Autunno in Barbagia, Herbst in Barbagia, auf der Entdeckung des Herzens von Sardinien

Scorcio di paese - Austis

Autunno in Barbagia, Herbst in Barbagia, auf der Entdeckung des Herzens von Sardinien

Ab dem 1. September bis zum 16. Dezember, beleben an 16 Wochenenden, 32 Zentren des Nuorese die Ausgabe 2018 einer touristischen Exzellenz von Sardinien, mit der Wiederentdeckung authentischer und traditioneller Gegebenheiten und Aromen
eine Wanderausstellung der Tradition und Authentizität der Barbagia-Gemeinden

Erfahrene Frauenhände besticken Kleidung und Teppiche auf dem Webstuhl, arbeiten an Filindeu und anderen traditionellen Teigwaren und dekorieren Pintaubrote, die „de sos maistos“. Sie produzieren mit viel Sorgfalt Keramikvasen, führen Intarsien „arresolzas“ aus und kreieren filigranen Schmuck. In den Küchen der Cortes wird das Carasau gebacken und die gefüllten pan'e saba, pistiddu und durchicheddos zubereitet. Die Schreiner schnitzen das Holz der Sas Cascias, die Schmiede schlagen meisterhaft das Eisen, die Bauern pressen die gerade geernteten Trauben und die Hirten bereiten den Ricotta zu. Unterdessen genießen die Gäste die atemberaubenden Aussichten und probieren die gastronomischen Köstlichkeiten, begleitet von vollmundigen Weinen. Und sie unterhalten sich mit den Handwerkern, um die Bräuche von damals zu entdecken. Der Herbst in Barbagia ist eine Reise in das „Herz“ von Sardinien, eine Wanderausstellung über die Authentizität und Traditionen des Gebiets. Die Wochenenden in den vier Monaten werden durch kulturelle Exzellenz, Kunsthandwerk, und önogastronomische Spezialitäten belebt. Alles in den Haus-Höfen der Dörfer und Städte. Jede Gemeinde mit ihren Berufungen.

Sos coricheddos, dolce tipico - Nuoro
Tessitura al telaio - Sarule
Lavorazione del torrone - Tonara
Im angenehmen Klima des Septembers, vielfältige Landschaften, exzellente Handwerkskunst und Köstlichkeiten

Es beginnt mit Bitti, der Heimat des canto a Tenore, Unesco-Erbe. Hier hat die nuragische Zivilisation ein einzigartiges Denkmal errichtet: das Wahlfahrtskirchen-Dorf auf Romanzesu. Dann Oliena: ihre herzliche Gastfreundschaft wird Sie zu Orten führen, die in der Zeit stehen geblieben zu sein scheinen, Hier werden Sie antike Kirchen, Textilien, Juwelen in Filigran, Pecorino und Nepente entdecken. In Dorgali treffen die Supramonte-Berge auf das kristallklare Meer des Küstendorfes Cala Gonone: Sie werden eine außergewöhnliche Vielfalt an Landschaften und Sehenswürdigkeiten auffinden. An den gleichen Tagen findet die Ausstellung Sarule statt, berühmt für ihre kostbaren und farbenfrohen Teppiche. Es folgen Austis, ein Dorf, in dem Wissen und Traditionen aus den benachbarten Gebieten aufeinandertreffen, und Orani, die Heimat von Handwerkern, großen Künstlern und Intellektuellen. Sie schließen einen Monat und öffnen den nächsten, Lula, am Fuße des kalkhaltigen Riesen Monte Albo; ein Ort der prähistorischen Schätze, der Industriearchäologie und der antiken Kultstätten, und Tonara, die Stadt des Nougats und der Kuhglocken (Sonaggias), ein Ort der Ausflüge durch alte Wälder.

Veduta panoramica -  Gavoi
Su Romanzesu, area archeologica - Bitti
Su lionzu, copricapo femminile - Orgosolo
Oktober im Zeichen weltlicher Traditionen, surrealer Atmosphären und Überresten der Vergangenheit

Zwischen Bergen und dem Gusana-See, liegt Gavoi, ein Dorf der traditionellen Handwerkskunst. Von den Balkonen seiner Steinhäuser aus treten Schriftsteller und Künstler während der Isola delle storie (Insel der Geschichten) auf. Legenden über Janas umgeben Meana Sardo, ein Dorf von Häusern mit gewölbten Portalen und „spanischen“ Umrandungen. In Onanì gibt es eine architektonische Besonderheit: neben der Nuraghe Santu Pretu wurde im XI Jahrhundert die Kirche San Pietro gebaut. Mitte Oktober kommen die Naturdenkmäler von Orgosolo dran: die Schlucht über Suercone und der Canyon über Gorropu. Die murales (Wandmalereien) färben die Häuser und schaffen ein Freilichtmuseum. Eine mysteriöse und surreale Aura der Stille schwebt über Lollove, der Inspiration für große Schriftsteller. In Sorgono lernen Sie die außergewöhnliche Ausrichtung der Menhire Biru eConcas kennen. Das immense Naturerbe von Belvì schlängelt sich durch Kalksteinabsätze und Gennargentu. Hier kommt der Trenino Verde vorbei, der im alten Bahnhof des Dorfes de is caschettes, köstliche Süßigkeiten der Braut, Station macht. Der Oktober endet mit den märchenhaften Landschaften von Aritzo, zwischen Kastanienwäldern und Carapigna (köstliches Sorbet), und mit Ottana, dem Dorf Boes und Merdules, einem weiteren berühmten Zentrum für handwerkliche Traditionen.

Maschera Mamuthone - Mamoiada
Scorcio del paese - Fonni
Caschettes, dolce tipico  -  Belvì
Lichter und Farben im November: zwischen Wein, alten Riten und Handwerk der alten „Botteghe“

Desulo weiht den November ein, das sich vor allem durch seine fein bestickten Schals auszeichnet. In Mamoiada werden Sie den intensiven Duft der Weinberge wahrnehmen: das ist das Land des Weins, der Sie während der Riten der Mamuthones und Issohadores begleiten wird. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd folgen Sie den Pfaden der Hirten. Symbolstadt der Kultur und Traditionen, ist Nuoro das sardische Athen. Sie machen eine kulturelle Reise durch die Museen der Stadt, die vom Berg Ortobene dominiert wird. In Tiana tragen echte Produkte und das Gemeinschaftsgefühl zu gesundem und langen Leben bei. Es ist berühmt für seine Mühlen und Webstühle, wo die „Orbace“ (ein Wollstoff) hergestellt wurde. Mitte November stehen die architektonischen Juwelen des Dorfes der Diplomierten, Olzai, im Rampenlicht: Anfang des 20. Jahrhunderts war der Anteil der Analphabeten sehr gering und die Zahl der Magister sehr hoch. Dann das Licht und die Farben von Atzara. In einem Labyrinth von Gassen entdecken Sie mittelalterliche Häuser mit von sos picapedres geschnitzten Fassaden. Der Blick verliert sich auf den weiten Weinbergen und Kirschbäumen: Viele Künstler haben sich von ihnen inspirieren lassen. Der November wird abgeschlossen mit Orotelli, der Heimat von sos cambales, klassische Stiefel aus handgefertigtem Leder, und Ollolai, das der Legende nach die Residenz von Ospitone, dem König der Barbaricini (6. Jahrhundert) war. Affodillkörbe, die von den Frauen des Dorfes verwoben werden und sintrumpa, Kampf vielleicht nuragischen Ursprungs sind seine Symbole.

Filindeu e maccarones de busa - Oliena
S'iscrarionzu, cestino di asfodelo - Ollolai
Donne in abito tradizionale - Meana Sardo
die Düfte und Aromen des Monats Dezember: von der unberührten Natur bis zur Entdeckung von Archäologie und Geschichte

Die nuragischen Denkmäler, das Santuario di Abini und das Dorf s‘Urbale, haben Teti berühmt gemacht. Hier wurde die Schlafende Venus gefunden, eines der ältesten Werke der sardischen Kunst. Die Ressourcen von Funtana Raminosa haben die Geschichte von Gadoni geprägt: Die Nuragogen schmolzen dort Kupfer, die Karthager und Römer gruben dort Bergwerke, die in der Neuzeit wiederverwendet wurden. Auf den Pfaden durch Berge und Wälder, entdecken Sie magische Winkel, wie den Wasserfall s'Istiddiosa. Auch Oniferi wird Sie mit der Tradition des populären Tenorgesangs überraschen, die von religiöser Feierlichkeit bis zur Melancholie der Liebe reicht. Für die freien Tage der Immaculata (Maria Empfängnis am 8. Dezember) ist hier das höchste Dorf der Insel, Fonni, der ideale Ausflugsort. Ein Skigebiet, wo jede Jahreszeit ihre eigenen Farben zeigt: Pfingstrosen, Heckenrose und Purpurfarben umrahmen den Herbst. Der Wasserbau von Gremanu und die Nekropole von Madau sind das wichtigste nuragische Erbe. An den gleichen Tagen wird in Ortueri der Park Mui Muscas, das Königreich des sardischen Esels und der hohe Glockenturm der parrocchiale di san Nicolò zu sehen sein. Die Ausstellung endet in Orune, das sich durch Korkarbeiten und einer außergewöhnlichen Konzentration prähistorischer Stätten auszeichnet; darunter ist die heilige nuragische Quelle auf Tempiesu besonders erwähnenswert. In Ovodda findet man unberührte Natur, gesunde Luft und ein Klima, dass diesen Ort zum „Dorf der Hundertjährigen“ macht. Die Strada Romana und die Wanderwege erzählen von einem Ort, der schon immer ein Transitweg für die Völker war.

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