Die Landschaft der Gallura ist von Granitfelsen und schroffen Erbhebungen geprägt, die eigentlich nicht besonders hoch sind (der Monte Limbara erreicht 1.350 Meter ü.d.M.), aber trotzdem für Jahrtausende eine natürliche Barriere zwischen diesem Gebiet und den benachbarten der Baronie bzw. des Montalbo dargestellt haben. Das Landesinnere (die Gemeinden Arzachena, Luogosanto, Aggius und Tempio Pausania) ist sehr dünn besiedelt und man kann heute noch in einigen Punkten die großen Eingrenzungen der alten Bauernhöfe aus Natursteinmauern erkennen.
Die Ostküstenlinie ist stark eingekerbt und unterteilt sich in zahlreich kleine Fjorde, Buchten, Felsen, Klippen und Inselchen, die zusammen das Maddalena-Archipel bilden, das einen natürlichen Übergang zum nahen Korsika bildet. Zu diesem Archipel gehört auch die Isola di Caprera, der letzte eindrückliche Aufenthaltsort von Giuseppe Garibaldi, dessen Grab sich hier befindet.
Das Gebiet beherbergt auch die Costa Smeralda, das in aller Welt berühmte Ferienparadies, welches den Tourismus als Haupteinnahmequelle sieht und mit einem erstklassigen Aufenthalts- und Unterhaltungsangebot aufwartet.
Die Altertümlichkeit dieses Gebiets wird durch die Anwesenheit zahlreicher Konstruktionen deutlich, die sich beispielsweise entlang der Straße Arzachena-Luogosanto befinden: das Riesengrab (Tomba dei giganti) von Li Lolghi und die Grabanlage von Li Muri, die aus kreisförmig angeordneten und senkrecht in den Boden gerammten Steinen besteht. Der kleine, nuraghische Tempel von Malchittu und der Korridornuraghe Albucciu befinden sich hingegen an der Strecke Olbia-Arzachena.
An der Nordküste kann man die Schnitte der inzwischen verlassenen Granitsteinbrüche sehen, die von den bezaubernden Stränden von Capo Testa und Santa Reparata eingerahmt sind.
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STÄDTE
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- La Maddalena
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- Luogosanto
- Luras
- Olbia
- Palau
- Sant'Antonio di Gallura
- Santa Teresa Gallura
- Telti
- Tempio Pausania
- Trinita' D'Agultu e Vignola
- ViddalbaViddalba