Sardinien - Der große Start des Giro100

Giro d'Italia in Sardegna

Sardinien - Der große Start des Giro100

In drei Tagen wird der Unterhaltungszug die „Rosa Karawane“ von Norden nach Süden auf Entdeckungsreise durch diese einzigartige, sagenumwobene Insel ziehen

Für die 100. Auflage des Giro d’Italia, einem der beliebtesten Ereignisse überhaupt, wurde diese Insel als Kulisse für die ersten Etappen auserkoren. Sardinien steht von 5. bis 7. Mai weltweit im Mittelpunkt des Geschehens: Gezeigt werden Naturschätze, Kultur und kulinarische Spezialitäten dieses Landstrichs, das rund ums Jahr durch seinen Reiz und seine unverfälschte Gastfreundschaft bezaubert.

Gestartet wird in Alghero, der Hauptstadt der Korallenküste

Fast 600 Kilometer in drei Tagen vorbei an 44 Städten und Dörfern. Los geht es an der Nordküste Sardiniens von Westen nach Osten. Die erste Etappe führt von der Korallenküste, mit ihrem wunderschönen Naturpark von Porto Conte, Meeresschutzgebiet von Capo Caccia mit den malerischen Neptungrotten und goldgelben Sandstränden. Die Nekropole von Anghelu Ruju ist das bedeutendste Zeugnis der Ursprünge von Alghero. Die Altstadt hat einen ganz besonderen Reiz: Es ist ein Labyrinth von Gässchen, die oftmals in belebte Plätze münden. Paläste und Festungen, wie auch der Sulis Turm, der für dieses Ereignis rosa beleuchtet ist, und die bunte Majolikakuppel von San Michele, die die katalanischen Ursprünge der Stadt in Erinnerung ruft.
Alghero al tramonto
Eine historische Stadt am nördlichsten Ausläufer der Westküste Sardiniens, die auch als Fremdenverkehrsort und als Hauptstadt der Korallenküste...

Von Westen nach Osten entlang der Nordküste

Die rosa Karawane zieht durch die Kunst- und Kulturstadt und auch Hauptstadt Nordsardiniens Sassari und weiter Richtung Golf dell’Asinara nach Castelsardo, einem mittelalterlichen Meeresdorf. Nach Badesi und der Costa Paradiso geht es weiter in die traumhafte Gallura bis nach Santa Teresa Gallura: Von der Valle della Luna bis Rena Bianca direkt zum Maddalena Archipel, einem Naturerbe von unschätzbarem Wert. Die Gruppe zieht weiter Richtung Palau, wo die Roccia dell’Orso thront entlang der exklusiven idyllischen Costa Smeralda. Von hier aus erblickt man den Zielort Olbia, wo das erste „Maglia Rosa“ (Rosa Trikot) verliehen wird. Die „glückliche Stadt“ liegt an einem Golf mit türkisblauen Buchten und weißen Stränden, dem Meeresschutzgebiet der Tavolara, einer beeindruckenden Insel gegenüber von San Teodoro. Empfangen wird die Gruppe von der Basilika San Simplicio und dem Archäologischen Museum, die beide rosa beleuchtet sind. Abgeschlossen wird diese Etappe mit lokalen Gaumenfreuden und Vermentino.
Spiaggia Rena Bianca - Santa Teresa Gallura
Ein markanter Ort erhebt sich auf einem Felsvorsprung ganz im Norden Sardiniens, direkt auf die Straße von Bonifacio, einem beliebten und ebenso...

Trautes, bodenständiges Sardinien

Die zweite Etappe führt tief in die Gallura bis zu den Toren der Barbagia. Nach Bitti, dem Ort des Tenorgesanges, geht es nach Zentralsardinien, nach Nuoro, dem „sardischen Athen“. Die Gruppe fährt am Monte Ortobene entlang, auf dessen Spitze der Heiland thront und weiter in Richtung Golf von Orosei, der von Sandküsten und steil ins Meer abfallenden Kalkfelsen gesäumt ist. Und hier sind Dorgali und Cala Gonone mit ihren wunderschönen kleinen Buchten und geheimnisvollen Grotten. Vom Gebiet um Nuoro bis Ogliastra, dem „Land der Hundertjährigen“. Hinter Baunei eröffnet sich ein unvergleichlich schöner Mittelmeerabschnitt, dessen Inbegriff Cala Mariolu und Cala Goloritzé sind. Zielort ist Tortolì, das in ein wirklich beeindruckendes Gebiet übergeht. Empfangen wird die Karawane hier von den Rocce Rosse (roten Felsen), die dem Anlass entsprechend in rosa gehüllt sind. Abgerundet wird diese Etappe von Pastaspezialitäten wie Culurgiones und anderen Delikatessen, die zum Cannonau gereicht werden, und die man in Ogliastra unbedingt kosten sollte.
Rocce Rosse - Arbatax
Dieser Strand liegt im Golf von Arbatax und zeichnet sich durch den Untergrund mit weißen Klippen und roten Granitfelsen aus

Für den Radtourismus wie geschaffene Straßen

Am Tag danach geht es weiter ins Küstengebiet zwischen Tortolì und Barisardo, wo der wunderschöne Strand von Cea an erster Stelle steht. Nach Marina di Cardedu, Gairo und Tertenia, gelangt man nach Sarrabus, dem Land der Zitrusfrüchte und der Traumstrände, wie Costa Rei. Villasimius zeigt die Juwelen des Meeresschutzgebietes von Capo Carbonara, darunter Porto Giunco und Punta Molentis. Von der „Perle des Südens“ geht es weiter am Golf degli Angeli, über Solanas, Geremeas und Mari Pintau, bis nach Quartu Sant’Elena. Vor der Kulisse des langen Strandes des Poetto und des Parks von Molentargius, dem die rosa Flamingos Farbe verleihen, wird Einzug nach Cagliari gehalten, dem Zielort dieser Etappe.
Porto giunco - Villasimius
Ist der Urlaubsort par excellence im südöstlichen Teil Sardiniens: kristallklares Meer, strahlend weiße Strände, mondänes Leben und gutes Essen...

Ankunft in die traumhafte Hauptstadt

Cagliari ist Synonym für Kunst, Natur und gutes Essen. Malerische alte Stadtviertel mit Blick auf das Meer, Panoramaterrassen mit rotglühenden Sonnenuntergängen für romantische Abende. Am Fuße des Viertels Castello , der Stadttürme Torri dell’Elefante und San Pancrazio liegt das Viertel Marina, wo sich die Paläste der Via Roma erheben. Besonders sehenswert der Palazzo Civico, der rosa beleuchtet ist. Auch das Viertel von Stampace trägt jeden 1. Mai ein buntes Kleid, aber aus Blumen anlässlich des Sant’Efisio Festes. Villanova, das mit Castello durch die Bastion Saint Remy verbunden ist, wird Sie mit seinen eleganten Boutiquen und baulichen Schätzen empfangen. Um die Altstadt gibt es weitere Sehenswürdigkeiten, wie das Römische Amphitheater, der Botanische Garten, die Basilika San Saturnino, die Basilika Nostra Signora di Bonaria, den Hügel von Tuvixeddu, die Burg San Michele bis zum Weiher Stagno di Cagliari.
Cagliari veduta dal mare
Die Hauptstadt Sardiniens ist Inbegriff mediterraner Atmosphäre und bietet all das, was Sie von einem Urlaub erwarten: Geschichte und Kunst, Meer...

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