Inmitten der jahrhundertealten Olivenbäume des Coros

Ulivo millenario - Luras

Inmitten der jahrhundertealten Olivenbäume des Coros

Diese Route im Nordwesten der Insel führt durch eine unverfälschte und für Sardinien typische Landschaft, die die Identität der Insellandstriche widerspiegelt und von der Geschichte, den Traditionen und exklusiven Erzeugnissen erzählt

In Sardinien werden auf fast 40.000 Hektar Land Oliven angebaut, deren Öl sich durch seine besonders hohe, zertifizierte Qualität auszeichnet. Das Olivenöl aus dem Gebiet des Coros ist nicht nur auf regionaler Ebene eines der erlesensten Produkte seiner Art. Um die mit Olivenbäumen bepflanzten Landstriche zu erforschen und den frischen Geschmack des daraus in der nordwestlichen Unterregion des Logudoro (nur wenige Kilometer von Sassari entfernt) gewonnenen Olivenöls zu genießen, können Sie einer kurzen Route durch die drei wichtigsten Zentren des Gebietes, Ittiri, Uri und Usini folgen.

Ittiri

Die Route geht von einem Ort los, der seit jeher für den gewerblichen und kulturellen Austausch zwischen der größten Stadt der Küste Alghero und der Provinzhauptstadt Sassari besonders „strategisch“ gelegen war. Im Ortsgebiet von Ittiri sind alte, edle Paläste aus Trachyt und die prachtvolle Pfarrkirche San Pietro zu sehen. Fünf Kilometer vom Ort entfernt, auf der Hochebene von Sas Seas, erhebt sich die spätromanische, zwischen 1230 und 1260 von Zisterziensermönchen errichtete Kirche Nostra Signora di Coros. Um sie erstreckt sich ein fruchtbares Gebiet, in dem Olivenhaine und Weingärten das Landschaftsbild prägen. Die Qualität der landwirtschaftlichen Produkte und insbesondere der Artischocke, und die Güte des Olivenöls sind ausschlaggebend für die erlesenen Rezepte der traditionellen Küche von Ittiri.
Chiesa di Nostra Signora di Coros - Ittiri

Ittiri ist ein bekannter Mittelpunkt des traditionellen Handwerks, von Textilherstellung und Stickereien, aber der Ort ist auch ein wichtiges...

Uri

Ittiri und Uri liegen 11 km voneinander entfernt. An der Straße werden Sie Spuren wichtiger prähistorischer und mittelalterlicher Siedlungen erkennen, von denen vor allem die Reste der Abtei Nostra Signora di Paulis erwähnenswert sind. Im Zentrum von Uri ist die archäologische Fundstätte von Santa Caterina zu besichtigen, die eine komplexe Nuraghe und ein Dorf umfasst. Hier sind auch zwei Brunnen und Konstruktionen aus römischer Zeit ans Tageslicht gekommen. Das Erbe an Olivenbäumen dieses Ortes ist eines der größten Nord-West-Sardiniens und umfasst auch dreijahrhundertalte Exemplare. Auch Uri ist für den Artischockenanbau bekannt - dem auch ein Dorffest gewidmet ist - und der durch die Bewässerung des reizvollen Sees von Cuga begünstigt wird.
Veduta di Uri

Usini

Nur etwas mehr als 5 km trennen Uri von Usini. In diesem Abschnitt überwiegen fast ausschließlich Olivenwälder, die sorgfältig von Generation zu Generation gepflegt werden. Usini ist eines der bedeutendsten landwirtschaftlichen Zentren im Raum von Sassari: Hier wachsen außer Olivenbäumen auch Artischocken und Weinreben besonders üppig, aus denen hervorragende Weine erzeugt werden. In diesem Landstrich ruft auch der Name einer Kirche den Olivenbaum in Erinnerung: San Giorgio di Oleastreto. Im Ort sind die Pfarrkirche Santa Maria bambina und die Kirchen Santa Croce und San Giovanni, die aus dem 19.Jh. stammenden Palais Casa Derosas und Casa Diaz sowie die Casa del Pievano und Su Magasinu’e su Fattore besonders sehenswert. Unweit von der Ortschaft liegt die Nekropole S’Elighe Entosu, eine der hervorragendsten pränuragischen Anlagen des Nordwesten Sardiniens.
Chiesa santa Maria Bambina - Usini

Usini ist ein idealer Ort um sich auf Kultur, alte Bräuche und Traditionen und zu besinnen. In diesem Gebiet liegen mehrere...

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