Das archäologische Ausgrabungsgebiet befindet sich auf dem Hügel Cuccuru Nolza, dem höchsten Hügel der Schieferhochebene von Su Pranu, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die im Herzen Sardiniens gelegene Barbagia di Belvì hat. Das archäologische Ausgrabungsgebiet erstreckt sich über ca. 2,5 ha und umfasst die Nuraghe Nolza, bestehend aus einem Hauptturm und einer Vierecksbastion sowie einem um die Nuraghe herum errichteten Hüttendorf.
Die Anlage wurde in zwei unterschiedlichen Bauphasen errichtet, in denen unterschiedliches Baumaterial zum Einsatz kam: Der Hauptturm, zwei der vier äußeren Türme und einige Kurtinen wurden aus Schieferblöcken errichtet, während die anderen beiden Türme und die restlichen Mauerbereiche aus Porphyr bestehen.
Besonders interessant ist eine der Bastionstrukturen: Sie weist kein Tholos-Gewölbe auf, verfügt aber über einen Balkon mit Überresten einer Feuerstelle aus Trachytgestein.

Von der Staatsstraße 131 fährt man auf der Höhe der Abzweigung Uras-Laconi in Richtung Ales ab und durchquert auf der Staatsstraße 442 die Ortschaften Morgongiori, Ales, Escovedu und Senis. Man fährt weiter in Richtung Nureci, ohne die Ortschaft zu durchqueren, bis nach Laconi. Man verlässt den Ort in nördlicher Richtung und biegt auf die Staatsstraße 128 ein, die direkt nach Meana Sardo führt. Vor Erreichen der Ortschaft biegt man etwa 1 km vor dem Ort links auf eine geteerte, aber teilweise holprige Straße ab. auf dieser Straße bleibt man etwa 4 km lang, bevor man links auf eine ungeteerte Straße abbiegt, danach biegt man an der ersten Kreuzung erneut links ab und an den folgenden beiden Kreuzungen rechts auf einer Strecke von insgesamt ca. 3 km. Die Straße führt bis zur Nuraghe, die etwa 100 m links der Straße liegt.

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