Interessant sind die traditionellen Wohnhäuser an den Hauptstraßen mit ihren großen Zufahrtstoren, durch die man den Innenhof betritt, auf den die Räume im Ergeschoss gehen. Bei mehrstöckigen Häusern befinden sich im Erdgeschoss Lagerräume. Die Häuser sind aus Stein und meistens ohne Verputz. Dieses Material wurde gewählt, weil es überall in der Gegend vorhanden ist. Es ist reich an Sandstein, Schamotte und Mergel.

Man kann auch die romanische Kathedrale San Pietro aus dem 13. Jahrhundert besichtigen, ein Werk der Arbeiterschaften aus der Toskana, die in Sardinien tätig waren. Daneben befindet sich die Wahlfahrtskirche S. Giorgio. Wichtig ist das Fest San Giorgio, der erste Bischof von Suelli und Schutzpatron des Dorfes, das Ende Mai um Pfingsten begangen wird. Das Fest dauert fünf Tage. Am Samstag wird die Heiligenstatue gekleidet, am Sonntag werden is truncus (die Stämme) gesegnet, darauf folgt eine Prozession und in Cea S'Antoni wird ein Lagerfeuer entzündet. Am Montag und Dienstag wird getanzt und gesungen und ein Feuerwerk abgeschossen.