Nicht weit vom aragonischen Wohnhaus entfernt liegt die Pfarrkirche San Pietro Apostolo aus dem 16. Jahrhundert aus rotem Trachytstein. Das Äußere der Kirche wurde in neuerer Zeit durch Umbauarbeiten verändert. Am Flussufer befinden sich die römischen Thermen aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., die man heute nach langen Restaurierungsarbeiten besichtigen kann. Die antiken Thermalanlagen Aquae Ypsitanae sind auf mehreren Ebenen angelegt und bestehen aus zwei Gebäuden. in einer dieser Einrichtungen ist ein rechteckiges Wasserbecken erhalten geblieben, mit Thermalwasser aus den Quellen und einer Wassertemperatur von 54&deg.C.

Nicht weit vom Dorf entfernt liegt die Landkirche San Lussorio, die Vittorini Mönche um 1100 auf den Gebäuderesten einer frühchristlichen Krypta errichteten. Die Ruinen der antiken, in Wasserdampf gehüllten Thermen stellen ein beeindruckendes Szenarium dar. Beachtenswert sind neben der romanischen Kirche San Lussorio auch die sogenannten cumbessias oder muristenes, die Gebäude nahe der Kirche, die den Pilgern als Unterkunft dienten. Der Bauplan dieser Bauten erinnert an die heiligen Umzäunungen der Nuraghen. Während des Festes zu Ehren des Dorfpatrons San Lussorio, das vom 20.-30. August stattfindet, kommt durch die Pilger, die novenanti, Leben in die cumbessias. Ebenfalls im August findet im aragonischen Haus eine Ausstellung lokaler Handwerkserzeugnisse statt.