Tortolì

Arbatax veduta panoramica - Tortolì

Tortolì

Ist der wichtigste Ort der mittelöstlichen Küste Sardiniens und berühmt vor allem ob seiner wunderschönen Strände, landschaftlichen Vielfalt, Traditionen sowie Landwirtschafts- und Fischereiprodukte

Tortolì ist das Tor von Ogliastra und leitet in ein vielfältiges, faszinierendes Gebiet über: rund um die Stadt, die 11.000 Einwohner zählt und im Sommer von zehntausenden Besuchern belebt wird, prägen tropische Strände, Wälder und mediterrane Macchia, fruchtbare Ebenen und Lagunenseen, landwirtschaftlich bebaute sanfte Hügel und ein einzigartiger roter Pophyrstreifen das Bild, der parallel zur Küste verläuft. Die Rocce Rosse (roten Felsen) sind ein absolut spektakuläres Beispiel dafür. Dieses Naturdenkmal im Ortsteil Arbatax ragt aus dem smaragdgrünen Meer empor und bietet einen zauberhaften Farbkontrast: Das ist die Kulisse für das Musikfestival Rocce Rosse Blues. Daneben liegt der Hafen, an dem die Touristen ankommen und von dem die Schiffe zu den wunderschönen Buchten der Ogliastra abfahren. Das Meer von Tortolì ist eine Augenweide und der am meisten mit der „Blauen Flagge “ ausgezeichnete Küstenstreifen der Insel. Hinter den Rocce Rosse erhebt sich die Cala Moresca eine „städtische“ Perle mit Granitfelsen und goldgelbem Sand. Nur etwas weiter südlich bezaubern die Blautöne von Porto Frailis und der lange Lido di Orrì: 16 km verborgene Buchten und kleine Strände, darunter die wunderschöne Cala Ginepro mit ihrem feinen Sand, den geschliffenen Steinchen und dem Wacholderwald sowie San Gemiliano. Die roten Felsen ragen auch im Paradies von Cea empor, ein 4 km langer weißer, weicher Sandstrand. Dieses Naturschauspiel wird von einladenden Grünflächen, wie dem Stadtpark La Sughereta und dem Batteria-Park auf der Spitze eines Hügels mit Aussicht über den gesamten Golf, abgerundet.

Aus der Nuraghenzeit sind in diesem Gebiet über 200 Monument geblieben, wie die Fundstätte S’Ortali ‘e su Monti belegt: Auf 7 Hektar sind eine Nuraghenanlage, ein Riesengrab, zwei Menhire, Hütten, eine Domus de Janas, eine Mauer und Überreste einer weiteren Nuraghe verteilt. Mit der Ankunft der Phönikiern im 7.Jh.v.Chr. und Punier in diesem Gebiet entstand Sulci Tirrenica, ein strategischer Hafen für die alten Seeleute. Spuren der Punier findet man auch im Lagunensee von Tortolì, während die Schiffsrelikte auf dem Meeresgrund des Golfes an die Zeit der römischen Herrschaft erinnern. Aus der spanischen Zeit wiederum sind die Wachtürme, darunter der Torre di San Miguel. In der Stadt sind das Museum für moderne Kunst Su Logu de s’Iscultura und die ehemalige Kathedrale Sant’Andrea, die Ende des 18.Jh. im klassizistischen Stil auf einer älteren Kirche errichtet wurde, von der noch zwei Kapellen übrig sind. In einer davon wurde die Statue der Hl. Elisabeth von Ungarn gefunden. In der Kirche befindet sich ein prächtiger Altar aus mehrfarbigem Marmor. Das beliebteste Fest von Tortolì ist das der Stella Maris Ende Juli in der kleinen Kirche von Arbatax mit anschließender Meeresprozession.

In den örtlichen Restaurants kann man Culurgiones, „ährenartig “ geschlossene Teigtaschen, Suppen, Spanferkel, Lammbraten und gekochtes Schaffleisch kosten. Dazu passt ein Gläschen Cannonau, der bei einer Reise in die Ogliastra nicht fehlen darf.

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