Verlassene bergwerke und geisterdörfer

Laveria  La Marmora - Nebida

Verlassene bergwerke und geisterdörfer

Zu Fuß entlang der alten Bergarbeiterwege zwischen steil zum Meer hin abfallenden hohen Kalkwänden, wo einst die Schiffe auf die Verladung der Mineralien warteten
Pfade zwischen hellen Felsen, brauner Erde und blauem Meer

Vom Bergwerk von Malfidano di Buggerru zu denen von Masua und Nebida, im Gebiet von Iglesias. Eine lange Wanderung vorbei an den alten Bergwerkspfaden im Gebiet von Sulcis-Iglesiente, bei denen die Erzählungen der ehemaligen Bergleute, heute als Fremdenführer im geologisch- bergbaulichen Park tätig, tiefe Eindrücke hinterlassen werden.
 
Route: 56 km
Fahrzeit: 01h

Malfidano, Buggerru

Das Bergarbeiterdorf nimmt einen großen Kanal ein, der ins Meer mündet: Die Schachtanlagen fallen steil ab ins tiefblaue Meer. Sie werden in die Ruinen der Waschanlagen mit Stein-Holz-Struktur und Bogenöffnungen vordringen. Der Henry-Tunnel, der einst von einer Dampflokomotive durchquert wurde, führt direkt zum Hafen. In einem, früher als Werkstatt und Tischlerei verwendeten Industriegebäude ist heute das Museum der Geschichte von Buggerru untergebracht.
Buggerru
An der nördlichen Grenze des Iglesiente befinden sich die Reste einer ruhmreichen Bergbauvergangenheit, die den Südwesten Sardiniens belebte

Masua, Iglesias

Die Bergwerksanlage blickt direkt auf die Küste gegenüber der beeindruckenden Felsklippe Pan di Zucchero. Faszinierend sind der kleine, steil über dem Meer thronende Turm von Porto Flavia und vor allem der einnehmende Tunnel mit einem überragenden Steg, der früher dazu diente, das Mineral zu laden und zu den Schiffen zu befördern. Diese in Felsen und Kalkstein eingelassene Stätte ist Symbol für die Industriearchäologie im Raum Iglesias. In der Anlage von Masua kann man Porto Flavia und das Museum der Bergwerksmaschinen besichtigen.
Porto Flavia e Masua
Es handelte sich um eine regelrechte Revolution: Mehr als ein Bergwerk, ein auf der Hälfte einer Felswand schwebender Hafen, von der ein sehr...

Nebida, Iglesias

Das Blei-Zinkbergwerk wurde Ende des 19.Jh. geöffnet und war ein halbes Jahrhundert lang eines der wichtigsten Zechen Sardiniens. Noch heute sind Spuren eines Dorfes sichtbar, mit Krankenstation , Leitungsgebäude, Arbeitskreis und einem Baudenkmal, der Waschanlage La Marmora. Vom Dorf aus hat man eine überwältigende Aussicht bis weit über das Meer und den Horizont.
Miniera di Nebida, laveria Lamarmora
Eines der bedeutendsten Beispiele für industrielle Archäologie in einer Landschaft, die von Entnahmebrunnen und Stollen, Erzwaschanlagen und...

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