Städtebaulich ist das Dorf ein interessantes Beispiel für Gebiete, deren Hauptwirtschaftszweig die Landwirtschaft ist. Schön ist die Kirche Sant'Anna, Schutzpatronin des Dorfes, zu deren Ehren im Juli eine abendliche Prozession durch das Dorf organisiert wird mit Musikkapelle, Carabinieri zu Pferd, Trachtengruppen, Feuerwerk und Dichterwettbewerben. In der Vergangenheit fanden auch Pferderennen, su paliu de Sant'Anna, statt. Zu besichtigen sind noch die Pfarrkirche Santa Vittoria, die Kirche Santa Vitalia, die kleine Kirche Sant'Elia, das Oratorium aus dem 16. Jahrhundert und die antiken Ruinen von Nostra Signora d'Itria.

In zwei Kilometer Entfernung liegt der Ortsteil Seuni. Einst war es ein wichtiger Ort in der Trexenta mit einer traditionellen Land- und Weidewirtschaft. Heute leben ca. 300 Einwohner dort. In der Nachkriegszeit zogen viele Einwohner in den nahen Ort Selegas. In Seuni sollte man die architektonisch interessante Kirche Santa Vittorio Vergine Martire aus dem 16. Jahrhundert besichtigen. Zu Ehren der Heiligen findet im Mai ein Fest mit nicht nur religiösen Veranstaltungen statt. Eine Besichtigung des alten Teil des Ortes ist sicherlich interessant für Liebhaber des schlichten Stils im ländlichen Ambiente.