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Sarrabus

Leuchtturm von Capo Ferrato
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Neben dem kristallklaren Wasser, das seine Strände und Klippen umspült, die häufig mit aragonesischen Wachtürmen bebaut sind, wie denen von Porto Giunco und San Luigi, ist der Sarrabus von einer dichten Vegetation übersät, die intensiv nach Erdbeerbäumen, Mastixsträuchern, Myrte, Steineichen und Eichen duftet. Dieses überwältigenden Düfte begegnen einem hauptsächlich im Parco dei Sette Fratelli oder in den Bergwäldern von Villaputzu, in dessen Nähe sich auch die Kalkgruben von Gibbas und S'Acqua Arrubia befinden: das Gebiet des Sarrabus ist mit seinen Vorkommen Teil des wichtigen Bergbauparks von Sardinien (Parco Geominerario della Sardegna). Die Silberminen des Monte Narba sind ein Wendepunkt für San Vito gewesen, das bis dahin ein landwirtschaftlich ausgerichtetes Dorf war und auch handwerkliche Schätze herstellt: neben einer umfangreichen Produktion von geflochtenen Körben werden hier die berühmten sardischen Launeddas hergestellt, jenes traditionelle Blasinstrument, das aus jeweils drei Schilfrohren besteht.

Was die Küsten angeht, zählt allein Villasimius schon 35 km Küstenlinie mit kleinen Buchten und langen Traumstränden zu seinem Gemeindegebiet, als da wären: Campulongu, Cava Usai, Porto Giunco, Simius und Punta Molentis, die gut zu Fuß zu erreichen sind oder auf dem Rücken eines Pferdes genossen werden können.
Die Schätze, die im Lauf der Zeit von Menschenhand geschaffen wurden, verstärken zusätzlich die Schönheit des Sarrabus wie beispielsweise die Höhlengräber (Domus de janas), die sich innerhalb der Kirche San Priamo in San Vito befinden, neben den Nuraghen S'omu'e s'Orcu in der Ebene von Santa Giusta und Asoro bei San Vito.

In dem Museum für Archäologie in Villasimius, in dessen vier Sälen Fundstücke aus den Ausgrabungsstätten der Nuraghen und der phönizischen Zeit gezeigt werden, kann man letztere Epoche in einer umfassenden Rekonstruktion und Dokumentation der Kultur und Gebräuche dieses Seefahrervolks kennenlernen.
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