bassa Trinita, Cala Lunga, Monti d’a Rena und Punta Tegge. Die lange Küste von Santa Teresa lässt sich vom Capo Testa, mit den Lagungen „Valle della Luna“ und den Stränden von Ponente und Levante Stück für Stück erkunden. Das Symbol für eine nachhaltige Umwelt und die Qualität der Dienstleistungen befindet sich mitten in der Ortschaft: Rena Bianca, feinster weißer Sand, der bis ins hellblaue Meer mit immer klarem Wasser reicht. Ein weiteres Beispiel für den Schutz der Naturschönheiten ist Palau: eine Granitküste mit Sandabschnitten, wie der eindrucksvolle Streifen von Porto Faro, die exotischen Züge der Cala Trana und das Naturparadies der Insel der Möwen („Isola dei Gabbiani“), dem Heimatgebiet der Windsurfer. Und....was soll man zum Küstengebiet von Arzachena sagen? Ein einzigartiges Schauspiel, das außer den wunderschönen Stränden Baja Sardinia und Cannigione auch alle anderen berühmten Traumstrände von Porto Cervo und der Costa Smeralda umfasst. Das ist wohl das höchste der Gefühle.
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Vom höchsten Platz eines renommierten Ferienorts des Nordens von Sardinien aus, erscheint Dir der zauberhafte 'weiße Sand': Dies wird...