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Ost

Städtisches Antiquarium - Irgoli

Das Antiquarium im alten Rathaus von Irgoli präsentiert in seinen Räumen Funde . fast ausschließlich aus dem Gemeindegebiet . aus einem Zeitraum, der sich vom jüngeren Neolithikum bis zum Mittelalter erstreckt. Zu den hier gesammelten Oberflächenfunden kommen Objekte hinzu, die bei jüngeren Ausgrabungen der nuraghischen Heiligtümer Janna 'e Pruna und Su Notante zutage gefördert wurden.

Der gesamte Ausstellungsrundgang des Museums, der sich auf zwei Ebenen verteilt, ist vorwiegend didaktisch konzipiert und gestattet dem Besucher dank vielfältiger Begleitmaterialien (Erklärungstafeln, Lagepläne und fotografische Reproduktionen) einen leichten und unmittelbaren Zugang. Die ausgestellten Objekte werden sozusagen zum Vorwand für eine Erzählung, die sich durch die Jahrtausende zieht und verschiedene Aspekte der produktiven Tätigkeiten und der kulturellen und geistigen Sphäre berührt: Utensilien aus Stein (Schleifsteine, Äxte, Klingen, Mahlsteine, Stößel, Eselsmühlen) und Bronze (Äxte und Meißel) dokumentieren den Ursprung und die Entwicklung der Feldarbeit. Kochgefäße und Siebe zum Pressen des Käsebruchs zeugen von der Milchverarbeitung. vollständige und bruchstückhafte Gefäße illustrieren die Entwicklung der Keramikproduktion im Verlauf der Jahrhunderte. Fragmente von Barren, Gussformen und das Enderzeugnis in seinen mannigfaltigen Formen zeigen die vielschichtige Kreativität des Metallhandwerkers.

Webstuhlgewichte erinnern an die weiblichen Tätigkeiten des Spinnens und Webens. eine herrliche Pintadera belegt die Zubereitung verzierter Brote, während Ketten aus Glaspaste, bronzener Halsschmuck, Haarnadeln und Armreife unmittelbar enthüllen, welcher Wert auf den Schmuck der Person gelegt wurde. Die Votivgaben, die in den Heiligtümern Janna 'e Pruna und Su Notante gefunden wurden, bilden schließlich interessante Zeugnisse der Glaubenswelt, so wie ein stumpfkegeliger Baitylos aus Basalt und ein monumentaler 'gezackter' Granitquader, die aus Gigantengräbern geborgen wurden, auf den Bestattungsbereich verweisen.

Dank seiner didaktischen Gestaltung, einer eingehenden Führung und eines Werkstatt-Angebots für Kinder und Jugendliche bietet das Antiquarium dem Besucher Gelegenheit, sich unmittelbar zu den Zeugnissen der alten Besiedlung des Gebiets von Irgoli in Beziehung zu setzen. Gelegenheit zur Vertiefung bietet die Besichtigung der nuraghischen Heiligtümer Janna'e Pruna und Su Notante.

Ost

Cala Sisine

Der Strand von Cala Sisine, eine Perle des Golfs von Orosei, befindet sich zwischen den spektakulären Felsformationen der Serra Ovra, die von einer Höhe von 500 Metern ausgehend schroff ins Meer abfällt. Diese Bucht liegt geschützt zwischen zwei Felsvorsprüngen, die diesem Ort das einzigartige Aussehen eines Bergs verleihen, was durch den auf den Felswänden des Schlunds wachsenden Wäldern, in denen man auch jahrhundertealte Johannisbrotbäume und Steineichen findet, noch verstärkt wird. Der Meeresgrund besteht aus grobem, weißem Kalksteinsand und vom Meer geschliffenen Kieselsteinen. Dieser Ort ist geradezu ideal für all diejenigen, die sich hier in die Fluten stürzen wollen, um die verborgene Unterwasserwelt zu erkunden.

Cala Napoletana

Im Norden der Westküste der Insel Caprera befindet sich die Cala Napoletana, ein wahres Paradies mit blütenweißem Sand und klarem Wasser, eingerahmt wird er von der typischen Macchia des Mittelmeerraums. Dies ist der ideale Ort, um einen Tag am Meer im Zeichen der totalen Entspannung zu verbringen.

Von der Brücke aus, die Caprera mit La Maddalena verbindet, bleibt man auf der geradlinigen asphaltierten Straße und biegt an der ersten Abzweigung rechts ab. an der folgenden Abzweigung biegt man linker Hand auf eine kleine asphaltierte Straße ab, die bis zu einer Schranke führt, in deren Nähe man das Auto dann abstellen muss. Von hier aus folgt man einem Weg links, der durch einen Pinienwald und einen freien Platz führt. von hier aus schlägt man einen anderen Pfad ein und an der nächsten Abzweigung hält man sich immer auf dem linken Weg. Dieser Weg führt zu breiten Granitplatten, von denen aus man in die Cala Napoletana hinuntergelangt.

Der Strand ist schwer zugänglich, weshalb er nicht sehr gut besucht ist. Er ist der ideale Ort für Taucher und Schnorchler.

Ost

Museumshaus

Das mitten im historischen Ortskern von Elini gelegene alte Haus wurde kürzlich unter Bewahrung der ursprünglichen architektonischen Merkmale restauriert. Es ist ein dreigeschossiger Bau, der charakteristische Dielenböden und Decken mit Holzbalken und Schilf aufweist. Er blickt auf einen großen Innenhof, in den man über eine Steintreppe gelangt, während sich im Außenhof der Bogengang und der traditionelle Ofen zum Brotbacken befinden.

Im Inneren des Hauses wurden die Räumlichkeiten der Vergangenheit mit Originaleinrichtungen nachgestaltet: die Küche mit dem Kamin und den verschiedenen Gerätschaften. die Schlafzimmer mit schmiedeeisernen Betten, Möbeln und Aussteuer. der Keller, wo die Ecke für die Brotzubereitung und der Vorratsraum untergebracht sind.

Neben den Alltagsgegenständen sind die Werkzeuge der bäuerlichen Arbeit, die Trachten und die kostbaren Stickarbeiten des Ortes zu sehen.

Das Museumshaus macht den Besucher mit den Merkmalen eines alten Hauses der Ogliastra und der Lebenswirklichkeit von einst vertraut.

Adresse: Via Lamarmora Tel. 0782 33069 Fax 0782 33733 Träger: Comune di Elini.

Ost

Lido di Orrì

Eine Postkartenlandschaft, ein bezaubernder Triumph aus Farbkontrasten und Düften. Lido di Orrì gilt als einer der schönsten typischen Strände der gesamten Ostküste der Insel, mit Sicherheit ist er der mit Abstand Weitläufigste: neun Kilometer kleine Buchten, umgeben von Granitklippen, die wiederum zu entzückenden kleinen und niemals überlaufenen Stränden führen. Das ist die ansprechende Visitenkarte von Tortolì, dem Hauptort der Ogliastra, der etwa vier km entfernt liegt. Kein anderer Küstenabschnitt ist mit so vielen blauen Fahnen von Legambiente ausgezeichnet wie dieser. Den Strand von Orrì kennzeichnet feinster, weicher, goldfarbener Sand. Das Wasser fällt vom Ufer weg ca. 300 Meter weit seicht ab und eignet sich somit auch für weniger erfahrene Schwimmer, Kinder kann man beruhigt spielen lassen. Das transparente und kristallklare Wasser schillert in kräftigen Farben von Smargadgrün bis Türkis und zeichnet durch das reflektierende Sonnenlicht faszinierende Lichtspiele auf den Meeresboden.

Wer gerne ausgiebig schwimmt oder die Unterwasserwelt erkundet, auf den wartet das blaue Meer von Orrí mit seiner reichen Meeresfauna, ideal für Sportfischer und Taucher. Nicht weit vom Ufer ragen graue, vom Meer abgerundete und glatt geschmirgelte Klippen aus dem Wasser, die der Landschaft zusätzlichen Reiz verleihen. Durch den stets Wind ein beliebtes Ziel für Surfer. Hinter dem Strand spenden ausgedehnte Pinienhaine Schatten.

Der auch „großer Strand“ genannte Hauptstrand von Orrì ist ein ca. dreieinhalb Kilometer langer weißer Sandstrand, an dem es einen großen Parkplatz mit Wohnwagen-Stellplätzen gibt. Das Serviceangebot ist umfassend: Verleih von Strandausstattung, Trettboote, Kanus, Jet-Ski, Restaurants, Kiosks, Bars, Kinderspielplätze. Der Strand gehört zum Campingplatz. Ebenso gibt es mehrere Hotels in der näheren Umgebung. Im Sommer ist die Straße am Strand entlang gesäumt von Verkaufsständen, Lokalen, Musik und Unterhaltung. Weiter südlich befinden sich die Strandabschnitte Foxilioni und ‘Golfetto’, wo sich Sand und Granitfelsen abwechseln. All das umrandet eine herrlich duftende mediterrane Macchia. Ein besonderes Schmuckstück des Lido di Orrì ist Cala Ginepro, deren Name von dem Wald aus dichten Wacholdersträuchern kommt, der bis zum Strand geht. Die grüne Vegetation bildet einen malerischen Farbkontrast zum Azurblau des Meeres, zum feinen weißen Sand, den glatten Kieseln und den Rosatönen der umliegenden Granitfelsen.

Angrenzend an den Küstenstreifen von Orrì liegt ein weiteres Wunder der Gegend um Ogliastra, Cea, ein ein Kilometer langer feiner Sandstrand mit seichtem, azurblauem Wasser und zwei vorgalgerten roten Felsen, is Scoglius Arrubius, die man schwimmend oder mit dem Ruderboot erreicht: ein unvergessliches Farbschauspiel. Ein Spaziergang dort ist die reinste Sinneserfahrung: seidiger Sand unter den Füßen, mediterrane Düfte, die Geräusche und Farben des Meeres. Ein weiteres Beispiel für roten Porphyr gibt es neben dem Hafen von Arbatax mit den Rocce Rosse (rote Felsen) zu bewundern, ein spektakuläres Naturschauspiel, hinter dem geschützt der Strand des Städtechens namens Cala Moresca liegt. Nur etwas weiter südlich bezaubern die Blautöne von Porto Frailis. Deutlich dunkler sind die Basaltfelsen bei Punta su Mastixi, kleine Buchten und dazwischen kleine Grotten und Höhlen bilden: von hier reicht der Blick von Capo Sferracavallo im Süden bis Capo Monte Santo im Norden. Der Meeresgrund fällt mit Felsen und Sand stufenweise ab.

Tortolì ist die Pforte zur Ogliastra. Die Heimat der Langlebigkeit, ein vielfältiges Gebiet mit zahlreichen Formen und Facetten: neben tropischen Stränden gibt es Wälder, fruchtbare Ebenen, Seen sowie landwirtschaftlich genutzte Hügel. Nach einem Bad im Meer ist es nun an der Zeit für Kultur, Traditionen und Archäologie, insbesondere in s’Ortali ‘e su Monti, einer prähistorischen Stätte. Zum Abschluss des Ausflugs kehren Sie ein in die restaurants und lassen Sie sich die lokalen Köstlichkeiten munden, von den culurgiones bis hin zum gegrillten Fleisch, dazu ein gutes Glas Cannonau.

Ost

Lotzorai

Lotzorai ist eine Gemeinde in der Ogliastra, die sich in der Mitte der Ostküste Sardiniens befindet. Das Dorf liegt zwischen zwei Flüssen, dem Pramaera und dem Rio Girasole, inmitten eines Amphitheaters, das in das Massiv des Monte Oro gegraben wurde. Der Ursprung des Ortsnamens ist unklar, auch wenn er bis in die vorrömische Zeit zurückreichen dürfte. Im Mittelalter war das Dorf Teil der Curatoria di Ogliastra im Judicat de Càlari. Seine Stadtstruktur ist typisch für ländliche Dörfer, mit großen Häusern mit weitläufigen Innenhöfen. Die Gassen der Altstadt kreuzen sich und bilden eine reizvolle Kulisse.

Sehenswert sind die Nuraghe von Orzudeni, aber auch die Medusenburg, die im Mittelalter auf den Überresten eines Gebäudes aus der punischen Zeit errichtet wurde. Die meisten der in der Kupferzeit (2700-1800 v. Chr.) in den Fels gehauenen domus de janas und Kollektivgräber befinden sich in der Gegend von Funde e Monti, entlang der Provinzstraße nach Talana. Der Legende nach waren die domus de janas die Häuser von guten oder bösen Feen, die auf Sardinisch Janas genannt werden. Vor dem Strand von Lotzorai liegt die „Isolotto dell'Ogliastra“, eine 47 m hohe und über 10 ha große Insel aus rotem Porphyrgranit.

 

Ost

Mannu-Gebiet

Die archäologische Fundstätte befindet sich auf einer Basaltanhöhe oberhalb des Golfes von Orosei. Die eintürmige Nuraghe ist etwa 12 m hoch und wurde aus Basalt und Vulcanit errichtet. Der Eingang ist mit einem Architrav versehen und führt in einen zentralen Raum, der durch den Einsturz fast vollständig versperrt ist. Die äußeren Mauern lassen auf vier Nischen schließen, bei denen es sich vermutlich um Schilderhäuser handelt, die über ein Treppenhaus zu erreichen waren, das anschließend von der Außenmauer umschlossen wurde. Um die Nuraghe herum befindet sich ein Dorf mit Hütten, das von einer aus großen Steinblöcken und natürlichen Gesteinsbrocken bestehenden Mauer umfriedet war.

Nehmen Sie am Ortsausgang von Dorgali die Staatsstraße 125, die so genannte &bdquo.Orientale Sarda' in südlicher Richtung. Biegen Sie auf der Höhe des Tunnels links nach Cala Gonone ab. Etwa 4 km nach der Kreuzung fahren Sie rechts auf eine unbefestigte Straße, die Sie zu der archäologischen Fundstätte führt.

Tel.: 0784 927200/36 - 0784 96721 - 338 8341618 - 349 442552/3/4/8
Website: www.dorgali.it
E-Mail: ghivine@tiscali.it

Razzoli

Sie ist die vorletzte Bastion Sardiniens in den Bocche di Bonifacio, an der Grenze zu Korsika, etwas nördlich liegt nur ihre „Zwillingsinsel“ Santa Maria. Razzoli überragt im Norden mit seinen hohen Klippen den Park des La-Maddalena-Archipels, dessen fünftgrößte Insel sie mit einer Fläche von eineinhalb Quadratkilometern und einem Küstenumfang von über zwölf Kilometern ist. Größer sind La Maddalena, von wo aus man einen Ausflug nach Razzoli und zu den anderen Inseln unternehmen kann und zwar Caprera, Garibaldis „Garten“, der durch den Passo della Moneta mit seiner „großen Schwester“ verbunden ist, sowie Spargi und Santo Stefano. Razzoli ist die größte Insel des nördlichen „Trios“, zu dem auch Budelli - mit seinem legendären rosa Strand - und Santa Maria gehören, die nur wenige Meter entfernt und durch den Asinelli-Pass verbunden sind.

Unverwechselbare Merkmale von Razzoli sind die zerklüftete Küste und ihre bergige Beschaffenheit mit dem höchsten Gipfel, dem 65 Meter hohen Monte Cappello, während das Faszinierendste ihrer Geschichte die Geheimnisse sind, die sie birgt und die im Laufe der Jahrhunderte immer größer und beeindruckender geworden sind. Die unberührte Vegetation und die Meeresfauna sind ihre Hauptmerkmale, und nicht umsonst mutet von den 60 Inseln und Inselchen des Archipels gerade sie am wildesten an. Sie ist mit ihren hohen Granitfelsen ein Damm gegen die Unwetter der oft rauen See am Nordausläufer Sardiniens. Die von Meer und Wind geformten Felsen sind wahre Naturskulpturen. Und einige geschützte Buchten wahre „Juwelen“: Cala Cappello, Cala Noce, Cala Lunga, die nur auf dem Seeweg zu erreichen ist und Kieselsteine sowie feinen Sand prägen, und andere kleine Sandbuchten wie Cala Bove marino: Früher konnte man von hier aus, nicht weit vom Ufer entfernt, die „scheue“ Mönchsrobbe beobachten, die zuletzt 1997 vor der Bucht gesichtet wurde. Das Meer hat eine azurblaue bis tiefblaue Färbung und der Meeresboden ist reich an Meeresfauna und -flora, die sich bestens für Schnorchel-Fans eignet.

Im Landesinneren führen zwischen Granitfelsen und mediterraner Macchia, wie vor allem Strohblume und Wacholder, alte Saumpfade in das Herz der Insel, das vorwiegend von Seevögeln bewohnt wird, bis zum Leuchtturm, der 1974 neben dem alten Gebäude aus dem Jahre 1843 errichtet wurde. Man kann das imposante Bauwerk, das sich steil über dem Meer erhebt und dessen Licht bis zu 13 Meilen vor die Küste reicht, besichtigen. Das Gebäude ist mit dem Strand von Cala Lunga durch einen Saumpfad verbunden, der von den Familien, die auf der Insel lebten, für den Transport von Treibstoff und Lebensmitteln genutzt wurde. Kurz vor dem Leuchtturm stößt man auf ein Grab, um das sich alte Legenden ranken. Hier soll eine junge Frau, die Tochter eines Leuchtturmwärters, die im Kindbett gestorben ist, begraben sein, deren herzzerreißendes Klagen in gewissen Nächten noch immer zu hören sei. Andere wiederum behaupten, im Grab sollen zwei französische Seeleute bestattet sein, die 1855 Schiffbruch erlitten haben.

Palau

Palau erhebt sich eingebettet an einem vor dem Nordwind gut geschützten Punkt. Es ist bekannt für die eingeschnittenen Küstenteile, die es weltweit einzigartig machen, auch wegen der blauen und kristallklaren Gewässer.

Das Leben hier dreht sich um den Tourismus und um den Hafen, die Anlegestelle, die die Insel mit dem La-Maddalena-Archipel verbindet.

Das Dorf ist ein Zentrum mit berühmtem Nachtleben und die Lokale sind belebt mit Jugend, Lichter und Veranstaltungen füllen die Sommernächte.

Porto Rafael enthüllt das elitäre und suggestive Erscheinungsbild der Insel, mit seinen niedrigen Villen und dem Touristenhafen, eingerahmt durch ein Szenarium mit wilden Olivenbäumen, Myrte und Lavendel. In der Nähe befindet sich die Landzunge von Capo d'Orso, wo sich der berühmte Granithügel befindet, der durch die Erosion im Laufe der Zeit zu einem großen Steinbären geformt wurde.

Hier kann man die volle Pracht des Meeres genießen: Die Strände von Punta Sardegna, unbezähmbare Schönheit und Cala Trana mit den exotischen Gesichtszügen, sind einige unvergessliche Orte. Lassen Sie sich von Porto Faro mit der nordischen Atmosphäre verzaubern.

Wenn Sie zu Ihrem Aufenthalt noch einen Hauch Kultur und Geschichte hinzufügen möchten, können Sie die Gigantengräber von Li Mizzani oder jene von Sajacciu in der Nähe der Kirche San Giorgio besuchen.

Unter den Festen des Dorfes ist das Fest der „Santa Maria delle Grazie“ in der ersten Septemberwoche zu erwähnen sowie das ländliche Fest von San Giorgio, das am ersten Mai abgehalten wird.

In der Gemeinde von Palau wird alljährlich der berühmte Karneval mit Umzugswagen und maskierten Gruppen veranstaltet, die durch das Dorf ziehen. Ein Grund mehr, um auch im Winter nach Palau zu kommen!

Ost

Perdasdefogu

Es ist ein Bergdorf, das sich im Süden der Region Ogliastra befindet. Es befindet sich in einer beherrschenden Position am Rand der Tacchi-Region und hat ein Gebiet, das aufgrund seiner Umwelt und Geologie sehr interessant ist. Perdasdefogu besitzt nämlich ein kleines Anthrazitvorkommen, das bis zum Zweiten Weltkrieg abgebaut wurde. Der Name des Dorfes ist seit dem Mittelalter bekannt und bedeutet im sardischen Campidano aufgrund des reichlich vorhandenen Kalksteins ' Feuerstein '. Seine Besiedlung seit der Frühgeschichte ist durch Gräber von Riesen und eingestürzte Nuraghen belegt. Im Mittelalter gehörte es zur Curatoria von Quirra und zum Judicat von Cagliari. Die Wirtschaft des Dorfes basiert fast ausschließlich auf Landwirtschaft und Viehzucht. Am Rande des Dorfes befindet sich das Polygone Interarmées du Salto di Quirra.

Wunderbare Steineichen und selten schöne endemische Pflanzen wachsen in den Wäldern rund um das Dorf. Enge Pfade durch die Berge bieten einmalige Aussichten auf die tacchi von Jerzu. Die Pfarrkirche San Pietro wurde zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert im Stil der Klassiker erbaut. Im oberen Teil des Dorfes liegt die Kirche San Sebastiano aus dem 11. Jahrhundert mit frühromanischen Formen. Auf dem Land sind die Kirchen Santa Barbara und San Salvatore. Die Bewohner des Dorfes sind mit den religiösen Traditionen eng verbunden. In der Karwoche beginnen die Vorbereitungen für Su Nenniri: Man gibt Weizen zusammen mit zerstoßenem Lein und Wasser in eine Tonschüssel und lässt ihn drei Wochen unter dem Bett im Dunklen keimen. Gründonnerstag und Karfreitag benutzt man ihn zur Dekoration der Kapelle. Am Ostersonntag wird er gesegnet und am Ostermontag auf die Felder verstreut, um Fruchtbarkeit und reiche Ernte zu erbeten. Zu den innigsten Festen des Dorfes zählen San Sebastiano am 20. Januar, San Pietro, Patron des Dorfes, am 29. Juni und Santa Barbara am letzten Sonntag im Mai. Die Heiligenstatue wird in einer Prozession vom Dorf zur Kirche auf dem Land geleitet, wo zwischen religiösen und weltlichen Feiern das Gelübde gegenüber der Jungfrau und Märtyrerin erneuert wird.