Die formen und Farben der Romanischen stils in Nordsardiniens

Santissima Trinita di Saccargia - Codrongianos

Die formen und Farben der Romanischen stils in Nordsardiniens

Eine eindrucksvolle Route, auf der es die schönsten und bedeutendsten christlichen Tempel zu entdecken gibt, die im nordwestlichen Teil Sardiniens zwischen dem Ende des 11. Jahrhunderts bis in das 12. Jahrhundert hinein gebaut wurden
Elegante Proportionen, imposante Ausmaße, Zweifarbigkeit der Materialien

Die gemeinsame Form im romanisch-pisanischen Stil prägt die architektonischen Linien und Stilelemente der drei faszinierenden alten Basiliken, die innerhalb weniger Jahrzehnte mit aufeinanderfolgenden geschichtlichen Ereignissen erbaut wurden: die Abteikirche „Santissima Trinità di Saccargia“ in der ländlichen Gegend um Codrongianos, die Kirche „Nostra Signora del Regno“ in Ardara und die Basilika „Sant’Antioco di Bisarcio“ im Gebiet um Ozieri.
 
Strecke: 34,5 km
Fahrzeit: 00h42

Santissima Trinità di Saccargia, Codrongianos

Die Schönheit der Kirche der Santissima Trinità di Saccargia ist durch die großartige Zweifarbigkeit der Außenverkleidung gegeben, die aus dem Wechsel von Kalksteinblöcken und dunklem Basalt resultiert. Die Kirche, das bekannteste romanische Bauwerk Sardiniens, befindet sich seit 1112 im Besitz des Kamaldulenserordens. Im Inneren ist ein kostbares Fresko zu bewundern, das die mittlere Apsis schmückt.
Santissima Trinità di Saccargia - Codrongianos

Nostra Signora del Regno, Ardara

Die an den Osthängen des Bergs Montesanto gelegene Kirche ist durch die Eleganz des dunklen Basaltsteins geprägt, aus dem sie errichtet wurde. In der Zeit der Judikate (der Herrschaft durch einen Richter) leisteten die Herrscher über Torres hier einst ihren Schwur. Wie eine Inschrift aus dem 13. Jhd. belegt, wurde der Altar im Jahr 1107 geweiht. Die Struktur des Bauwerks ist typisch für den romanischen Stil. In der Kirche befindet sich das berühmte Altarbild „Maggiore di Ardara“, der mit seinen zwölf Metern Höhe der größte Altaraufsatz Sardiniens aus der Zeit zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert ist. Besonders interessant sind die mit Apostel- und Heiligenfiguren verzierten zylinderförmigen Pfeiler, die auf Anfang des 17. Jahrhunderts zurückgehen.

Sant'Antioco di Bisarcio, Ozieri

In der ländlichen Gegend der Gemeinde Ozieri steht die imposante Kirche „Sant'Antioco di Bisarcio“, die vor 1090 aus Vulkangestein erbaut wurde. Das ursprüngliche Bauwerk wurde am Ende des 11. Jahrhunderts durch einen Brand zerstört und in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Der Außenbereich beeindruckt mit suggestiven Skulpturen an den Bogengängen der Säulenhalle, die mit Kreuzgewölben bedeckt ist, und mit Rautenornamenten der Apsis.
Chiesa Sant'Antioco di Bisarcio, Oz

Mappa dell'itinerario